Eiszeit im Sommer? Die Unold Gusto im Test!

 

Wie Jim Jarmuschs Protagonisten Jack, Zack und Roberto in „Down by Law“ schon vollkommen zurecht forderten: „I Scream, You Scream, We All Scream for Ice Cream!“ Zwar sitze ich, anders als die drei Herren, Gott sein Dank nicht im Gefängnis, das Verlangen nach erfrischender Eiscreme teile ich aber mit ihnen. Also Sonnenbrille auf, in die Birkenstocks reingeschlüpft und auf zum Eissalon: Schokolade, Haselnuss, Vanille oder Exoten wie Kürbiskern, Lemon-Pie und Matcha? Auf Grund des Überangebots fällt die Entscheidung schwer. Zum ersten Mal fantasiere ich von einer eigenen Eismaschine mit der ich nach Lust und Laune Geschmacksrichtungen kreieren kann und dabei auch noch den Überblick über die verwendeten Zutaten behalte. Nach eigenem Ermessen auf Bio-Produkte, regionale Lebensmittel und frische Früchte zurückgreifen – ein Traum! Ich lasse also auf Träume Taten folgen und besorge mir die Eismaschine „Unold 48845 Gusto“. Ob sich die Anschaffung gelohnt hat und wie die selbstgemachte Eigenkreation schmeckt, könnt ihr im folgenden Test erfahren.

Das Gerät

Für den Eismaschinen Produkttest habe ich mich für die „Unold Gusto“, eine hochwertige Eismaschine im oberen Preissegment, entschieden. Auf Grund des gehobenen Preises erwarte ich mir von dem Gerät vor allem, dass die Konsistenz des Eises stimmt – nur nicht zu flüssig und auch nicht allzu fest, soll meine selbstgemachte Eiscreme werden. Für den Test habe ich mir vorgenommen den Klassiker unter den Fruchteissorten herzustellen: Erdbeereis! Besonders gespannt bin ich darauf, ob es geschmacklich große Unterschiede zu dem Fruchteis aus dem Eissalon geben wird und ob man die Verwendung frischer Erdbeeren herausschmecken kann.

Bevor es aber losgeht, noch produktspezifische Angaben zur Eismaschine: Der vollautomatische, selbstkühlende Kompressor mit Edelstahlgehäuse sorgt für kontinuierlicher Kälteerzeugung von bis zu -35°C. Dadurch ist auch das zeitintensive und lästige Vorfrieren eines Behälters im Gefrierschrank nicht nötig. Das verkürzt den ganzen, ohnehin schon längeren Prozess erheblich. Des Weiteren befindet sich an der Oberseite der Eismaschine ein Bedienfeld mit digitaler Anzeige, der man Temperatur, Laufzeit und gewähltes Programm entnehmen kann. Dass das Gerät allerdings technisch einiges leisten muss, schlägt sich nieder beim Gewicht: mit stolzen 12 Kilo ist die Eismaschine nämlich nicht besonders handlich.

Die Unold Gusto in der Anwendung

Step 1: Unpacking

Nachdem Transport und vor der ersten Benutzung, sollte die Eismaschine einige Stunden lang „ruhen“, damit sich das Kühlmittel richtig setzen kann. Daher empfiehlt es sich die Maschine auch gleich vor dieser Ruhephase auszupacken und an einen passenden Platz zu stellen, damit sie danach nicht gleiche erneut bewegt werden muss.

Step 2: Die Zutaten

Für die Zubereitung habe ich das Internet durchforstet und mich mehrerer Youtube-Videos und Rezepte bedient. Für die Herstellung des Erdbeereises habe ich letztendlich einen Becher Schlagobers (250g), 250g Milch, 125g Zucker, 3 Eigelb, eine Packung Vanillezucker, Vanillearoma und eine Packung regionale Erdbeeren (250-300g) verwendet.

Step 3: Die Zubereitung

  • Zu Beginn habe ich die Erdbeeren gewaschen, das Grün entfernt und dann die Früchte im Mixer zu einem Püree verarbeitet.

  • Anschließend habe ich die 3 Dotter gut verquirlt und zur Seite gestellt.

  • Als Nächstes wurden Schlagobers, Milch, Zucker, Vanillezucker und Vanillearoma vermengt und in einem Kochtopf aufgekocht. Das Kunststück dabei ist es, die Masse stark zu erhitzen, sie aber nicht zum Kochen zu bringen.

  • Dann wird der Schlagobers-Milch-Zucker-Masse ein Schöpfer entnommen und unter konstantem Rühren dem Eigelb beigemengt.

  • Nun diese Eigelbmasse zur restlichen Schlagobers-Milch-Zucker-Mischung hinzufügen und erneut unter ständigem Rühren auf kleiner Stufe auf dem Herd erwärmen. Auch hier muss aufgepasst werden, dass die Masse nicht aufkocht, damit das Eigelb nicht stockt.

  • Anschließend habe ich dann das Erdbeer-Püree und die warme Masse miteinander vermengt und für einige Stunden in den Kühlschrank gestellt.

  • Nachdem die flüssige Erdbeereismasse abgekühlt war, habe ich die Eismaschine mittels „Power-Button“ in Betrieb genommen und das vorausgewählt Programm (60 Minuten „Ice Cream“) gewählt. Ich habe dann die Maschine eine Stunde lang arbeiten lassen und anschließend die gefrorene Masse, um sie richtig fest zu bekommen, ins Gefrierfach gegeben. Online habe ich gelesen, dass das nachträgliche Einfrieren durchaus auch bei Eissalons Gang und Gebe ist.

Step 4: Das Ergebnis

Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich zugeben, dass Erdbeereis nicht zu den Eissorten zählt, die in den letzten Jahren in mein Stanizerl gewandert sind. Das liegt daran, dass ich wohl in der Vergangenheit öfter Erdbeereis erwischt habe, das sehr künstlich und nicht natürlich nach frischen Beeren geschmeckt hat. Aber genau aus diesem Grund wollte ich dem Fruchteis noch eine Chance geben. Und siehe da: Ich bin begeistert von meinem selbstgemachten Erdbeereis! Nicht ohne ein bisschen Stolz traue ich mich sagen: Das beste Erdbeereis, das ich je gegessen habe – auch wenn ich zugegebenermaßen keine besonderen Vergleichswerte habe.

Fazit:

Auch wenn die Zubereitung anfangs etwas aufwändig erscheint, ist es rückblickend, nach getaner Arbeit, überhaupt nicht anstrengend gewesen das Eis herzustellen. Von der Vorstellung, nach Lust und Laune in kurzer Zeit schnell einmal das Lieblingseis anrühren zu können, muss man sich allerdings verabschieden. Der Vorgang nimmt durch die Kälteprozesse viel Zeit in Anspruch. Allerdings bin ich der Meinung, dass sich der Aufwand definitiv lohnt.

Von der Unold Gusto selber, bin ich ebenfalls begeistert. Als absoluter Eismaschinen-Neuling ist mir, dank des Profi-Geräts, bereits der erste Versuch geglückt. Vermutlich auch, da man sich durch die hochwertige Maschine umständliche Zwischenschritte erspart und der gesamte Vorgang vereinfacht wird. Der einziger Nachteil ist, dass die Maschine relativ schwer und groß ist, wodurch sich jedoch wiederum größere Mengen an Eis herstellen lassen. Wie sooft im Leben, ist also auch hier ein vermeintlicher Nachteil ein Vorteil und die ganze Eiszubereiterei im Endeffekt eine Geschmackssache: Allen Eisliebhaberinnen und Eisliebhabern, allen Experimentierfreudigen sowie all jenen, die gerne wissen, welche Zutaten in ihrem Essen stecken, kann ich die Unold Gusto absolut weiterempfehlen. Auf Grund dessen, dass das Gerät sehr hochwertig verarbeitet ist und von der ersten Bedienung an einwandfrei funktioniert hat, gehe ich auch davon aus, dass die Eismaschine auch noch nach vielen weiteren bunten und leckeren Eiskreationen immer noch die gleiche hervorragende Leistung liefern wird.

Daher kann ich zumindest für mich sagen: Die Investition in ein qualitativ hochwertiges Gerät lohnt sich langfristig auf jeden Fall. Der Sommer hat ja auch erst gerade so richtig begonnen und ich kann es kaum erwarten noch viele weitere köstliche Eissorten zu kreieren! Zusammengefasst also: Happy End letztendlich nicht nur für das schräge Trio in „Down by Law“, die zwar keine „Ice Cream“ bekommen haben, dafür dem Gefängnis entkommen sind, sondern auch bei mir in der Küche, wo die Eismaschine schon die nächste Köstlichkeit anrührt.


Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 30. Juni 16:59 möglich.

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen!

Die 2. Wiener Bierwoche: Jetzt Tischreservierung vor allen anderen sichern!

Auf Grund des großen Erfolgs letztes Jahr, findet auch heuer wieder von 1. bis 7. Juli die Wiener Bierwoche mit etwa 50 ausgewählten Spitzenrestaurants statt. Offiziell können Tische erst ab dem 18. Juni reserviert werden, die Geizhals-Community kann sich jedoch jetzt schon mit dem untenstehenden Code Tischreservierungen vor allen anderen, (nämlich ab dem 12. Juni) sichern.

Gäste haben im Rahmen der „Wiener Bierwoche” die einmalige Gelegenheit eine Woche lang Toprestaurants in und um Wien auszuprobieren und kulinarische Köstlichkeiten zum Fixpreis zu genießen. Das Konzept ist sehr einfach. Eine Woche lang bieten gehobene Restaurants Gourmetmenüs inklusive Bierbegleitung an. Mittags gibt es 2-Gang Menüs um € 15,50 und dreigängige Abendmenüs kann man ab € 34,50 pro Person bestellen. Restaurants mit mehr als einer Haube dürfen sich zum Lunch € 5 und zum Dinner € 10 Aufschlag erlauben.

Auszug aus den teilnehmenden Restaurants:

– 3 Hauben: Mörwald Toni M.

– 2 Hauben: Edvard, Kussmaul

– 1 Haube: Beef & Glory, Hansen, Huth da Moritz

Tische können unter bierwoche.wien/geizhals reserviert werden. Dazu einfach dem Link folgen und den untenstehenden Frühbucher-Code einlösen.

FRÜHBUCHER-CODE: restaurantgenuss


Die 19. Wiener Restaurantwoche: Jetzt Tischreservierung vor allen anderen sichern!

Von 18. bis 24. März findet die bereits 19. Wiener Restaurantwoche mit 75 ausgewählten Spitzenrestaurants statt. Tische können offiziell erst ab dem 5. März reserviert werden, Geizhals-Newsletter-AbonnentInnen und ausnahmsweise auch LeserInnen hier im Blog können sich jetzt schon mit dem untenstehend Code Tischreservierungen vor allen anderen sichern.

Für Feinschmecker ist die Wiener Restaurantwoche ein Fixpunkt im Gourmetkalender. Eine Woche lang werden Menüs zu Jubelpreisen in renommierten Restaurants angeboten. Die Wiener Restaurantwoche steht für Vielfalt und Raffinesse und bietet ein breites Spektrum an kreativer Kochkunst. Von klassisch österreichischen Gerichten auf Sterneniveau bis hin zu japanischer Kochkunst werden den Gästen kulinarische Hochgenüsse geboten.

Ein 2-gängiges Mittagsmenü ist für 14,50 Euro zu haben, das 3-Gänge-Dinner kostet 29,50 Euro. Ab zwei Hauben erlauben sich die Restaurants einen Preiszuschlag von 5 Euro mittags und 10 Euro abends.Tische können unter restaurantwoche.wien/geizhals reserviert werden. Dazu einfach dem Link folgen und untenstehenden Frühbucher-Code einlösen.

 

FRÜHBUCHER-CODE: GENUSS

 

 


Philips Airfryer – Top oder Flop?

Heißluft-Fritteusen sind quasi die neuen Sternchen am Küchengeräte-Himmel. Denn sie versprechen Unglaubliches: Frittierte, leckere Gerichte per Knopfdruck und das fast ohne Fett. Für Freunde von frittierten Köstlichkeiten, die gleichzeitig aber auch ihre Figur im Blick haben, scheint daher die Heißluft-Fritteuse vermutlich wie ein Segen. Weil also zwischen Entsafter, Toaster und Wasserkocher in der Küche noch ein kleines Plätzchen frei war, stand der Anschaffung einer Heißluft-Fritteuse wortwörtlich nichts im Wege. Auf Grund der äußerst positiven Bewertungen habe ich mich für den Philips Airfryer TurboStar HD9641/90 entschieden. Ob das Gerät hält was es verspricht, erfährt ihr hier. 

Das Gerät

Der Airfryer TurboStar HD 9641/90 von Philips kommt kompakt verpackt daher. Im Lieferumfang enthalten ist lediglich das Gerät selber inklusive einer Gittereinlage, die man etwa zum Zubereiten von Pommes benötigt und ein kleines Rezeptheft. Weiteres Zubehör, wie etwa die Backform, muss separat gekauft werden. Aber auch ohne viele Extras fällt beim Entgegennehmen des Pakets an der Haustüre auf, dass das Gerät kein Leichtgewicht ist. Denn der Airfryer wiegt (ausgepackt) etwa 5,5 Kilo.

Der Airfryer in der Anwendung

Gleich zu Beginn habe ich mich an die Königsdisziplin der fettigen Gaumenfreuden gewagt – Pommes Frites. Ich habe mich dazu entschlossen, sowohl selber aus herkömmlichen Kartoffeln Pommes zu zaubern, als auch tiefgefrorene zu kaufen und im Airfryer zuzubereiten.

Tiefkühlpommes – Die Zubereitung

Das Zubereiten der Tiefkühl-Pommes ist denkbar einfach. Man benötigt nur zwei Zutaten: natürlich die tiefgekühlten Pommes und etwas Salz. Bei der Zubereitung der Tiefkühl-Pommes wird kein Öl benötigt, da die Pommes in der Regel schon Fett enthalten. Daher also die tiefgekühlten Pommes einfach direkt aus der Packung in den Airfryer geben und bei 180°C 20 Minuten „fryen“. Nach etwa 10 Minuten die Lade des Airfryers herausziehen und die Pommes kurz durchschütteln. Danach die Lade wieder zurückschieben – der Airyfryer arbeitet automatisch weiter.

Das Resultat

Nach besagten 20 Minuten waren die Pommes perfekt „herausfrittiert“. Natürlich geschieht im Inneren des Airfryers nichts Magisches. Daher schmecken die Pommes so wie sie schmecken sollen – nach Tiefkühl-Pommes. Man darf sich also vom Airfryer keine neuen Geschmackserlebnisse bei der Zubereitung von tiefgekühlten Pommes Frittes erhoffen. Allerdings werden die Pommes auf den Punkt zubereitet und die Handhabung des Airfryers ist auch denkbar einfach. Es bedarf keinem Backpapier und auch das lästige Ofen-Vorheizen erspart man sich. Lediglich das Reinigen des Airfryers ist ein Zusatzaufwand, den man beim Herausbacken im Backofen nicht hat. Dafür nimmt das Reinigen des Geräts nicht besonders viel Zeit in Anspruch und geht mit etwas Spülmittel und einem Abwaschbürstchen sehr rasch.

Selbstgemachte Pommes – Die Zubereitung

Für die selbstgemachten Pommes benötigt man ebenfalls nur wenige Zutaten: mehlige Kartoffeln, Öl und Salz. So schnell wie sich der Einkaufszettel hierfür schreibt, geht auch die Zubereitung: Je nach Bedarf die Menge an Kartoffeln, die man benötigt, schälen und anschließend in Form bringen. Dabei darauf achten, dass die Pommes in etwa eine ähnliche Größe bzw. Dicke haben. Da die Kartoffel von Natur aus eher rund und nicht quadratisch ist, gelingt das natürlich nur mäßig.

Wenn alle Kartoffeln verarbeitet sind, dann die rohen Pommes in eine Schüssel geben und je nach Menge mit etwas Öl beträufeln und gut durchmischen. Für vier mittelgroße Kartoffeln habe ich einen Esslöffel Öl genommen. Die nach wie vor rohen, aber mittlerweile eingeölten Pommes nun in den Airfryer geben und bei 180°C für ca. 20 Minuten „frittieren“. Auch hier nach etwa 10 Minuten die Lade des Airfryers herausziehen und die Pommes kurz durchschütteln.

Das Resultat

Nach 20 Minuten in der Heißluft-Fritteuse und einer Prise Salz waren meine selbstgemachten Pommes fertig. Sowohl von der Beschaffenheit als auch vom Geschmack war ich positiv überrascht. Die Pommes Frittes waren außen leicht knusprig und innen schön weich – also genau richtig. Zwar waren die selbstgemachten Pommes nicht ganz so kross wie die Tiefkühlpommes, dafür hatte ich den Eindruck, dass der Fettanteil (noch) geringer war. Der größte Unterschied zwischen den tiefgefrorenen und den selbstgemachten Pommes liegt allerdings im Geschmack. Denn die von Hand geschnittenen Pommes schmecken wesentlich intensiver und natürlicher. So nehmen die selbstgemachten Pommes zwar mehr Zeit in Anspruch, dafür weiß man ganz genau was man isst. Und seien wir ehrlich „selbstgemacht“ klingt einfach besser als „tiefgekühlt“.

Dinkelbrot – Die Zubereitung

Da bekanntlich alle guten Dinge drei sind, habe ich mich noch dazu entschlossen einen dritten Kochversuch mit dem Airfryer zu wagen. Dafür habe ich mich für etwas eher Unkonventionelles entschieden, das man weder mir noch einer Heißluft-Fritteuse Anfangs zutrauen würde. Und zwar: Brot. Weil für mich das Brotbacken generell ein komplett neues Terrain war, habe ich mir das einfachste Rezept im Internet herausgesucht das ich finden konnte. Für dieses benötigt man lediglich: 500g Dinkelmehl, eine Prise Salz, einen Teelöffel Anis, eine Prise Zucker, einen Germwürfel und 250ml warmes Wasser. Um den Teig dann anschließend auch backen zu können bedarf es außerdem der Airfryer Backform, die man allerdings extra erwerben muss.

Das Dinkelmehl mit Salz und Anis vermengen und in eine Schüssel geben. Eine Mulde bilden und in diese den ganzen Germwürfel hineinbröseln, etwas Zucker darüber streuen. Anschließend in die Mulde und über den Germ das warme Wasser gießen und 10 Minuten ruhen lassen. Danach alles gut durchmischen und solange kneten bis ein schöner Teig entsteht. Diesen in Form bringen und in einer Schüssel etwa eine Stunde gehen lassen. Danach sollte der Teig sein Volumen etwa verdoppelt haben. Nun den Teig nocheinmal zur Hand nehmen und in Form bringen. Anschließend mit einem zurechtgeschnittenen Stück Backpapier den Boden der Airfryer Backform auslegen und den Teig darauf platzieren. Bei 200°C 30-35 Minuten backen.

Das Resultat

Nach etwa 33 Minuten Backzeit habe ich das Brot aus dem Airfryer genommen und für fertig gebacken befunden. Auf Grund des verwendeten Backpapiers hat sich der Laib ganz einfach herausheben lassen ohne irgendwelche Rückstände zu hinterlassen. Beim Anschneiden hat das Brot etwas gebröselt und die zweite Scheibe ist beim Schneiden leider gebrochen. Ob das daran liegt, dass ich zu ungeduldig war und das warme Brot noch etwas auskühlen hätte lassen sollen, die Konsistenz des Teiges nicht optimal war oder es gar an der Backzeit lag, kann ich leider nicht sagen. Sieht man aber darüber hinweg, war der Geschmack eigentlich ganz okay.

Leider war das Brot schon zwei Tage später ziemlich hart und daher nicht mehr zu essen. Dass mich mein selbstgebackenes Dinkelbrot nicht zu 100% überzeugt hat, liegt aber eher an dem ziemlich einfachen Teig und weniger am Airfryer selbst. Darum werde ich noch nicht das Handtuch werfen, sondern nächstes Wochenende gleich einen weiteren Brot-Back-Versuch starten. Diesmal allerdings mit einem neuen Rezept.

Fazit

Die drei Kochversuche mit dem Airfryer sind meiner Meinung nach alle gut gelungen. Auch wenn das Dinkelbrot auf Grund des sehr einfachen Rezepts geschmacklich und von der Konsistenz her nicht ganz überzeugen konnte. Das Gerät hat bei allen drei Zubereitungen fehlerfrei getan was es tun soll: Und zwar die Gerichte auf den Punkt zubereitet. Meinem Empfinden nach ist der Airfryer zudem sehr einfach zu reinigen und nimmt in der Küche auch nicht allzu viel Platz in Anspruch.

Außerdem positiv aufgefallen ist mir, dass die Geruchsentwicklung beim Airfyrer nicht so intensiv ist wie beim Benutzen einer herkömmlichen Fritteuse oder des Backrohrs. Meine ganz persönliche Probe aufs Exempel hat der Airfryer von Philips also überstanden. Es gibt allerdings noch viele weitere Möglichkeiten wie man den Airfryer benutzen kann. So lassen sich angeblich auch Muffins, Aufläufe, Chips und vieles mehr damit zubereiten! Ich werde auf jeden Fall einiges davon ausprobieren und bin schon gespannt, ob auch diese Speisen so mühelos gelingen werden.


Angebote für Philips Airfryer TurboStar HD9641/90


Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 4. März 16:59 möglich.

Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen!