Marvel’s Spider-Man im Test

4 Jahre ohne ein neues Spider-Man Spiel, das gab es nur in den ’80er Jahren. Kann Insomniacs exklusiver Playstation 4 Titel die hohen Erwartungen erfüllen oder folgt ein Absturz in die Häuserschluchten Manhattans?

Die Fahrtrichtung wird nach der Intro-Sequenz sofort vorgegeben. Schwingen über die Insel von Manhattan in atemberaubender Geschwindigkeit und Prügeln mit Stil und Eleganz.

Gut geklaut, ist halb gewonnen. Hier das Kampfsystem und eine surreale Albtraum Sequenz aus der Batman Arkham-Reihe, dort das Hacking Mini-Game aus Bioshock und zum Drüberstreuen noch ein paar, fast schon episch anmutende Actionsequenzen die nur durch einige wenige Quick-Time-Events etwas an Fahrt verlieren. Abgedroschene Lebensweisheiten bewahrheiten sich halt doch immer wieder.

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„Be greater“

Insomniac verschwendet keine Sekunde mit langwierigen Erklärungen zur Entstehungsgeschichte und wirbelt die bestehende ordentlich mit auf. Peter Parker krabbelt bereits seit 8 Jahren an New Yorks Fassaden herum, hat mit seinem kanonischen Beruf als Fotograf des “Daily Bugle” abgeschlossen, jobbt nun eher schlecht als recht als Assistent des genialen Doktor Otto “Doc Ock” Octavius und verarbeitet die Trennung seiner Langzeit Freundin Mary-Jane Watson. Diese widerrum arbeitet nun als investigative Journalistin bei Peters ehemaligem Arbeitgeber.

Mit einer perfekten Mischung aus Spider-Nerd und Andrew Garfields etwas dümmlichen Schönling setzt Yuri Lowenthal seinen Spider-Man/Peter Parker gekonnt in Szene. Auch Laura Bailey als Mary-Jane Watson und Nancy Linari als Tante May stehen der schauspielerischen Leistung in nichts nach. Etwas farblos und fast schon langweilig wirken jedoch die Superschurken – es fehlt ein charismatisch in Szene gesetzter Bösewicht.

Die deutsche Synchronisation konnte leider nicht getestet werden, da die uns vorliegende UK Version nur englisch, sowie russische und polnische Sprachausgabe unterstützt. Diese kann jedoch nur über ein Umstellen der Systemsprache der PS4 eingestellt werden. Danach noch schnell einen Patch im Umfang von ca. 1 GB heruntergeladen und schon schwingt es sich auf Polski. Selbst Untertitel sind abhängig von der aktiven Systemsprache und der gekauften Version. Einen Punkt im Menü oder optionale Sprachpakete im PSN-Store sucht man vergeblich.

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„With great power…“

So kämpft und schwingt man sich von einer Story-Mission zur nächsten, wirklich zünden will die klischeehafte Geschichte jedoch nicht. Hier haben sich die Designer und Schreiber merkbar mehr Mühe bei den Nebenmissionen und -aktivitäten gegeben. Zu jedem der 53 Sammelgegenstände erzählt Peter wie es etwa dazu kam, dass ein Spider-Man Merchandise-Vertrag für Plüschtiere nicht zu Stande gekommen ist oder gestaltet in unterhaltsamen Selbstgesprächen seine eigene Fan-Fiction als “Spider-Cop” – halb Spinne, halb Mann, aber ein ganzer Cop!

Ein Action-Spiel braucht jedoch noch mehr als nur ein nettes Drumherum. Das Kampfsystem fühlt sich sofort altbekannt an. Kombo-Angriffe, Kontern, Ausweichen und eines der unzähligen Gadgets. Das ganze macht sehr schnell “Klick”, der richtige Rhythmus wird jedoch immer wieder unterbrochen. Zu unübersichtlich und weit verstreut schlagen und schießen die Gegnerhorden auf einen ein, Prompts erscheinen manchmal aus unerfindlichen Gründen nicht und selten aber doch hängt die Kamera irgendwo unter der Erde oder im nächstgelegenen Wolkenkratzer fest. Diese Momente kommen selten, aber merkbar oft vor und man fühlt sich an vielen Stellen oft der Kontrolle entzogen, die einem zum Superhelden machen sollte.

Ein Neustart der Kämpfe oder eine der unzähligen Ablenkungen Manhattans tragen das Geschehen dann doch wieder meistens in die richtige Bahn.

Abwechslung fehlt auch bei den Boss-Kämpfen die immer nach Schema F ablaufen. Schwingen mit R2, ausweichen mit O. Danach ein paar Sekunden um den Gegner Schwingen und ihm mit L1 + R1 – meistens – einen Betronbrocken ins Gesicht zu donnern. Nach ein ein paar Sekunden Nahkampf geht es dann wieder von vorne los.

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“ …comes great responsibility“

Während der 3 Story-Akte werden, wie in jedem anständigen Open-World-Spiel, regelmäßig neue Nebenaktivitäten freigeschalten. Sucht man am Anfang noch in der Stadt verstreute Rucksäcke, kommen über den von Spider-Man angezapften Polizeifunk gleich die ersten Hilferufe nach entführten Personen, Drogen-Deals und Überfällen. Später werden Manhattans Wahrzeichen fotografiert, Aufgaben des “Taskmasters” absolviert und gegnerische Stützpunkte von den Handlangern der Bösewichte gesäubert.

Diese Zerstreuungen vom Hauptweg dienen nicht nur der Jagd nach der (einfach zu erreichenden) Platin-Trophäe, sondern sind auch eng mit dem Upgrade System verbunden. Gadgets und Kostüme werden über Fortschritt in den insgesamt 6 Kategorien freigeschalten und weiterentwickelt. Spinnenminen, elektrisch geladene Netze und weitere Spielereien sind in Sekunden ausgewählt.
Sind Kostüme in den vielen anderen Spielen meist nur kosmetischer Natur, bringen 24 der 28 teils doch extremen Verwandlungen noch eigenartige Fähigkeiten mit, welche das Spielgeschehen mitunter stark beeinflussen. Sehr gut gelöst ist jedoch die Trennung von Kostüm und Fertigkeit. Einmal freigeschalten, kann man beides kombinieren, wie es einem am besten gefällt.

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Puddle- und Suitgate

Ein erfahrenes, externes Studio. Eine solide und schon auf der Xbox One erprobte Engine. Viel Bühnenpräsenz auf Spielemessen. Schon seit der ersten Vorstellung während der E3 2016 merkt man, dass Sony nichts anbrennen lassen möchte. Und doch kam es kurz vor Release zur nächsten Downgrade-Diskussion. Stein des Anstoßes, Pfützen, die aus der Presse-Demo entfernt worden sind und detailärmere Kostüme. Im Spiel merkt man davon jedoch nichts. Schatten und Reflektionen im Wasser, sowie an den Fassaden der Wolkenkratzer sehen im Vorbeiflitzen detailliert und realistisch aus und lassen die Umgebung lebendig wirken. Die Ausleuchtung der Straßen, vor allem bei Missionen, die am frühen Abend spielen, gehören zu den visuellen Highlights.
Negativ fällt leider die Anzahl an unterschiedlichen NPCs auf. Jede gegnerische Gruppe besteht – wie auch bei den Open-World-Kollegen von Assassin’s Creed und Batman – aus den immer selben Klonen.

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Fazit – Unterhaltsam mit Abzügen in der B-Note

In der obersten Liga der PlayStation exklusiven Spiele schwingt Spidey zwar noch nicht mit, aber mit einem weniger hakligen Kampfsystem und einer mitreissenderen Story können Sony und Insomniac in Zukunft einiges aufholen.

Detailverliebt, aber mit kleinen Schwierigkeiten und technischen Fehlern, die sich leider auf Spielfluss auswirken, macht Marvel’s Spider-Man dennoch über die komplette Länge Spaß. Die Insel von Manhattan ist gekonnt nachgebaut und man ertappt sich immer wieder beim minutenlangen Schwingen durch Downtown oder dem Central Park. Das eigentliche Hauptziel verliert man hier gerne mal aus den Augen. Wer schon einmal im Big Apple zu Besuch war, wird auch ohne Karte nicht die Übersicht verlieren und sich für ca. 20-25 Stunden im Kampf gegen die Sinister Six stellen.

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Und wie geht es weiter?

Für spielbaren Nachschub sorgt die 3 teilige DLC Mini-Kampagne „Die Stadt, die niemals schläft“, die bis Dezember 2018 vollständig veröffentlicht wird und in der Deluxe Version bereits enthalten ist. Käufer der Standard-Version werden nochmal mit 20€ extra zur Kasse gebeten. Der bereits obligatorische New Game Plus Modus bekommt derzeit von Insomniac noch den letzten Schliff verpasst und wird wie bei Sony’s letztem großen Spiel, God of War, als kostenloser Patch bald nachgereicht. Und eine Fortsetzung wurde auch schon angeteasert.

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Marvel’s Spider-Man (PS4) bei Geizhals

Marvel’s Spider-Man – Special Edition (PS4) bei Geizhals

BenQ EL2870U – Der 4K-Monitor im Test!

Was wird gesucht? Ein Bildschirm für den privaten Schreibtisch, eine Alternative zu einem kompakten Fernseher – vielleicht sogar für das Kinderzimmer – und am besten wäre es, wenn der Bildschirm an PC, Spielekonsole und Blu-Ray Player (oder DVB-T2/SAT-Receiver) hängen könnte; und das alles ohne Kabel umstecken zu müssen?

Einleitung

Nach zwei Wochen intensiver Verwendung, weiß ich noch immer nicht genau, für welchen Zweck BenQ dieses Gerät nun wirklich entwickeln wollte.
Unter (Nerd-)Kollegen würde ich wahrscheinlich folgende Vermutung äußern: Es gab eine Besprechung in der Entwicklungsabteilung. Man fragte sich, welche Features und Zielgruppen angepeilt werden sollen. Der „Chuck Norris“-Fan in der Gruppe rief „alle!“ (eigentlich genauer: „ALLEEEE!!!“). Worauf – nach tosendem Gelächter – die zynische Aussage fiel „ja, wahrscheinlich auch noch für unter 800€!?“. In fast jeder Gruppe findet sich bei so einer Gelegenheit ein „Trekker“, welcher in dieser Situation vorpreschen musste „ich mach’s für unter 500€“ (zahlreichen Zitaten von James Doohan – alias Montgomery „Scotty“ Scott – sei Dank).
Genaues weiß man nicht – aber es muss sich so zugetragen haben. Warum sollte man sonst überhaupt auf die Idee kommen, einen knapp 28 Zoll großen 4K-Bildschirm, mit HDR10 Zertifizierung, 2x HDMI 2.0, DisplayPort, VESA-Mount, Umgebungslicht-Sensor und FreeSync für wirklich deutlich unter 500€ anbieten zu wollen?
Sie haben es jedenfalls gemacht. Als ich die Specs zum ersten Mal gelesen habe, ahnte ich das Schlimmste – aber, und da laust mich doch der Affe, der BenQ EL2870U ist wirklich gut und stellt vielfältige Ansprüche zufrieden.

Die technischen Daten

Diagonale 27.9″/​70.9cm
Auflösung 3840×2160, 16:9, 158dpi
Helligkeit 300cd/​m²
Kontrast 1.000:1 (statisch), 12.000.000:1 (dynamisch)
Reaktionszeit 1ms
Blickwinkel 170°/​160°
Panel TN, HDR10
Form gerade
Beschichtung matt (non-glare)
Hintergrundbeleuchtung White-LED, flicker-free, Blaulichtfilter
Farbtiefe 10bit (10bit ohne FRC)
Bildwiederholfrequenz 60Hz
Variable Synchronisierung Adaptive Sync/​AMD FreeSync
Unschärfereduktion N/​A
Signalfrequenz 30-135kHz (horizontal), 24-76Hz (vertikal)
Anschlüsse 2x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4
Weitere Anschlüsse N/​A
USB-Hub Out N/​A
USB-Hub In N/​A
Audio Lautsprecher (2x 2W), 1x Line-Out
Ergonomie N/​A (Höhe), N/​A (Pivot), N/​A (Drehung), +15°/​-5° (Neigung)
Farbe schwarz (Rahmen), grau (Leiste), grau/​schwarz (Standfuß)
VESA 100×100 (frei)
Leistungsaufnahme 55W (maximal), 35W (typisch), 0.5W (Standby)
Jahresverbrauch 51.10kWh
Energieeffizienzklasse B
Stromversorgung AC-In
Abmessungen (BxHxT) 658x476x150mm (mit Standfuß), 658x349x67mm (ohne Standfuß)
Gewicht 5.70kg (mit Standfuß), keine Angabe (ohne Standfuß)
Besonderheiten mechanische Tasten, Lichtsensor, Sicherheitsschloss (Kensington), HDCP 2.2
Herstellergarantie drei Jahre (Vor-Ort)

Unboxing

Alles sauber verpackt. Die Verpackung hatte sichtlich viel erlebt – der Monitor kam dennoch wie aus dem Ei gepellt zum Vorschein. So sieht „guter Schutz“ aus.

Läuterung

Ja „TN-Panel!? Muss das sein?“ – das ist auch mein erster Gedanke gewesen. Nach dem Einschalten habe ich mir natürlich gleich eines der kritischsten Fotos herausgesucht – eines, bei dem mein günstiges und zwei Jahre altes Notebook (mit TN-Panel) auf jeden Fall zeigt, was sein Bildschirm nicht kann.
Aber dann sieht dieses Bild auf dem BenQ EL2870U nur ein wenig blasser aus, als auf meinen anderen heißgeliebten (und kalibrierten) Monitoren des Herstellers, der mit „D“ anfängt und mit „ell“ aufhört! Okay!?
Ab diesem Moment war mir klar: ich muss einfach meine Vorurteile gegenüber TN-Panels über Bord werfen und so tun, als hätte ich dieses technische Datum nicht gekannt.
Das Bild ist auch, wenn man schräg darauf sieht, ziemlich lange farbstabil. Zur Auffrischung: TN-Panels gelten zwar als reaktionsschnell, litten dafür früher oft unter der Tatsache, dass sie günstiger mit glänzender Oberfläche herstellt werden konnten und sie sind berüchtigt dafür gewesen, dass man das Bild rechtwinklig von vorne betrachten musste, damit sich nicht manche Farben umkehrten oder alle dunklen Schattierungen in einem tiefschwarzen Fleck absoffen. Aber beim EL2870U trifft das alles nicht zu – überdies ist das Display vollkommen matt.

Ein Betrachtungswinkel von 45° – egal ob von links, rechts, unten oder oben – lässt das Bild noch normal erscheinen. Ist der Winkel noch flacher, bekommt das Gesehene einen leichten orange-Stich – etwa so, als würde man die integrierte Reduktion für blaue Lichtanteile einschalten. Einzig und alleine, wenn man von oben auf den Monitor sieht und mehr als 60° von der frontalen Sicht abweicht – also einen Blickwinkel einnimmt, den man in Wirklichkeit nie für die gewöhnliche Betrachtung haben würde – dann saufen die einen Farben ab und die anderen verblassen bis zur Unkenntlichkeit. Würde man sich nun aber vorstellen, dass vier Kinder oder drei „etwas ältere Kinder“ davor sitzen, bekäme jeder unverfälschte Farben zu Gesicht. Das ist wirklich einwandfrei umgesetzt worden.

Voreinstellungen

Wenn ich einen neuen Bildschirm erhalte, dauert es für Gewöhnlich nicht sehr lange, bis ich mir ein Colorimeter (derzeit meist ein Datacolor Spyder 4 Elite) schnappe und die Farbdarstellung des Monitors – so gut es mit so einem Gerät eben geht – ausmesse. Mich interessiert dabei, was die Voreinstellungen „out of the Box“ leisten- damit ich gegebenenfalls auch eine Empfehlung aussprechen kann, für jemanden der kein Colorimeter hat oder sich die Arbeit – im privaten Umfeld – nicht antun möchte.

BenQ stellt im Downloadbereich ein „WHQL Driver“-Archiv zum Download bereit. Dieser beinhaltet für das Betriebssystem die Information, wie der Monitor heißt, was er für eine Maximalauflösung beherrscht, dass er „Display Power Management Signaling (DPMS)“ versteht und, dass die icm-Datei, welche dem Treiberpaket beiliegt, als Farbprofil ins System eingebunden werden kann.
Treiber installiert, das aktuelle DisplayCAL ebenso, Spyder 4 Elite per USB mit dem PC verbunden und los ging es.
Der erste Wermutstropfen: der Monitor bietet nicht die Möglichkeit, die Farbsättigung der einzelnen Farben getrennt zu regeln. Es gibt eine wirklich große Anzahl Einstellmöglichkeiten im OSD, aber Rot, Grün und Blau separiert zu Regeln, das geht leider nicht.
In Windows hatte ich die HDR-Funktion bewusst deaktiviert, am Monitor das normale HDR-Profil geladen (blau-Reduktion auf „aus“, Umgebungslicht-Sensor ebenso „aus“) – schon die nächste Überraschung. Oder ist mein Colorimeter kaputt? Die Farbbalken bescheinigten mir, dass ich an der Farbsättigung nichts mehr ändern muss – um eine noch genauere Farbdarstellung zu erhalten, könnte ich direkt mit der Kalibrierung des Bildschirms beginnen. Bei einem Bildschirm, welcher nicht ab Werk kalibriert worden ist, hatte ich so eine gute Voreinstellung noch nie. Allerdings trifft das nur auf die Profile „HDR“ und „sRGB“ zu. Wobei bei sRGB die Sättigung des Blautons etwas schwach ist – allerdings nur so schwach, dass es in Wirklichkeit kaum auffällt. Für Nachteulen, die trotzdem irgendwann mal Einschlafen können möchten, ist das sRGB Profil sicher eine gute Wahl – auch für jene, die den Monitor an einem Computer betreiben, welcher keinen DisplayPort 1.2 und auch kein HDMI 2.0 (sondern vielleicht nur 1.4) bietet.
Natürlich könnte eine gewisse Serienstreuung vorliegen, aber ich stelle hiermit trotzdem das Farbprofil für den BenQ EL2870U, welches ich für dessen sRGB-Modus ausgemessen habe, zur Verfügung – Ausprobieren und Feedback geben, sind ausdrücklich erwünscht.

Mit DisplayPort und/oder HDMI 2.0 (und Windows 10) kann einfach unter Windows „HDR“ aktiviert werden. Der Monitor erkennt dies, deaktiviert verschiedene Einstellungsmöglichkeiten – die Reduktion für blaue Lichtanteile, die AMA (Advanced Motion Accelerator) Funktion und der Lichtsensor bleiben ebenfalls einstellbar.
Via HDMI – der Monitor hat lediglich einen HDMI 2.0 (ohne Postfix „a“ oder „b“) – kann man bei einer 60Hz Bildwiederholfrequenz nur auf eine 8-bit Farbdarstellung blicken – HDR mit vollen 10-bit Farben sind lediglich über DisplayPort möglich.
Unter uns: man kann trotzdem wunderbar an dem Monitor arbeiten, auch wenn die zwei „Bit“ fehlen.

Im Betrieb

Ach wie schön: kein Spulenfiepen, keine Brummschleife, keine rauschenden Lautsprecher. Der Monitor ist lautlos – so soll es sein.
Lautsprecher sollen zwar verbaut sein, geworden sind es aber eindeutig „Leisesprecher“. Bass findet überhaupt nicht statt. Für Streamen von Nachrichten genügt es aber vollkommen. Und Vorweg: Spielen für die Nintendo Switch fehlt mit diesen Lautsprechern auch nicht viel Atmosphäre – offenbar hat Nintendo auf solche Umstände Rücksicht genommen. Auf jeden Fall ist das Risiko geringer, dass man Zimmernachbarn auf den Wecker geht – das hat schließlich auch einen gewissen Vorteil.
Womit ich schon beim Punkt „Spielekonsolen“ angelangt bin. Die Playstation 4 Pro erkennt den BenQ EL2870U automatisch als HDR-tauglich an und liefert auch HDR-Bildinhalte. Natürlich sehen diese nicht so farbgewaltig aus, wie auf einem OLED-Bildschmirm mit HDR – aber als platzsparende Maßnahme in einem Kinder-, Jugend- oder Spiel-Zimmer (für kleine und gar nicht mehr kleine „Kinder“) ist mehr als nur standesgemäß. Von einer unangenehmen Verzögerung, Schlieren oder unkenntlichen Farben kann ich nichts berichten. Dunkle Szenen in „Assassin’s Creed: Origins“ lassen sich genauso gut spielen, wie The Legend of Zelda BotW. Auch bei schnellen Spielen wie Fast RMX gibt sich der EL2870U keine Blöße.

Ein echter „Screenshot“ mit der Digitalkamera – ohne Bildverbesserer, Blitz oder nachträgliche Retouche.

Im Desktop-Betrieb vergaß ich nach kurzer Zeit, dass es sich nicht um ein IPS-Panel handelt. Eine Sache hat mich aber gestört – graue Menüs und nicht vollkommen weiße Bildinhalte, wie in der Systemsteuerung von Windows 10 hatten – während sie bewegt wurden – ganz grauenhafte rauschende Artefakte. Zum Glück war der Übeltäter schnell gefunden: AMA. In diesem Fall bedeutet AMA „Advanced Motion Accelerator“ und soll wohl die Darstellung grauer Schattierungen bei sich schnell bewegenden Bildinhalten verbessern. Für mich bedeutet AMA leider „auf meinem Monitor – aus“. Mir ist kein Fall untergekommen in welchem diese Funktion einen positiven Effekt auf das Bild gehabt hätte – schade.

Wenn man schon leichtes Kopfweh – oder eine sogenannte „Augenmigräne“ hat – ist der eingebaute Umgebungslicht-Sensor „Gold“ wert. Leider gibt er sich von Zeit zu Zeit – in Form einer kleinen OSD-Info (welche sich nicht deaktivieren lässt), am linken unteren Bildschirmrand, zu erkennen. Aber die Helligkeit wird äußerst angenehm dem Umgebungslicht angepasst und die Farbdarstellung wird dementsprechend angeglichen.
Liebe Monitor-Hersteller: warum kann das nicht jedes Gerät?

Acht Stunden arbeiten, sind an dem Bildschirm, ohne besondere Ermüdung, für mich problemlos möglich. Extrem angenehm ist, dass man zwei Programmfenster neben einander platzieren und dennoch jeweils fast ein DIN-A4 Blatt in Originalgröße darstellen kann.

Vergleich zwischen Monitorbild, in der Hälfte geteilt vs. DIN-A4 Blatt.

Das hätte ich zu Schulzeiten gut gebrauchen können.
Was mir weniger gut gefallen hat: Tippen auf der Tastatur verursacht – wenn der Schreibtisch nicht vollkommen starr ist – ein ganz leichtes Wippen des Monitors. Immerhin knarzt und quietscht er dabei nicht. Andere Geräte wippen natürlich auch, aber es wäre eben schön gewesen, wenn die Halterung vielleicht ein wenig steifer wäre. Grund zur Beschwerde gibt es aber auch hier wenig – man kann den Monitor mit einer Hand vor und zurück kippen – er verharrt sofort in der gewählten Position.
Außerdem bietet er eine mittig angebrachte VESA 100-Aufnahme. Wo wir schon beim größten Manko des Geräts sind. Warum nur musste das Kunststoff-Gehäuse an dieser Stelle bombiert sein? Wäre es einfach plan, könnte man eine VESA-Halterung anschrauben, ohne die Rückseite des Monitors etwas zu verspannen. Die Schrauben einer Halterung sind fest angezogen, bevor der Monitor ein Geräusch von sich gibt – aber „Function follows Form“ muss einfach nicht sein.

Fazit

Meine Augen sind sehr verwöhnt. Ich spiele meist an einem HDR10 zertifizierten OLED UHD-Fernseher und arbeite häufig an kalibrierten IPS-Bildschirmen. Ich habe mir, bevor ich den Bildschirm in Betrieb genommen habe, durchaus Sorgen gemacht, wie mein Fazit ausfallen würde.
BenQ hat einfach ganze Arbeit geleistet. Bei allen technischen Daten, Zertifikaten (HDR10, FreeSync, …), was BenQ gelungen ist – sie haben einen Monitor mit TN-Panel hergestellt, der nahezu wie ein IPS-Monitor in Erscheinung tritt; und das zu einem Preis, der für sehr viele Haushalte wirklich erschwinglich ist.

Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 13. September 16:59 möglich. 



Hinweis: BenQ Austria war so freundlich, uns für die Verlosung und für den Test jeweils einen BenQ EL2870U-Monitor zur Verfügung zu stellen.

The Crew 2 – wie ein Triathlon, nur mit Motoren…

Das französische Entwicklerstudio Ivory Tower hat schon mit dem 2014 erschienenen The Crew Erfahrung im Genre der Rennspiele gesammelt. Mit The Crew 2 ist kürzlich der Nachfolger für PC, PS4 und Xbox One erschienen. Wieder geht’s mit Vollgas quer durch die USA, zum Fuhrpark gesellen sich jetzt aber auch Boote und Flugzeuge dazu. Nitro-Boost oder Fehlzündung für die Serie?

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Doogee BL12000 Pro im Test

Der hierzulande eher unbekannte chinesische Smartphone-Hersteller Doogee versucht mit Nischenproduten die Aufmerksamkeit am europäischen Markt zu bekommen. In einem vorangegangen Test haben wir schon das Outdoor-Smartphone S30 testen können. Diesmal sehen wir uns das Akku-Monster BL12000 Pro an, welches mit einem 12000mAh-Akku eher an eine Powerbank erinnert, als an ein Smartphone. Wie sich das Gerät im Alltag schlägt, könnt ihr im folgenden Test nachlesen.

tl;dr: Das Doogee BL12000 Pro ist ein Schwergewicht und damit sicherlich für viele nicht besonders attraktiv. Ärgerlich sind die falschen Angaben bei Akku und Kamera. Zwar kann der Akku trotzdem überzeugen, jedoch wird die Mobilität doch ziemlich eingeschränkt dadurch. Die restliche Verarbeitung und Ausstattung gehen in Ordnung für diese Preisklasse (~ 300€). Trotzdem wird es dieses Gerät, im wahrsten Sinne des Wortes, schwer haben viele Fans zu finden.

Lieferumfang

Einige kleine Überraschungen sind in der schwarzen Verpackung zu finden: Micro-USB-Kabel, Quick Charge (3.0)-Ladegerät, OTG-Kabel, Bedienungsanleitung, SIM-Tool, Schutzhülle, zwei Displayschutzfolien mit Microfasertüchern und eine Silikon-Schutzhülle. Vor allem letztere sind keine Selbstverständlichkeit und damit umso erfreulicher.

Design und Verarbeitung

Das BL12000 Pro – in blau und schwarz erhältlich – bringt mit Hülle stolze 335g (mit beigelegter Silikon-Hülle) auf die Waage. Das macht sich natürlich auch bei den Dimensionen bemerkbar: 162×74.7×14.6mm. Damit erinnert das BL12000 Pro eher an eine Powerbank als an ein Smartphone. Zum Vergleich: Ein Tablet, wie z.B. das aktuelle Apple iPad, wiegt nur rund 100g mehr.

Durch dieses schwere und klobige Design in Verbindung mit rutschigen Materialien (Aluminium, Glas und Kunststoff) wird das Halten und Navigieren schnell sehr anstrengend. Erwähnenswert ist aber auch, dass das BL12000 Pro sich auch mit erheblichen Kraftaufwand nicht verbiegen lässt, auch kein Knarren oder Knarzen ist zu vernehmen.

Der Fingerprint-Reader auf der Rückseite ist dagegen optimal positioniert, sehr leicht ertastbar und damit auch im Alltagsbetrieb sehr angenehm zu benutzen. Die Entsperrgeschwindigkeit ist durchwegs flott, die Erkennungsrate hoch – nur aktuelle Flaggschiffe sind da zuverlässiger und schneller.

Erfreulicherweise ist ein Audio-Klinkenanschluss auf der Oberseite zu finden, nicht mehr so selbstverständlich im Jahr 2018. Praktischerweise gibt es auch eine Benachrichtungungs-LED, die dank Leuchtstärke zu überzeugen vermag.

Etwas enttäuschend, wenn auch weniger überraschend in dieser Preisklasse, ist die Tatsache, dass kein USB-Anschluss des Typs C verbaut wurde. Die Lautsprecher auf der unteren Seite können sehr laut werden, aber durch die Positionierung leider auch sehr leicht verdeckt werden.

Detaillierte Spezifikationen

OS Android 7.1
Display 6.0″, 2160×1080 Pixel, 16 Mio. Farben, IPS, kapazitiver Touchscreen
Kamera hinten 16.0MP, f/​2.0, Phasenvergleich-AF, Dual-LED-Blitz (Hauptkamera); 0.3MP, Tiefenschärfe (Zweitkamera)
Kamera vorne 16.0MP (Hauptkamera); 8.0MP, Weitwinkelobjektiv (Zweitkamera)
Schnittstellen Micro-USB-B 2.0 (OTG), 3.5mm-Klinke, WLAN 802.11a/​b/​g/​n, Bluetooth 4.0
Sensoren Beschleunigungssensor, Annäherungssensor, Lichtsensor, Fingerabdrucksensor (hinten)
CPU 4x 2.30GHz Cortex-A53 + 4x 1.65GHz Cortex-A53 (Mediatek MT6763T Helio P23, 64bit)
GPU Mali-G71 MP2
RAM 6GB
Speicher 128GB, microSD-Slot (shared, bis 256GB)
Navigation A-GPS
Netze GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (900/​2100), LTE (B1/​B3/​B7/​B8/​B20)
Netzstandards GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+, LTE-A
Bandbreite (Download/Upload) 300Mbps/​100Mbps (LTE)
Akku 12000mAh, fest verbaut
Gehäuseform Barren
Gehäusematerial Kunststoff (Rückseite), Metall (Rahmen)
Abmessungen 162×74.7x14mm
Gewicht 313g
SIM-Formfaktor Nano-SIM (1x shared)
Besonderheiten Dual-SIM, Quick Charge (max. 36W)

Display

Sehr leuchtstark und mit realistischer Farbwiedergabe präsentiert sich das 6-Zoll-FHD-Plus-Display im 18:9-Format. Das sorgt auch für gute Les- und Bedienbarkeit auch im Freien bei Tageslicht. 5-Touch-Fingereingaben werden zuverlässig erkannt.

Auf der Vor- und der Rückseite sind werkseitig auch Schutzfolien angebracht. Zieht man aber die Displayschutzfolie auf der Vorderseite ab, so offenbart sich leider eine sehr spiegelnde und etwas widerspenstige Displaybeschichtung, die das smartphonetypische Wischen doch eher erschwert. Die Rückseite wiederum ist dann doch aus Kunststoff gefertigt und nicht aus Glas. Das trübt die Verarbeitungsqualität.

Software, Features und Performance

Android in der Version 7.1 ist auf dem Gerät installiert, Sicherheitspatch Jänner 2018. Mit Updates sollte man allerdings nicht rechnen, da die meisten Smartphones aus China hier keinerlei Anstalten machen, das Betriebssystem aktuell zu halten. Zwar lässt sich zwar die Sprache des Systems auf Deutsch stellen, jedoch finden sich zahlreiche Übersetzungsfehler bzw. überhaupt nicht übersetzte Texte.

Allgemein lässt sich die Performance als durchschnittlich bis gut bezeichnen. Gelegentlich gibt es kurze Nachdenkpausen beim Öffnen von Apps und Mikro-Ruckler gehören auch zum Alltag. Aber trotzdem kommt man im Alltag gut zurecht, wenn man auf grafikintensive Spiele verzichtet.

Die Standorterfassung über GPS funktioniert dagegen reibungslos.

Ein paar zusätzliche Software-Features sind auch mit dabei. Dabei erweisen sich vor allem die detaillierten Änderungsmöglichkeiten bei der Farbtemperatur als hilfreich. Hier kann man sich das etwas kühlblau eingestellte Display nach Belieben einstellen.

Auch die „Gestures“ sind praktisch, Screenshots mit einer 3-Finger-Wischbewegung nach unten könnten mehr Smartphones vertragen.

Kamera

Wer glaubt hier ein modernes Dual-Kamera-System zu bekommen, der wird gleich auf mehreren Ebenen enttäuscht. Denn es ist nur eine Kamera verbaut, die andere ist eine Attrappe. Damit gibt es keinen optischen Zoom oder ähnliches. Der 16MP-Sensor verfügt auch über keine optische Bildstabilisierung, die elektronische Stabilisierung funktioniert mehr schlecht als recht.

Die Frontkamera dagegen besitzt wirklich zwei Sensoren. Die erste Kamera löst mit 16MP auf. Der zweite Sensor hat zwar nur noch 8MP, dafür wird in einen Weitwinkelmodus mit 133° umgeschaltet, der aber auch einen sichtbaren „Fisheye“-Effekt mit sich bringt.

Trotz dieser Tricksereien lassen sich brauchbare Fotos über die Kameras schießen. Gerade bei guten Lichtverhältnissen und einer ruhigen Hand können gute Ergebnisse erzielt werden. Mit den Kameras von aktuellen Top-Smartphones kann das BL12000 Pro allerdings nicht mithalten.

Als Vergleichskamera wurde die des Google Pixel 2 hinzugezogen

Links: Doogee BL12000 Pro | Rechts: Google Pixel 2

Akkulaufzeit

Die Hauptattraktion, der 12.000mAh-Akku, ist leider auch eine Mogelpackung. Wie die Kollegen von chinahandys.net und chinamobilemag.de feststellen mussten, handelt es sich entgegen den offiziellen Angaben (und auch in der Namensgebung) um einen 10.000mAh-Akku. Vertrauensbildene Maßnahmen sehen anders aus.

Nichtsdestoweniger sind lange Standby-Zeiten oder lange Video-Sessions trotzdem möglich. In einem Testlauf war es möglich mit moderater, täglicher Nutzung 9 Tage mit einer Akkuladung durchzukommen.

Zudem sind die Ladezeiten dank mitgelieferten Quick Charge 3.0-Netzteils verhältnismäßig kurz. In knapp 3,5 Stunden war der Akku vollständig geladen.

Fazit

Das Schwergewicht BL12000 Pro ist ein ambitioniertes Smartphone, das bewusst eine Nische besetzen will. Wer, aus welchen Gründen auch immer, auf eine lange und zuverlässige Akkuleistung angewiesen ist, dem liefert Doogee das passende Smartphone. Zwar sind die vollmundigen Angaben zur Akkuleistung wohl nicht ganz korrekt, trotzdem kann man schwer über die lange Standby-Zeit meckern. Ärgerlicher ist da defintiv die schwache Rückkamera, die nicht ansatzweise das hält, was sie verspricht (DUAL-Kamera) und durchaus bewusst zu täuschen versucht.

Aber die Lade-Funktion mittels USB-OTG-Adapter, die solide Performance und das leuchtstarke und blickwinkelstabile Display können dennoch überzeugen. Für rund 300€ ist das Gesamtpaket also nicht schlecht und dank Powerbank-Feature besitzt das BL 12000 Pro auch ein Alleinstellungsmerkmal – ob das aber reicht um willige Käufer anzusprechen, bleibt fraglich.

Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 26. Juli 16:59 möglich. 

Hinweis: Doogee war so freundlich, uns für für die Verlosung und für den Test jeweils ein BL12000 Pro zur Verfügung zu stellen.

Geizhals.at und durchblicker.at kooperieren bei Handy-Tarifvergleich

Gemeinsam durch den Handy-Tarif-Dschungel

Meistens ist es keine leichte Entscheidung: Das neue Smartphone mit Vertrag beim Mobilfunkbetriber vermeintlich günstig bekommen oder doch selbst kaufen mit einem SIM-Only-Tarif. Doch wo spart man wirklich Geld? Dieser Frage haben wir uns gemeinsam mit dem beliebten Tarifvergleichsportal durchblicker.at angenommen und liefern die transparente und einfache Lösung.

Mit dem neuen, erweiterten Handytarifvergleich von geizhals.at und durchblicker.at kann man somit ab sofort tagesaktuell Preise für Smartphones mit und ohne Vertrag vergleichen. Damit bietet dieser umfassende Mobilfunk-Vergleich in Österreich tagesaktuelle Preis-Informationen zu über 130 Smartphone-Modellen und mehr als 2,5 Millionen Handy-Tarif-Kombinationen.

Über 200 Euro Ersparnis bei iPhone X und Samsung Galaxy S9

Der erweiterte Vergleich zeigt: Bei 10 aktuellen Smartphones fahren Power-User (1.500 Minuten, 500 SMS, 20 GB Highspeed-LTE) derzeit mit SIM-Only-Tarif und vertragslosem Handy am günstigsten. Die jeweilige Ersparnis beträgt über eine Laufzeit von 24 Monaten bis zu 290 Euro.

Das aktuell günstigste Vertragsangebot für das iPhone X (64 GB) für Power-User (1.500 Minuten, 500 SMS, 20 GB Highspeed-LTE) kommt derzeit auf monatliche Effektivkosten von 66,60 Euro. Der günstigste Händler bietet das iPhone X derzeit (Stand 23.04) um 998 Euro an. Kombiniert mit einem für Power-User attraktiven SIM-Only-Tarif um 15 Euro pro Monat ergibt dies hochgerechnet auf 24 Monate Effektivkosten von 57 Euro pro Monat. Damit ist die SIM-Only-Variante über eine 24 monatige Laufzeit um mehr als 230 Euro günstiger als ein Vertragshandy.

Ähnlich ist die Situation beim neuen Samsung Galaxy S9, das seit März am Markt ist: Die Mobilfunker bieten das S9 für Power-User ab effektiv 52,58 Euro pro Monat an. Ein vertragsloses Handy selbst zu erwerben und mit einem SIM-Only-Tarif zu kombinieren bringt in diesem Fall eine Ersparnis von rund 9 Euro pro Monat oder 205 Euro über die Laufzeit.

 

In den monatlichen Effektivkosten sind alle einmaligen und laufenden Kosten anteilig enthalten, die über den Zeitraum von 24 Monaten anfallen. Dazu zählen gestützter Gerätepreis, Aktivierungsgebühren, Servicepauschale und monatliche Grund- bzw. Paketgebühren. Automatisch abgezogen werden Vergünstigungen durch Marketing-Aktionen oder den Kauf im Webshop des jeweiligen Anbieters.

Der erweiterte Tarifvergleich ist ab sofort online verfügbar unter:

https://durchblicker.at/handy-mit-tarif