MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC im Test

Ins Rennen geht ein Mainboard vom Typ MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC! Doch was ist das für ein Rennen – mit lediglich einem einzigen Kandidaten? Es ist das Rennen um nichts weniger, als die Gunst seines neuen Besitzers, seines Gehäusegebers, Kühlkörperabstaubers und Prozessorvermittlers.

Das Mainboard (im weiteren Verlauf auch „Z370“ genannt) tritt in meinem PC das Erbe seines entfernten Verwandten – eines MSI X370 Gaming Pro – an.
Auf den ersten Blick, vermutet man vielleicht keinen großen Unterschied.
In Wahrheit handelt es sich um zwei verschiedene Welten; einerseits war da das gerade noch preiswerte und überaus vernünftige Mittelklasse-Board mit dem CPU-Preis/Leistungs-Sieger aus dem AMD-Lager, andererseits kommt nun ein Kreuzer in Gestalt des MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC, der definitiv in der Oberklasse beheimatet ist und sich lediglich mit Prozessoren von Intel abgibt – und zwar auch nur mit Sockel 1151 Core-i Prozessoren ab der 8. Generation, bisweilen bekannt unter dem Code-Namen „Coffee Lake„.

Ich baue mir keinen komplett neuen Rechner auf, sondern verwende das Z370 für einen Architekturwechsel meines Systems. Eine gewisse Erwartungshaltung besteht also – es sollte sich nicht wie ein Rückschritt anfühlen.

Kann mich das MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC überzeugen? Wird das Gefühl und die Erfahrung damit so gut sein, dass ich den Wechsel von AMD zu Intel, an meinem privaten Stand-Computer – nach einer Intel-Abstinenz von stolzen 16 (sechzehn!) Jahren – auch im Nachhinein noch richtig finde?

Im folgenden Beitrag gebe ich euch und mir die Antwort.

Zur Veranschaulichung, hier jeweils die Geizhals-Wunschlisten, bestehend aus den Komponenten des alten, sowie des neuen Setup.

Verpackung & Lieferumfang

Schon als ich Z370 Gaming Pro Carbon AC erhielt, konnte ich feststellen, dass die Verpackung nicht nur schlicht und von stattlicher Größe ist; sie hatte ganz offensichtlich auch noch einiges an Arbeit leisten müssen, um mein neues Mainboard vor unterschiedlichen kinetischen Transporteinflüssen zu schützen.

In der Box, war die Welt aber – zum Glück – heil geblieben.

Der Inhalt besteht aus dem Mainboard MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC selbst.

Dazu jene Komponenten, welche eigentlich für das „AC“ am Ende des „Gaming Pro Carbon“ verantwortlich sind:
ein PCIe 1x auf M.2/A-Key Slot-Adapter mit zwei abnehmbaren Stummelantennen und einem M.2 WLAN-Modul von Intel – und zwar ein Intel 8265NGW.

Als ich das sah, musste ich schon wohlwollend Nicken; verbaute ich dieses Modul doch erst unlängst in einer Hand voll Notebooks, um die WLAN-Performance und Stabilität zu steigern. Ich bezahlte zwar pro Modul etwa gleich viel, wie die Differenz zwischen Gaming Pro Carbon und Gaming Pro Carbon AC ausmacht – erhielt dafür aber nicht den PCIe-Adapter und auch nicht die zwei Antennen.

Weiters in der Schachtel befanden sich Anschlusskabel für alle aktuell nennenswerten Anschlussarten von RGB LED-Beleuchtungen (4-Pin RGB/12V, WS2812 und Corsair-Link), zwei SATA-Kabel, eine SLI-Bridge und natürlich auch eine ATX-Blende.

Außerdem die üblichen Beigaben, in Form eines unüblich-ausführlichen mehrsprachigen(!) Handbuchs, einem kleinen Bogen Etiketten zur Kabelbeschriftung, einer Treiber-DVD, einer schlichten Schnellinstallationsanleitung und einer Erinnerungskarte zwecks Produktregistrierung.

Layout und Spezifikationen

Als Erstes fällt beim MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC auf, dass es – obwohl schwer von Schnittstellen beladen – eigentlich recht ruhig und fast schon aufgeräumt wirkt. Ohne Blitzlicht und intensiver Beleuchtung ist es einfach dunkel, reduziert und übersichtlich.

Merkwürdig! … irgendwie – aber absolut im positiven Sinne.

Im Detail:

Vor dem Einbau noch ein letzter Kontrollblick…

Leider benötigt der von mir ausgewählte CPU-Kühler einen der zwei USB 2.0 Header. Ich hätte nie gedacht, je zu wenig davon auf einem Board haben zu können.
Aber immerhin benötige ich für meine Corsair-Lüfter keine Corsair Link-Node, weshalb ich mir einen USB-Header einspare, … dachte ich mir und klopfte dabei nicht auf Holz. Eine Lektion für’s Leben, wie sich noch herausstellen wird.

Detaillierte Spezifikationen (Link zu Geizhals)

Formfaktor ATX
Chipsatz Intel Z370
RAM 4x DDR4 DIMM, dual PC4-32000U/​DDR4-4000 (OC), max. 64GB (UDIMM)
Erweiterungsslots 3x PCIe 3.0 x16 (1x x16, 1x x8, 1x x4)
3x PCIe 3.0 x1, 1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4/​SATA, 22110/​2280/​2260/​2242)
1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4/​SATA, 2280/​2260/​2242)
Anschlüsse extern 1x HDMI 1.4
1x DisplayPort 1.2
1x USB-C 3.1 (ASM3142)
1x USB-A 3.1 (ASM3142)
4x USB-A 3.0
2x USB-A 2.0
1x Gb LAN (Intel I219-V)
5x Klinke
1x Toslink
1x PS/​2 Combo
Anschlüsse intern 4x USB 3.0, 4x USB 2.0, 6x SATA 6Gb/s (Z370), 1x TPM-Header
Header Kühlung 1x CPU-Lüfter 4-Pin, 4x Lüfter 4-Pin, 1x Pumpe 4-Pin
Header Beleuchtung 2x RGB-Header 4-Pin (5050)
1x RGB-Header 3-Pin (WS2812B)
1x Corsair-RGB-Header
Buttons/Switches Clear CMOS (extern)
Audio 7.1 (Realtek ALC1220 x2)
RAID-Level 0/​1/​5/​10 (Z370)
Multi-GPU NVIDIA 2-Way-SLI (x8/​x8)
AMD 3-Way-CrossFireX (x8/​x8, x8/​x8/​x4)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX, 1x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen 10
Grafik IGP (via CPU/​APU)
Beleuchtung RGB, 4 Zonen (Chipsatz-Kühler, I/​O-Cover, Audio-Stip, Seite rechts)
Besonderheiten Audio+solid capacitors, 1x M.2-Passivkühler, Bluetooth 4.2 + WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac
Herstellergarantie drei Jahre (Abwicklung nur über Händler)
Im Preisvergleich seit

Praxis

Nach dem Einbau schon die erste Freude: Alles läuft – auf Anhieb.
Fast schon schade, denn dieses Mainboard hat, nicht nur alles, was das Modder-Herz an LED-Headern wollen könnte, sondern bietet überdies eine Fülle von Status-LEDs.

Es gibt kein „vielleicht sitzt die CPU nicht richtig“ oder „der RAM-Riegel ist womöglich nicht ganz eingerastet und verursacht daher einen Fehler“.

Mir scheint, bei allen Komponenten leuchtet irgendwo unter/über/neben dem Slot oder Anschluss eine LED auf, wenn die Komponente korrekt initialisiert worden ist.
Zusätzlich würde es rechts – oberhalb des ATX-Power-Anschlusses – ein Quartett kleinerer LED geben, die nur leuchten, wenn ein Fehler aufgetreten ist – dieser Bereich ist aber angenehm unbeleuchtet.

Das UEFI ist (grundsätzlich) im gleichen Design gehalten, wie bei allen anderen MSI-Boards der vergangenen Jahre; zumindest jene, welche mir zwischen die Finger gekommen sind – darum erspare ich mir hier jetzt den Aufwand mit dem Screen-Grabber.
Kurz in Erinnerung gerufen: Es ist alles überwiegend in schwarz/rot gehalten. Es gibt einen übersichtlichen aber reduzierten und einen erweiterten Modus. Die Detailtiefe der Einstellungsmöglichkeiten ist (wenn man möchte) eine wahre Freude und – meiner Ansicht nach – in Umfang und Übersicht besser gestaltet, als bei den Mitbewerbern. Lediglich Gigabyte kommt durchaus in die Nähe und würde sogar noch eine Funktion anbieten, welche ich bei MSI schon lange vermisse: ein UEFI-Update, welches man direkt im UEFI aus dem Internet laden kann.

Aber sonst: da bleibt kein Wunsch offen, den ich habe und auch keiner, den ich mir vorstellen könnte.

Windows 10 war von meinem USB 3.0 Stick in 15 Minuten installiert (inklusive Updates) – die Treiber, nach weiteren 10 Minuten (inklusive Neustarts und Katzen hinterm Ohr kraulen).

Software und Beleuchtung

Die MSI-eigenen Apps, welche sich in den vergangenen Jahren durchaus gemausert haben, sind alle im „MSI APP Manager“ übersichtlich vereint – können aus dem Startmenü bei Bedarf aber auch separiert gestartet werden.

Besonders gefreut habe ich mich auf „MSI MysticLight“. War ich doch schon bei meinem bisherigen Mainboard erfreut, dass diese Software sowohl die LED auf dem Mainboard selbst steuern kann, als auch weitere beleuchtete Komponenten, wie z.B. meine Arbeitsspeicher.

Und siehe da: MSI „MysticLight“ sollte doch eigentlich auch meine Corsair Lüfter steuern können. Es ist eigens ein Header dafür auf dem Mainboard, der eigentlich vom (proprietären) Stecker her, nur zulässt, dass man das Mainboard mit dem „Corsair Fan-Hub“ verbindet. So könnte man sich die Verwendung der Corsair Link-Node oder des Commanders sparen.
Aber ganz egal, ob mit dem Corsair-Link Kabel, welches dem Mainboard beiliegt, oder mit dem Kabel aus dem Lieferumfang der Lüfter: man kann die Beleuchtung der Lüfter nicht wirklich exakt beeinflussen.
Schalte ich die Beleuchtung des Mainboards ein und aktiviere die synchronisierte Farbsteuerung, so werden zwar auch die Lüfter hell, scheinen aber in ihrem Farbmuster (fast) einem Zufallsmodus zu folgen. Egal welche Einstellung ich wähle, egal ob mit oder ohne dem zusätzlich installierten Corsair-Link Treiber; das MSI MysticLight Steuerungsprogramm vermag nur das Mainboard und auch meine Corsair Vengeance RGB RAM-Riegel korrekt zu steuern.

Immerhin kann man farblich korrektes Blinken und Dauerleuchten erwirken, wenn man im MysticLight unter „Geräteeinstellungen“ auf Einstellungen klickt und dann im Drop-Down-Feld wohl „Corsair Fan“ als auch „Corsair LED Stripe“ auswählt und aktiviert.

Eine der wenigen Einstellungen, bei der ich mit MSI MysticLight Mainboard und Lüfter farblich ansteuern konnte und das Ergebnis, wie gewollt aussieht, war die Farbvariante „Rainbow“.

Sanftes grünes Pulsieren – als Farbvariante „Breathing“ in der Software zu finden – erzeugte nicht den gewünschten sanften Effekt. Zumindest am Mainboard hat er aber funktioniert.

Gewollt habe ich eigentlich eine Optik, welche sich wie folgt zeigt; dies habe ich dann aber bewerkstelligt, in dem ich die Lüfter über die Corsair Link-Node Pro angebunden habe.

Interessant ist, dass die Corsair-Link Software viel schneller Einfluss auf die Farben nimmt, als MSI MysticLight. Bei Letzterem vergehen gut und gerne 5 – 10 Sekunden, ehe sich eine ausgeführte Veränderung bei der RGB-LED Beleuchtung auswirkt.
Immerhin „The force is strong with this one“; wenn MSI MysticLight läuft, behält es scheinbar die Kontrolle und andere Programme erzielen so keine Wirkung mehr. Bei einem zukünftigen Update, da dieses Programm dann hoffentlich auch flüssig „Corsair-Link“ spricht, könnte es wirklich angenehme Effekte haben, wenn man die gesamte Steuerung über ein Programm durchführen lassen kann. Und ich spreche nicht nur von der deutlich reduzierten Prozessorauslastung.

Benchmarks

Im Endeffekt muss ich aber zugeben: der PC steht – zwar gut sichtbar – aber dennoch unter meinem Schreibtisch. Trotz der vielen Ventilatoren ist er auch bei geöffnetem Gehäuse wirklich nahezu unhörbar – und ich bin da wirklich kritisch. Aber die Hauptsache ist dann doch die Leistung. Zwar spiele ich gelegentlich auch mal StarCraft II, aber sonst sind es eher nicht gerade Spiele, mit welchen ich den Rechner auslaste. Aus diesem Grund, würde für mich ein Vergleich der Frame-Raten bei Spielen, kaum einen aussagekräftigen Vergleichswert ergeben.
Darum wählte ich den „PCMark 10“. Jeweils mit den aktuellsten Treibern und allen Windows-Updates, ergab sich folgendes Bild:

Um sein eigenes System , mit diesen Werten in Relation zu setzen, kann ja jeder selbst einen Download des PCMark 10 wagen.

Fazit

Die Software für die LED-Steuerung hat noch Verbesserungspotential – allerdings bietet sie schon Funktionen, welche man bei den Mitbewerbern noch vergeblich sucht. Überdies laufen die ganzen MSI Apps recht stabil und scheinen wenig Performance zu beanspruchen.

Aber das Mainboard selbst ist eindeutig ganz ausgezeichnet.
Ich kann mich nicht erinnern (und ich könnte es bestimmt!), dass ich je ein Mainboard hatte, welches wirklich überhaupt nie irgend eine Art von Hänger, Absturz oder sonstige Anzeichen von elektronischem Schluckauf, währen des Aufbaus eines neuen Systems, an den Tag legte. Auch Prime95 – über Nacht – konnte keine Hitze-assoziierten Schwächen zu Tage fördern.
Interessiert man sich also für die aktuelle Prozessorgeneration von Intel und möchte ein Motherboard mit einer hohen Beleuchtungsvielfalt: unbedingt zugreifen!
In diesem Fall möchte ich wirklich anfügen, dass ich diese Empfehlung ausspreche, nicht weil, sondern obwohl mir durch MSI die Möglichkeit gegeben wurde, das Mainboard zu behalten, wenn ich es testen möchte.

Bewertung in der Nebenkategorie

Vier Pfoten und ein ganz klares „Miuu“ für das MSI-Mainboard, alleine schon wegen der einladenden und widerstandsfähigen Schachtel.

Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 3. April 16:59 möglich. Viel Glück!



Hinweis: MSI Deutschland war so freundlich, uns für für die Verlosung und für den Test ein MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC zur Verfügung zu stellen.

 

GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 Hands-on

Das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 ist das neueste Premium Gaming-Motherboard von Gigabyte für den Skylake-X Sockel 2066. Doch was hat das Motherboard überhaupt zu bieten? Werden nützliche (Gaming)-Features angeboten oder einfach nur viel Bling-Bling? In diesem kurzen Hands-On erfährst du, was das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 für Spieler bereithält.

tl;dr: Das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 bietet dem geneigten Käufer hochwertige Verarbeitung, umfangreiche Ausstattung und viele – speziell für Gamer – interessante Zusatzfeatures. Trotzdem wird es wohl letztendlich nur Enthusiasten ansprechen, die beim Aufrüsten nur auf oben genannte Merkmale achten, aber nicht auf das Preisetikett.

Verpackung & Lieferumfang

Die Verpackung des GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 kommt edel daher, der Karton ist leicht aufgeraut und dick. Auf der Rückseite findet man alle Spezifikationen und Features – etwas überladen – nochmal zusammengefasst.

Klappt man den Deckel auf, präsentiert sich gleich das Motherboard selbst – natürlich stoßsicher eingelassen. Kenner sehen auf den ersten Blick, dass beim aufgeräumten Board-Design die Anschlussvielfalt und hochwertige Materialen im Vordergrund stehen.

Das Zubehör im Lieferumfang fällt erfreulicherweise äußerst umfangreich aus:

  • 6x ummantelte SATA-Kabel (3x mit Winkelstecker)
  • 2x Klett-Kabelbinder
  • 2x WLAN-Antennen (MMCX)
  • 2x RGBW-Anschlusskabel
  • 1x Anschlusskabel für Digital LED (WS2812)
  • 1x M2 auf U2-Adapter
  • 2x Temperaturfühler
  • 1x Befestigungsklammer für externe WLAN-Antenne
  • 1x Frontpanel-Einsteckhilfe (G-Connector)
  • 3x Befestgungssatz für M2
  • 1x Sticker-Set

USB 2.0 ist Schnee von gestern, das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 setzt zumindest extern nur noch auf USB 3.1/3.0. Mit acht SATA(6GB/s)-Anschlüssen ist jedenfalls auch für zukünftige (Speicher-)Erweiterungen ausreichend Platz.

Detaillierte Spezifikationen

Formfaktor ATX
Chipsatz Intel X299
RAM 8x DDR4 DIMM, quad PC4-35200U/​DDR4-4400 (OC), max. 128GB (UDIMM), 128GB (RDIMM)
Erweiterungsslots 5x PCIe 3.0 x16 (2x x16, 1x x8, 2x x4), 1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4, 22110/​2280/​2260), 1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4/​SATA, 2280/​2260/​2242), 1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4/​SATA, 2280/​2260)
Anschlüsse extern 4x USB-A 3.1 (ASMedia), 1x USB-C 3.1 (ASMedia), 4x USB-A 3.0, 2x Gb LAN (Intel I219-V/​Rivet Networks Killer E2500), 5x Klinke, 1x S/​PDIF (optisch), 1x PS/​2 Combo
Anschlüsse intern 1x USB 3.1 (20-Pin Key-A, ASMedia), 4x USB 3.0, 4x USB 2.0, 8x SATA 6Gb/s (X299), 2x CPU-Lüfter 4-Pin, 6x Lüfter 4-Pin, 1x Thunderbolt-AIC (5-Pin Header), 2x RGB-Header, 1x TPM-Header, 1x Intel VROC Header
Audio 7.1 (Realtek ALC1220)
RAID-Level 0/​1/​5/​10 (X299)
Multi-GPU NVIDIA 3-Way-SLI (x16/​x16, x16/​x8/​x8), AMD 3-Way-CrossFireX (x16/​x16, x16/​x8/​x8)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX, 2x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen 8
Grafik N/​A
Besonderheiten Audio+solid capacitors, Diagnostic LED, Bluetooth 4.1 + WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac, LED-Beleuchtung (RGB), 3x M.2-Passivkühler
Herstellergarantie drei Jahre

Features

Das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 will natürlich nicht nur mit solider Verarbeitung, Anschlussvielfalt und Lieferumfang punkten, sondern versucht auch Features anzubieten, die vor allem Gamer und LED-Fans ansprechen. Zwei etwas genauer betrachtet:

Beleuchtung

Sicherlich eines der prominentesten Features ist die mittels eigener App frei steuerbare Beleuchtung des GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9. Nicht nur können verschiedene vorprogrammierte Effekte und Muster ausgewählt werden, sondern auch über die verbauten 3-Pin Header LED-Strips (WS2812) angeschlossen und gesteuert werden. Natürlich kommen die ganzen Lichteffekte nur zur Geltung, wenn man ein Gehäuse mit zumindest einem transparenten Seitenteil hat.

Sound (Creative Sound BlasterX 720° & Scout Radar 2.0)

Beim Sound setzt GIGABYTE auf den neuen Realtek ALC1220 Codec (ESS9018K2M Sabre DAC, 32bit, 384kHz PCM, DSD 11.2MHz). Mittels Software von Creative will das X299 AORUS Gaming 9 den Sound bzw. die Soundsteuerung nochmals optimieren. Dort finden sich zahlreiche Voreinstellungen für Spiele, Streaming und Multimedia-Anwendungen. Natürlich darf man sich auch hier keine Wunder erwarten, auch nicht vom sogenannten Scout Radar. Dieses Tool soll eine bessere Ortung von Gegnern und die Darstellung dieser mittels Smartphone-App ermöglichen. Gerade Shooter-Fans kann das in manchen Situationen einen entscheidenden Vorteil bringen, vorausgesetzt die Software hält wirklich, was sie vollmundig verspricht.

Alle weiteren Features kannst du im offiziellen Media-Kit zum GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 nachlesen: Link

Fazit

Das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 lässt kaum (Gamer-)Wünsche offen: Robuste Verarbeitung, umfangreiches Zubehör und mehr als genügend (moderne) Anschluss- und Erweiterungsoptionen. Dazu gesellen sich zahlreiche Beleuchtungsmöglichkeiten, hochwertiger On-Board-Sound, durchdachte Lüfter- und Temperatursteuerung und Software, die versucht den Gaming-Alltag noch etwas komfortabler und „zielsicherer“ zu machen.

Um die ganzen (Anschluss-)Möglichkeiten dieses Boards aber auch wirklich ausreizen zu können, benötigt man viele neue (und teure) Komponenten. Das fängt bei einer neuen Intel Skylake-X-CPU an und hört bei Grafikkarten im SLI-Verbund auf. Aber genau für diese Zielgruppe ist das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 wie geschaffen: Enthusiasten, die immer am aktuellsten Stand der Technik sein müssen und dabei auch auf einen gewissen Gamer-chic nicht verzichten wollen.


Gewinnchance

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, derzeit aber nicht das nötige Kleingeld mitbringt, der kann ein GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 gewinnen. Die Teilnahme war bis zum 17. August 16:59 möglich.

 


Hinweis: GIGABYTE war so freundlich, uns für diesen Beitrag und für die Verlosung das Motherboard zur Verfügung zu stellen.

 

Teilnahmebedingungen

Weiterlesen

Gaming mit Stil

Der durchschnittliche Gamer in Deutschland ist 35 Jahre alt und die beliebteste Gaming-Plattform ist der PC (Quelle: Heise). Vor diesem Hintergrund erscheint es fast absurd, dass sich – zumindest gefühlt – der Großteil der potenten Gaming-Hardware sehr verspielt bzw. kindlich präsentiert. Beleuchtete Logos/Wappen, billig wirkende Plastikelemente und unnütze Features. Wer schlichte Komponenten will, muss meistens sehr lange danach suchen. Die Geizhals-Hardware-Redaktion will dem „stilvollen“ Gamer von heute helfen und hat einige Empfehlungen!


Inhaltsverzeichnis

Gehäuse   |   Monitore   |   Tastaturen   |   Mäuse   |   Kopfhörer/Headsets


Gehäuse

Gerade bei Gehäusen gibt es glücklicherweise genügend Auswahl an dezenten Ausführungen, die trotzdem ausreichend Platz, Qualität und Features für Gamer bieten. Erfreulich ist auch, dass man nicht allzu tief in die Tasche greifen muss – ab ca. 70 Euro ist man schon dabei, man kann aber auch über 200 Euro ausgeben.

be quiet! Pure Base 600 schwarz

Schalldämmung, ein einfach gehaltenes Innen- und Außendesign und nützliche Frontanschlüsse zeichnet die Pure Base-Serie von be quiet! aus.  Die Frontseite besteht aus Kunststoff, währenddessen bei den Seitenteilen und dem Deckel Stahlblech verwendet werden. Standardmäßig sind zwei Pure Wings 2 Lüfter (vorne: 140mm, hinten: 120mm) verbaut.

Nette Details wie die Dreistufen-Lüftersteuerung an der Front und die Thumbscrews, die nicht verloren gehen können, veranschaulichen den Qualitätsanspruch.  Positiv fällt auch die Modularität des Innenraums auf: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Lüfter einzubauen, die Festplatten-Halterungen und 5,25″-Schächte lassen sich ohne Probleme entnehmen.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für be quiet! Pure Base 600


Fractal Design Define Mini C

Mit einem Volumen von knapp 36L präsentiert sich das Define Mini C vom schwedischen Hersteller Fractal Design deutlich kompakter als das Pure Base 600. Trotzdem bietet es reichlich Platz und praktische Features wie Schalldämmung, eine Netzteil-Abdeckung und einen Staubfilter.

Die vielfältigen Luft- und Wasserkühlungsoptionen sollten sogar sehr leistungsstarke und wärmeerzeugende Komponenten effektiv kühlen. Für Case-Modder hat Fractal Design auch eine Variante des Define Mini C mit Sichtfenster im Portfolio.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für Fractal Design Mini C


Jonsbo U4 silber

Wer metallischen Look bevorzugt, dem wird die schlichte, schnörkellose Optik und die Materialwahl (Aluminium, Stahl) des Jonsbo U4 gefallen. Die inneren Werte werden durch ein getöntes Sichtfenster dezent aber wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Vorinstalliert ist nur ein Lüfter (120mm) an der Rückwand. Besitzer einer leistungsstarken Grafikkarte sollten aufpassen, denn bei einer maximalen Länge von 31cm kann das manchen High-End-Modellen zu eng werden.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für Jonsbo U4 silber


In Win 303 weiß

Das weiße Midi-Tower-Gehäuse 303 (auch in schwarz erhältlich) der taiwanischen Firma In Win besitzt als Seitenteil ein Fenster aus Hartglas – das restliche Chassis besteht aus 1,2mm dickem SECC-Stahl. In Summe wirkt das Gehäuse dank hochwertiger Materialien und relativ hohem Gewicht (11kg) sehr solide.

Das In-Win-Logo und die Front-Schnittstellen werden über eine blaue LED-Beleuchtung in Szene gesetzt. Abstriche müssen bei der CPU-Kühlung gemacht werden: lediglich 16cm Bauhöhe lässt das 303 zu.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für In Win 303 weiß


DAN Cases A4-SFX

Kaum größer als ein Schuhkarton: Das Mini-ITX-Case A4-SFX von Dan Cases ist mit 7L Volumen (bzw. 200x112x317mm) ein äußerst kompaktes Gaming-Gehäuse. Damit dieses Gehäuse trotzdem für Spieler interessant bleibt, müssen einige (clevere) Tricks angewandt werden.

Die vielen Lüfterlöcher an den Seitenteilen und im Deckel veranschaulichen die Belüftungsidee des A4-SFX: Es werden keine Gehäuselüfter verwendet, sondern alle Komponenten saugen Frischluft von außen an. Dieser Kniff (und einige andere) ermöglichen den Einbau von z.B. 30cm-Grafikkarten. Einzig der hohe Preis und die schlechte Verfügbarkeit trüben den Gesamteindruck etwas.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für DAN Cases A4-SFX


Gehäuse   |   Monitore   |   Tastaturen   |   Mäuse   |   Kopfhörer/Headsets


Monitore

Während man ein allzu protziges Gehäuse vielleicht noch unter dem Tisch „verstecken“ kann, wird das bei einem Monitor nicht gelingen. Ganz im Gegenteil sogar, das Display spielt eine sehr prominente Rolle bei Gamern. Gerade im letzten Jahrzehnt haben die Hardware-Hersteller auch bei Monitoren immer mehr nützliche Gaming-Features eingebaut. Leider aber auch beleuchtete Schriftzüge und riesige Standfüße.

ASUS ROG Swift PG279Q, 27″

Viele Gamer-Wünsche lässt dieser Monitor eigentlich nicht mehr offen. Das 27″-165Hz-Panel löst mit 2560×1440 auf und unterstützt die Anti-Tearing-Lösung „G-Sync“ von NVIDIA. Für hohe Blickwinkelstabilität und farbgetreue Bildwiedergabe setzt ASUS auf die IPS-Technologie (AHVA)

Um die vollen Vorzüge dieses Monitors beim Spielen genießen zu können, sollte man allerdings den DisplayPort-Anschluss (ab 1.4) verwenden – der zusätzlich verbaute HDMI-Eingang ist wohl eher für andere Zwecke gedacht. Dank der vielen ergonomischen Einstellmöglichkeiten kann der PG279Q auch im Office-Betrieb gut bestehen.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für ASUS ROG Swift PG279Q


Dell S2716DG, 27″

Als fast schon biederer Office-Monitor tarnt sich Dells erstes Premium-Gaming-Display. Dabei steckt so einiges unter der Haube: WQHD, 144Hz, NVIDIA G-Sync, ULMB und 4fach USB 3.0 -Hub.

Beim Kauf des 27-Zöllers sollte allerdings beachtet werden, dass das eingesetzte TN-Panel zwar noch immer die schnellste Reaktionszeit besitzt (nützlich z.B. bei First-Person-Shooter), allerdings bei Blickwinkelstabilität und Farbtreue nicht mit IPS mithalten kann. Fast baugleich, nur etwas kleiner (23,8″): der Dell S2417DG.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für Dell S2716DG


Eizo Foris FS2735, 27″

Ein bemerkenswertes Monitor-Gesamtpaket bietet Eizo mit dem Foris FS2735 an. Die Kombination aus farbintensiven und blickwinkelstabilen IPS-Panel mit 1440p-Auflösung sowie 144-Hz-Technologie und AMD Freesync macht diesen 27-Zöller für Gaming und sogar semiprofessionelle Bild- und Videobearbeitung sehr interessant.

Alle relevanten, ergonomischen Einstellmöglichkeiten sind natürlich auch vorhanden. Zudem setzt Eizo bei den Bildeinstellungen nicht nur auf Tasten auf der Rückseite, sondern spendiert auch gleiche eine App fürs Smartphone.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für Eizo Foris FS2735


Gehäuse   |   Monitore   |   Tastaturen   |   Mäuse   |   Kopfhörer/Headsets


Tastaturen

Mechanische Switches, robustes Gehäuse und nützliche Software-Features sind für die meisten Gamer eigentlich Pflichtprogramm. Auch individuelle Beleuchtungsmöglichkeiten sind sehr gefragt, aber gerade hier übertreiben es manche Hersteller gerne.

Cherry MX-Board 3.0, MX-Black

Für Gamer, die im mittleren Preisbereich suchen und auf beleuchtete Tasten verzichten können, ist das MX-Board 3.0 vom deutschem Hersteller Cherry die ideale Wahl. Die flachen Tastenkappen lassen auch das Fehlen einer Handballenauflage verschmerzen.

Zwar lassen sich über die „Keym@n“-Software „F“- als auch die Medien-Tasten individuell konfigurieren, speziell auf die Zielgruppe Spieler ist sie allerdings nicht ausgerichtet. Dafür können die Office-Funktionen überzeugen und das macht das MX-Board zu einem günstigen Allrounder mit Gaming-Ambitionen. Wir empfehlen die rein linearen MX-Black-Schalter, allerdings gibt es das MX-Board 3.0 jedoch auch – je nach persönlichen Vorlieben – mit roten, braunen und blauen Switches.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für Cherry MX-Board 3.0


Das Keyboard IV Professional, MX-Blue

Understatement und hochwertige Verarbeitung zeichnen Tastaturen von Das Keyboard aus. Bei dem vorgestellten Modell IV soll die Rutschsicherung in der Fußleiste einen angenehmen 4-Grad-Winkel erzeugen – dank Magneten ist diese auch leicht abnehmbar und kann z.B. als Lineal dienen.

Neben Möglichkeiten zur Mediensteuerung (inklusive Lautstärkeregelung mittels Drehrad) ist auch eine dedizierte Taste für den Schlafmodus eingebaut. Obwohl sich Das Keyboard IV defintiv im Premium-(Preis-)Segment positioniert, besitzt es keine Tastaturbeleuchtung.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für Das Keyboard IV Professional, MX-Blue


Corsair Gaming K70 LUX RGB, MX-RGB-Brown

Wer ein geballtes Feature-Set sucht, sollte einen genauen Blick auf die Corsair Gaming K70 werfen. Mit der abnehmbaren Handballenauflage, individueller Multi-Color RGB-Beleuchtung, dedizierter Mediensteuerung und griffigen WASD-Tastenkappen vereint sie viele nützliche (Gaming-)Eigenschaften.

Die Software erlaubt es jede einzelne Taste mit einem Makro zu belegen und auch die Beleuchtung an bestimmte Spieleprofile zu koppeln.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für Corsair Gaming K70 LUX RGB, MX-RGB-Brown


Gehäuse   |   Monitore   |   Tastaturen   |   Mäuse   |   Kopfhörer/Headsets


Mäuse

Analog zu Digitalkameras hat auch bei Gaming-Mäusen im letzten Jahrzehnt ein Auflösungswettrennen stattgefunden, bedeutet „je mehr dpi, desto besser/genauer“. Dass das zumeist nichts mit der Realität zu tun hat und an den Bedürfnissen von Gamern vorbeizielt, scheint vielen Herstellern egal zu sein. Trotzdem gibt es auch Hersteller, die diesem Trend zumindest nicht blind folgen oder im großen Portfolio auch eher schlichte Modelle anbieten.

SteelSeries Sensei RAW Rubberized

Die Gestaltung dieser Maus ist bewusst schlicht gehalten und bedient gleichermaßen Links- wie Rechtshänder. Der Laser-Sensor (Avago ADNS-9500) der SteelSeries Sensei RAW bietet zuverlässige Performance mit maximalen 5700dpi.

Viele Profi-Funktionen (anpassbare Lift-Distanz, Pfadkorrektur, ultrafeine DPI-Stufen, Makro-Management, u.v.m.) bietet die umfangreiche Software, die auch besonders hohe Gaming-Ansprüche erfüllen sollte.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für SteelSeries Sensei RAW Rubberized


Logitech G Pro Gaming

Gerade Logitech besitzt ein sehr großes Portfolio an Mäusen, das jeden Anspruch und Geldbeutel abdecken will. Die G Pro Gaming-Maus ist auf dem Papier, wie die Sensei RAW, für Links- und Rechthänder geeignet, wobei das seitliche Button-Layout trotzdem eher Rechtshänder bevorzugt.

Die wertige Verarbeitung (samt dezenter Multi-Color-Beleuchtung), der präzise, optische Sensor (Pixart PMW 3366) mit 12000dpi, die umfangreiche Software und nicht zuletzt das lange, ummantelte Kabel runden ein stimmiges Gesamtpaket ab.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für Logitech G Pro Gaming


Logitech MX MasterLogitech MX Master 2S Graphite

Dieser Premium-Office-Allrounder wird auch viele Spieler, die nicht auf den Preis achten wollen/müssen, sehr zufriedenstellen. Das mächtige Rechtshändergehäuse bietet auch großen Händen sehr viel Komfort. Wer sich an lästigen Kabeln stößt, der wird auch an der Option der kabellosen Bedienung großen Gefallen finden.

Das neuere 2S-Modell bietet eine höhere Sensor-Abtastrate und die Flow-Software, die es ermöglicht, bis zu drei PCs über Bluetooth oder Unifying-Dongle gleichzeitig zu bedienen.

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für Logitech MX Master

Detaillierte Spezifikationen und Angebote für Logitech MX Master 2S Graphite


Gehäuse   |   Monitore   |   Tastaturen   |   Mäuse   |   Kopfhörer/Headsets


Präzise Soundwiedergabe und rauschfreie Stimmübertragung gekoppelt mit sicherem und komfortablen Sitz am Kopf – das umschreibt wohl die Grundbedürfnisse von Gamern an ein Headset. Wir haben unsere Datenbank anhand dieser Kriterien durchwühlt und auch ein paar schlichte Kopfhörer/Headsets gefunden.

AntLion Audio ModMic 5

Besonders Besitzer von guten Kopfhörern wird der modulare Ansatz dieses hochwertigen Mikrofons sehr gut gefallen. Das Mod Mic 5 ist durch sein Dual-Mikrofon (Omnidirektional  / Bidirektional) und seinen Klinkenstecker ein Multitalent für sämtliche Situationen.

Das ModMic lässt sich um 90 Grad verstellen, der Bügel selbst wird mittels 3M-Klebepad und Magneten befestigt und ist außerdem auch noch flexibel. Ein Mute-Button für die manuelle Stummschaltung ist im Lieferumfang enthalten.

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Kingston HyperX Cloud II

Eines der interessantesten Features dieses Headsets ist wohl die integrierte USB-Soundkarte. So lässt sich z.B. über einen Knopfdruck der (virtuelle) 7.1-Surround-Sound einschalten und so die Existenz von sieben positionellen Lautsprechern imitieren.

Die verbauten 53mm-Treiber sorgen für einen satten Bass und klare Höhen. Der Schaumstoffüberzug des absteckbaren Mikrofons verhindert zuverlässig störende Wind- und Atemgeräusche.

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beyerdynamic DT 770 PRO

Bei dem Beyerdynamic DT 770 PRO handelt es sich um einen dynamischer Kopfhörer in geschlossener Bauweise. Die großzügig dimensionierten und tiefen Ohrmuscheln umschließen das Ohr komplett und besitzen eine robuste Bügelkonstruktion aus Federstahl mit weicher Polsterung.

Konzipiert ist dieser Kopfhörer zwar für Studio-Monitoring, natürlich lässt sich damit aber auch vorzüglich spielen. Vor allem die kräftigen Bässe dürften Gamer beeindrucken.

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beyerdynamic Custom Game

Einen ähnlich exzellenten Klang wie die DT 770 PRO-Kopfhörer bietet das beyerdynamic Custom Game, nur eben diesmal auch mit einem abnehmbaren Mikrofon, das Stimmen deutlich und klar wiedergibt.

Das „Custom“ im Namen bezieht sich auf zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten des Äußeren. So lassen sich die Abdeckungen der schlichten, mattschwarzen Ohrmuscheln nämlich tauschen: Fünf weitere – „gamingtypische“ – Designs liegen bei, weitere können online nachbestellt werden.

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Geizhals Hardware-News KW32

ASUS USB 3.1 Enclosure – Die erste externe Storage-Lösung mit USB 3.1 kommt von ASUS. Das „USB 3.1 Enclosure“ ist ein Gehäuse, indem zwei mSATA-SSDs in einem RAID-0-Verbund verschalten sind. Zwei 256GB-SSDs sind bereits verbaut und ermöglichen somit 512GB nutzbares Speichervolumen. PCGH konnte die schwarze Box bereits testen und hat 706MB/s lesend und 728MB/s schreibend gemessen. Sehr schnell, aber rein rechnerisch noch immer nur die Hälfte der möglichen Transferrate von USB 3.1. Ob man bald mit externen M.2-SSDs rechnen kann?

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Samsung SSD SM951-NVMe – Der Skylake-Launch ist vorbei – doch wo sind all die schnellen M.2-SSDs? Derzeit liefert nur Samsung eine SSD-Lösung, welche alle vier Lanes der „Ultra“-M.2 oder „Turbo“-M.2 getauften Schnittstelle der neuen Mainboards vollends ausschöpft. Nun ist man sogar noch einen Schritt weiter und bringt eine NVMe-Version. Durch das neue NVMe-Protokoll werden geringere Latenzen, mehr IOPS und eine höhere Effizienz als bei der AHCI-Version ermöglicht. Ein erster Händler soll nun mit allen drei Größen (128GB, 256GB, 512GB) nächste Woche beliefert werden.SM951(L2)

Mit knapp 80 Cent je Gigabyte nicht gerade günstig, aber mindestens dreimal schneller als jede SATA-SSD. Die SM951 ist jedoch eine reine OEM-Lösung für Systemhäuser oder Notebook-Hersteller – also kein Produkt für Endkunden.

Wann eine Consumer-Variante kommt steht noch in den Sternen – eine Enterprise-Variante mit der Kennung PM951 wurde aber schon angekündigt.


ASUS MG278Q – Zum überaus erfolgreichen G-Sync-Monitor PG278Q „Swift“ hat ASUS nun das FreeSync-Pendant MG278Q vorgestellt. Verbaut wird dasselbe ultraschnelle TN-Panel mit 144Hz und 1ms Reaktionszeit. Während das FreeSync-Modell sehr viele Anschlüsse mitbringt (2x HDMI, 2x DisplayPort) muss man sich beim Swift mit nur einem DisplayPort-Eingang begnügen. Ein Nachteil des MG278Q sollte allerdings erwähnt werden: FreeSync wird erst ab 40Hz unterstützt – der PG278Q funktioniert ab 30Hz über den gesamten Frequenzbereich. Zur „ROG“-Familie zählt der Hersteller das etwa hundert Euro günstigere M-Modell dagegen nicht und positioniert es in die Mittelklasse – auch der Rahmen ist nicht ganz so schmal wie beim P-Modell. Review Hexus.net

mgpgfam1Wie sieht es nun mit dem von vielen sehnlichst erwarteten PG279Q aus – also der IPS-Version des Swift PG278Q?

Obwohl die FreeSync-IPS-Variante (MG279Q) bereits seit Monaten erhältlich ist, finden sich bis jetzt noch immer keine Händlerangebote für den PG279Q.

Doch es gibt endlich eine Neuigkeit: sweclockers.com soll erfahren haben, dass der Launch in der 43. Kalenderwoche – also Ende Oktober – stattfinden wird. Der Grund für die Verzögerung ist, dass ASUS auf neue Slim-Bezel-Panels von AU Optronics zuwarten muss. Nur diese Panele schaffen den Spagat von 144Hz, AHVA/IPS, und der WQHD-Auflösung – passen dabei aber immer noch in die ultradünne ROG-Gehäusefassung.


Thrustmaster TX Racing Wheel Servo Base – Thrustmaster folgt dem Trend zu hochpreisiger Peripherie für Racing-Simulationen und hat auf der Gamescom zahlreiche neue Produkte vorgestellt. Die Sperrspitze ist die neue TX Racing Wheel Servo Base für 279€. Auf diese können per Schnellverschlusssystem modulare Lenkränder fixiert werden, um je nach Rennklasse das beste Handling zu ermöglichen. Vorgemacht hat dies bereits Fanatec, ein deutscher Hersteller mit Direktvertrieb. Für das vergleichbare ClubSport Wheel Base wird ein noch ambitionierterer Preis von 749,95€ aufgerufen.

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Corsair Scimitar und ROCCAT Nyth – Corsair und Roccat liefern Nachschub für MMO-Fans: Jeweils 12 Tasten im Daumenbereich liefern viele Freiheiten im Binden von Spells oder Items. Beide Modelle bieten eine anpassbare RGB-Beleuchtung und sind mit 12.000dpi-fähigen Laser-Sensoren ausgestattet. Die erfahrungsgemäß stark beanspruchten Daumentasten können problemlos gewechselt werden, Roccat liefert sogar mehrere Größen mit. Corsair erlaubt dafür das Verschieben des kompletten Daumenrasters, um die Reichweite optimal anzupassen.

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Intel Xeon E3-1200 v4 – Die ersten Broadwell-Xeons sind da! Ok, jetzt wo Skylake verfügbar ist, vielleicht nicht mehr ganz so interessant. Ein paar Alleinstellungsmerkmale gibt es aber doch: Erstmals gibt es Xeon-Prozessoren mit der schnellsten Grafik von Intel, nämlich der Iris Pro. Ein flotter 128MB großer eDRAM dient als L4-Cache (Codename: „Crystal Well“) und stellt eine deutlich höhere Bandbreite für die integrierte Grafik zu Verfügung als jeder Arbeitsspeicher. Mit dem E3-1265L v4 liefert Intel sogar einen Vierkerner mit Iris Pro und nur 35W TDP – alle anderen Xeon-Modelle in dieser Leistungsklasse kommen noch ohne Grafik aus. Die Skylake-Varianten E3-1200 v5 erscheinen frühestens im ersten Quartal 2016 – genaueres ist aber noch nicht verraten worden.

Skylake: Die ersten Z170-Mainboards (ASRock)

Von ASRock sind vier ATX-Mainboards mit Z170-Chipsatz und DDR4 für den Sockel 1151 aufgetaucht. Zusätzlich geben geleakte Datenblätter von benchmarkhardware.com einen genauen Einblick in die Ausstattung der Modelle. Erstmals stehen im Mainstream-Segment mehr als 16 Lanes für PCI-Express 3.0 zur Verfügung: Grafikkarten und flotte M.2-SSDs können nun parallel genutzt werden ohne sich gegenseitig auszubremsen.

Mit den kommenden Skylake-CPUs, welche nächste Woche erwartet werden, bringt Intel auch passende Chipsätze mit einem neuen Bezeichnungssystem. Die als 100er-Serie getaufte PCH-Generation (Platform Controller Hub) mit dem Codenamen „Sunrise Point“ (Z170/Q170/H170/Q150/B150/H110) löst „Wildcat Point“ (Z97/H97) ab und bringt seit langem wieder zahlreiche Verbesserungen.

Neben dem Wechsel auf DDR4 ist die wichtigste Verbesserung bei der Lane-Verteilung von PCIe-Express 3.0 zu finden. Während die CPU – wie schon seit Ivy-Bridge – die entsprechenden Lanes bereitstellt, werden diese nun erstmals auch vom Chipsatz beigesteuert. Bei Z170 und Q170 sind es 20. Weitere 16 Lanes werden von der CPU ergänzt und können exklusiv für die Grafikkarte(n) bereitstehen, ohne kostbare Bandbreite an die Peripherie zu verschenken.

Ein Skylake-System bietet somit im besten Fall 36 PCIe 3.0-Lanes. Beim Blick in die ASRock-Datenblätter fällt auf, dass sich viele Schnittstellen die Anbindung nicht mehr teilen. So lässt sich ein SLI- oder CrossFire-Setup in x8/x8-Konfiguration gleichzeitig mit einer High-Speed-SSD wie der Samsung SM951 ohne Flaschenhals betreiben. Beim ASRock Z170 Extreme7 kann man sogar drei solcher SSDs unterbringen – M.2 wird ohne Ausnahme mit vier PCIe 3.0-Lanes realisiert.

Die wiederholte Integration der Totgeburt SATA-Express ist etwas ärgerlich, da die Schnittstelle kaum verbreitet und vergleichsweise langsam ist. Man kann an dieser zwar weiterhin normale SATA-Datenträger anschließen, für SATA-Express selbst werden aber keine SSDs angeboten. Viel zukunftstauglicher wäre die Integration von U.2, mit dem sich mächtige Enterprise- oder Workstation-SSDs von Intel (z.B.: SSD 750) betreiben lassen. Diese können aufgrund ihrer hohen Leistungsaufnahme oder der Größe nicht mehr im schmalen M.2-Formfaktor realisiert werden, benötigen aber vier PCIe 3.0-Lanes. Dafür wurde SATA-Express aber nicht spezifiziert. ASRock wird einen entsprechenden Adapter anbieten, der den Betrieb einer U.2-SSD über die M.2-Schnittstelle ermöglicht.

Im Bereich Storage hat sich sonst nichts getan: Über den Chipsatz stehen weiterhin 6x SATA 6Gb/s zur Verfügung. Zwei weitere SATA-Ports spendiert ASRock mit einem Zusatzchip. Wer HDMI 2.0 sucht, wird leider enttäuscht: Zum Einsatz kommt weiterhin HDMI 1.4.

USB 3.1 findet sich auf allen vier Modellen, sowohl als Typ-A- als auch als Typ-C-Buchse. Diese Aufgabe erledigt jedoch nicht der Intel-Chipsatz, sondern ein ASMedia-Zusatzcontroller. Bei den „Plus“-Modellen (Extreme4+/Extreme6+/Extreme7+) ist zusätzlich ein USB 3.1-Frontpanel inkludiert – die „Non-Plus“-Varianten sind allem Anschein nach bis auf die Modell-Beschriftung und dem Lieferumfang ident.

Erstmals setzt ASRock ausnahmslos auf 4-Pin-Lüfteranschlüsse um PWM-Lüfter mit Tachosignal betreiben zu können. Das war bisher einer der größten Schwachpunkte im Vergleich zur Konkurrenz.

Eine Überraschung betrifft den Arbeitsspeicher: Laut den Datenblättern sollen maximal 64GB RAM möglich sein. Bisher hat Intel im Mainstream-Segment bei mehr als 32GB einen Riegel vorgeschoben. Ob man diese Limitierung nun aufgehoben hat? Mehr Infos gibts am 5. August.


ASRock Z170 Extreme6  (benchmarkhardware.com)

http://geizhals.eu/1303424

z170extreme6-1024x567 specz170extreme6-1024x864


ASRock Z170 Extreme6+  (benchmarkhardware.com)

http://geizhals.eu/1303478

z170extreme6--1024x574 specz170extreme6--1024x864


ASRock Z170 Gaming K6+  (benchmarkhardware.com)

http://geizhals.eu/1303510

Z170GamingK6-1024x576 speck6z170-1024x865


ASRock Z170 Extreme7+  (benchmarkhardware.com)

http://geizhals.eu/1303507

z170extreme7--1024x567 specs170extreme7--1024x873


ASRock Z170 Extreme7  (asrock.com)

http://geizhals.eu/1303523

ASRock-Z170-Extreme-7


ASRock Z170 Gaming K6  (asrock.com)

http://geizhals.eu/1303516

ASRock-Z170-FATAL1TY-Gaming-K6