Geizhals Hardware-News KW32

ASUS USB 3.1 Enclosure – Die erste externe Storage-Lösung mit USB 3.1 kommt von ASUS. Das „USB 3.1 Enclosure“ ist ein Gehäuse, indem zwei mSATA-SSDs in einem RAID-0-Verbund verschalten sind. Zwei 256GB-SSDs sind bereits verbaut und ermöglichen somit 512GB nutzbares Speichervolumen. PCGH konnte die schwarze Box bereits testen und hat 706MB/s lesend und 728MB/s schreibend gemessen. Sehr schnell, aber rein rechnerisch noch immer nur die Hälfte der möglichen Transferrate von USB 3.1. Ob man bald mit externen M.2-SSDs rechnen kann?

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Samsung SSD SM951-NVMe – Der Skylake-Launch ist vorbei – doch wo sind all die schnellen M.2-SSDs? Derzeit liefert nur Samsung eine SSD-Lösung, welche alle vier Lanes der „Ultra“-M.2 oder „Turbo“-M.2 getauften Schnittstelle der neuen Mainboards vollends ausschöpft. Nun ist man sogar noch einen Schritt weiter und bringt eine NVMe-Version. Durch das neue NVMe-Protokoll werden geringere Latenzen, mehr IOPS und eine höhere Effizienz als bei der AHCI-Version ermöglicht. Ein erster Händler soll nun mit allen drei Größen (128GB, 256GB, 512GB) nächste Woche beliefert werden.SM951(L2)

Mit knapp 80 Cent je Gigabyte nicht gerade günstig, aber mindestens dreimal schneller als jede SATA-SSD. Die SM951 ist jedoch eine reine OEM-Lösung für Systemhäuser oder Notebook-Hersteller – also kein Produkt für Endkunden.

Wann eine Consumer-Variante kommt steht noch in den Sternen – eine Enterprise-Variante mit der Kennung PM951 wurde aber schon angekündigt.


ASUS MG278Q – Zum überaus erfolgreichen G-Sync-Monitor PG278Q „Swift“ hat ASUS nun das FreeSync-Pendant MG278Q vorgestellt. Verbaut wird dasselbe ultraschnelle TN-Panel mit 144Hz und 1ms Reaktionszeit. Während das FreeSync-Modell sehr viele Anschlüsse mitbringt (2x HDMI, 2x DisplayPort) muss man sich beim Swift mit nur einem DisplayPort-Eingang begnügen. Ein Nachteil des MG278Q sollte allerdings erwähnt werden: FreeSync wird erst ab 40Hz unterstützt – der PG278Q funktioniert ab 30Hz über den gesamten Frequenzbereich. Zur „ROG“-Familie zählt der Hersteller das etwa hundert Euro günstigere M-Modell dagegen nicht und positioniert es in die Mittelklasse – auch der Rahmen ist nicht ganz so schmal wie beim P-Modell. Review Hexus.net

mgpgfam1Wie sieht es nun mit dem von vielen sehnlichst erwarteten PG279Q aus – also der IPS-Version des Swift PG278Q?

Obwohl die FreeSync-IPS-Variante (MG279Q) bereits seit Monaten erhältlich ist, finden sich bis jetzt noch immer keine Händlerangebote für den PG279Q.

Doch es gibt endlich eine Neuigkeit: sweclockers.com soll erfahren haben, dass der Launch in der 43. Kalenderwoche – also Ende Oktober – stattfinden wird. Der Grund für die Verzögerung ist, dass ASUS auf neue Slim-Bezel-Panels von AU Optronics zuwarten muss. Nur diese Panele schaffen den Spagat von 144Hz, AHVA/IPS, und der WQHD-Auflösung – passen dabei aber immer noch in die ultradünne ROG-Gehäusefassung.


Thrustmaster TX Racing Wheel Servo Base – Thrustmaster folgt dem Trend zu hochpreisiger Peripherie für Racing-Simulationen und hat auf der Gamescom zahlreiche neue Produkte vorgestellt. Die Sperrspitze ist die neue TX Racing Wheel Servo Base für 279€. Auf diese können per Schnellverschlusssystem modulare Lenkränder fixiert werden, um je nach Rennklasse das beste Handling zu ermöglichen. Vorgemacht hat dies bereits Fanatec, ein deutscher Hersteller mit Direktvertrieb. Für das vergleichbare ClubSport Wheel Base wird ein noch ambitionierterer Preis von 749,95€ aufgerufen.

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Corsair Scimitar und ROCCAT Nyth – Corsair und Roccat liefern Nachschub für MMO-Fans: Jeweils 12 Tasten im Daumenbereich liefern viele Freiheiten im Binden von Spells oder Items. Beide Modelle bieten eine anpassbare RGB-Beleuchtung und sind mit 12.000dpi-fähigen Laser-Sensoren ausgestattet. Die erfahrungsgemäß stark beanspruchten Daumentasten können problemlos gewechselt werden, Roccat liefert sogar mehrere Größen mit. Corsair erlaubt dafür das Verschieben des kompletten Daumenrasters, um die Reichweite optimal anzupassen.

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Intel Xeon E3-1200 v4 – Die ersten Broadwell-Xeons sind da! Ok, jetzt wo Skylake verfügbar ist, vielleicht nicht mehr ganz so interessant. Ein paar Alleinstellungsmerkmale gibt es aber doch: Erstmals gibt es Xeon-Prozessoren mit der schnellsten Grafik von Intel, nämlich der Iris Pro. Ein flotter 128MB großer eDRAM dient als L4-Cache (Codename: „Crystal Well“) und stellt eine deutlich höhere Bandbreite für die integrierte Grafik zu Verfügung als jeder Arbeitsspeicher. Mit dem E3-1265L v4 liefert Intel sogar einen Vierkerner mit Iris Pro und nur 35W TDP – alle anderen Xeon-Modelle in dieser Leistungsklasse kommen noch ohne Grafik aus. Die Skylake-Varianten E3-1200 v5 erscheinen frühestens im ersten Quartal 2016 – genaueres ist aber noch nicht verraten worden.

Skylake: Die ersten Z170-Mainboards (ASRock)

Von ASRock sind vier ATX-Mainboards mit Z170-Chipsatz und DDR4 für den Sockel 1151 aufgetaucht. Zusätzlich geben geleakte Datenblätter von benchmarkhardware.com einen genauen Einblick in die Ausstattung der Modelle. Erstmals stehen im Mainstream-Segment mehr als 16 Lanes für PCI-Express 3.0 zur Verfügung: Grafikkarten und flotte M.2-SSDs können nun parallel genutzt werden ohne sich gegenseitig auszubremsen.

Mit den kommenden Skylake-CPUs, welche nächste Woche erwartet werden, bringt Intel auch passende Chipsätze mit einem neuen Bezeichnungssystem. Die als 100er-Serie getaufte PCH-Generation (Platform Controller Hub) mit dem Codenamen „Sunrise Point“ (Z170/Q170/H170/Q150/B150/H110) löst „Wildcat Point“ (Z97/H97) ab und bringt seit langem wieder zahlreiche Verbesserungen.

Neben dem Wechsel auf DDR4 ist die wichtigste Verbesserung bei der Lane-Verteilung von PCIe-Express 3.0 zu finden. Während die CPU – wie schon seit Ivy-Bridge – die entsprechenden Lanes bereitstellt, werden diese nun erstmals auch vom Chipsatz beigesteuert. Bei Z170 und Q170 sind es 20. Weitere 16 Lanes werden von der CPU ergänzt und können exklusiv für die Grafikkarte(n) bereitstehen, ohne kostbare Bandbreite an die Peripherie zu verschenken.

Ein Skylake-System bietet somit im besten Fall 36 PCIe 3.0-Lanes. Beim Blick in die ASRock-Datenblätter fällt auf, dass sich viele Schnittstellen die Anbindung nicht mehr teilen. So lässt sich ein SLI- oder CrossFire-Setup in x8/x8-Konfiguration gleichzeitig mit einer High-Speed-SSD wie der Samsung SM951 ohne Flaschenhals betreiben. Beim ASRock Z170 Extreme7 kann man sogar drei solcher SSDs unterbringen – M.2 wird ohne Ausnahme mit vier PCIe 3.0-Lanes realisiert.

Die wiederholte Integration der Totgeburt SATA-Express ist etwas ärgerlich, da die Schnittstelle kaum verbreitet und vergleichsweise langsam ist. Man kann an dieser zwar weiterhin normale SATA-Datenträger anschließen, für SATA-Express selbst werden aber keine SSDs angeboten. Viel zukunftstauglicher wäre die Integration von U.2, mit dem sich mächtige Enterprise- oder Workstation-SSDs von Intel (z.B.: SSD 750) betreiben lassen. Diese können aufgrund ihrer hohen Leistungsaufnahme oder der Größe nicht mehr im schmalen M.2-Formfaktor realisiert werden, benötigen aber vier PCIe 3.0-Lanes. Dafür wurde SATA-Express aber nicht spezifiziert. ASRock wird einen entsprechenden Adapter anbieten, der den Betrieb einer U.2-SSD über die M.2-Schnittstelle ermöglicht.

Im Bereich Storage hat sich sonst nichts getan: Über den Chipsatz stehen weiterhin 6x SATA 6Gb/s zur Verfügung. Zwei weitere SATA-Ports spendiert ASRock mit einem Zusatzchip. Wer HDMI 2.0 sucht, wird leider enttäuscht: Zum Einsatz kommt weiterhin HDMI 1.4.

USB 3.1 findet sich auf allen vier Modellen, sowohl als Typ-A- als auch als Typ-C-Buchse. Diese Aufgabe erledigt jedoch nicht der Intel-Chipsatz, sondern ein ASMedia-Zusatzcontroller. Bei den „Plus“-Modellen (Extreme4+/Extreme6+/Extreme7+) ist zusätzlich ein USB 3.1-Frontpanel inkludiert – die „Non-Plus“-Varianten sind allem Anschein nach bis auf die Modell-Beschriftung und dem Lieferumfang ident.

Erstmals setzt ASRock ausnahmslos auf 4-Pin-Lüfteranschlüsse um PWM-Lüfter mit Tachosignal betreiben zu können. Das war bisher einer der größten Schwachpunkte im Vergleich zur Konkurrenz.

Eine Überraschung betrifft den Arbeitsspeicher: Laut den Datenblättern sollen maximal 64GB RAM möglich sein. Bisher hat Intel im Mainstream-Segment bei mehr als 32GB einen Riegel vorgeschoben. Ob man diese Limitierung nun aufgehoben hat? Mehr Infos gibts am 5. August.


ASRock Z170 Extreme6  (benchmarkhardware.com)

http://geizhals.eu/1303424

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ASRock Z170 Extreme6+  (benchmarkhardware.com)

http://geizhals.eu/1303478

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ASRock Z170 Gaming K6+  (benchmarkhardware.com)

http://geizhals.eu/1303510

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ASRock Z170 Extreme7+  (benchmarkhardware.com)

http://geizhals.eu/1303507

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ASRock Z170 Extreme7  (asrock.com)

http://geizhals.eu/1303523

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ASRock Z170 Gaming K6  (asrock.com)

http://geizhals.eu/1303516

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Geizhals Hardware-News KW29

BenQ XR3501 – BenQ schickt mit dem 35 Zoll großen XR3501 den ersten Curved-Monitor mit 144Hz-Fähigkeit ins Rennen. Dank des VA-Panels wird eine hohe Blickwinkelstabilität und Bildqualität ermöglicht – beim statischen Kontrast wird ein Verhältnis von 3000:1 angegeben. Die Pixeldichte des 2560×1080 auflösenden Displays liegt mit 79 DPI etwa auf dem Niveau eines Full-HD-Modells mit 27 Zoll. Das Bild wirkt damit zwar nicht ganz so scharf wie bei Widescreen-Modellen mit 3.440×1.440 Pixel, doch dafür bleiben mehr Reserven für die Grafikkarte übrig. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal liefert BenQ mit dem Design: Während bei der Konkurrenz nur dezent geschwungene Modelle mit einem Wölbungsradius von 4 Meter (4000R) oder etwas weniger im Angebot sind, realisiert BenQ mit 2 Meter (2000R) eine auffällig starke Krümmung. Vermarktet wird der XR3501 speziell für Spieler, G-Sync oder FreeSync sind aber leider nicht mit an Bord. Mit der Verfügbarkeit wird nächste Woche gerechnet.

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Zotac GeForce GTX 980 Ti AMP! Omega – Zotac veröffentlich nun die seit langem angekündigte GTX 980 Ti Omega-Edition. Der Kühler fällt massiv aus: Drei IceStorm-Lüfter mit 90mm Durchmesser finden in einem wuchtigen 2.5 Slot-Kühler Platz. Mit einem Basistakt von 1178 MHz wurde der GM200-Chip um genau 178 MHz übertaktet. Der Turbo-Takt ermöglicht abwerk bis zu 1279 MHz. Der Speichertakt wurde zwar nur geringfügig angehoben, dafür finden sich zwei 8-Pin-Stromstecker an Bord, um der Karte noch weitere OC-Reserven zu entlocken. Mit dabei ist eine passende Backplate, um die Wärmeabfuhr noch weiter zu optimieren.

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Razer BlackWidow Tournament Edition Chroma – Razer hat nun von seiner mechanischen RGB-Tastatur, der BlackWidow Chroma, eine Variante mit Tenkeyless-Layout herausgebracht. Die auf knapp 37 Zentimeter geschrumpfte „Tournament Edition“ kommt somit nun ohne Nummernblock aus. Die mechanischen „Green Switches“ sind eine Eigenentwicklung von Razer und sollen mit mindestens 60 Millionen möglichen Anschlägen eine höhere Lebensdauer bieten als die Konkurrenz. Wie auch beim großen Chroma-Modell ist die Tastaturbeleuchtung für jede einzelne Taste frei wählbar: Aus über 16,8 Millionen Farben kann man für jede mögliche Anwendung sein persönliches Farblayout gestalten und in Profilen hinterlegen.

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ASRock Beebox – Mit der Beebox liefert ASRock die Antwort auf den großen Erfolg von Zotacs ZBOX sowie Gigabytes Brix-Serie. Auf gerade einmal 0.6 Liter wird ein passiv gekühlter Celeron N3000 mit zwei SO-DIMM Speicherslots und ein 2.5 Zoll-Festplattenschacht untergebracht. Auch eine mSATA-SSD kann verbaut werden. Der mit zwei Kernen ausgestattete Celeron zählt zu Intels Braswell-Serie und profitiert von der neuesten 14nm-Fertigung. Dadurch ist der Chip nicht nur günstig, sondern auch sehr sparsam – Intel spezifiziert den TDP-Wert mit nur 4 Watt. Das inkludierte Mini-PCIe-Modul ermöglicht Bluetooth 4.0 und AC-WLAN. Grafisch ist man mit zweimal HDMI 1.4 sowie einmal DisplayPort 1.1 ebenso gerüstet. Wer mehr Performance sucht, für den bietet ASRock eine Variante mit dem Vierkerner Celeron N3150 an – die Kühlung ist dann aber aktiv.

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Samsung SSD 650 – Samsung hat nun still und heimlich eine neue SSD-Einstiegsserie eingeführt: Die SSD 650 profitiert von den eigens entwickelten TLC-Speicherzellen, die dank 3D-NAND-Verfahren auf mehreren Schichten vertikal gestapelt werden. Das drückt den Preis und erhöht die Speicherdichte. Mit 50 TB Schreibfestigkeit (TBW) ist das Modell klar als unterstes Einstiegsmodell konzipiert – Samsungs SSD 850 EVO bietet die dreifache Menge. Mit knapp 53 Cent je Gigabyte dürften allerdings noch mehrere Monate vergehen, bis das 120 GB-Modell preislich attraktiv wird. Weitere Größen sind vorerst noch nicht angekündigt.

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MSI X99A Godlike Gaming – MSI hat nun sein wohl teuerstes Mainboard der Unternehmensgeschichte vorgestellt. Mit knapp 539,- Euro spielt der E-ATX-Untersatz mit X99-Chipsatz preislich in der selben Premium-Liga wie ASUS‘ Rampage V oder ASRocks X99 Extreme11. Die Ausstattung ist ebenso überdurchschnittlich: Gleich zweimal Gigabit LAN des Typs Killer E2400, USB 3.1 mit dem neuen Typ-C-Stecker und insgesamt fünf PCI-Express x16 Slots, welche ohne Probleme 4-Way-SLI oder CrossfireX ermöglichen.  Mit dabei ist ein M.2-Adapter um die neuesten High-Speed-SSDs mit U.2-Schnittstelle anzuschließen. Das von Qualcomm erst kürzlich vorgestellte WLAN-ac-Modul Killer 1535 ist ebenso verbaut und soll mit den beiden E2400-Netzwerkchips Datenübertragungsraten von knapp 2867 Mbit/s ermöglichen. Erstmals überhaupt finden sich nun RGB-LEDs auf einem Mainboard, die in bis zu 2.000 unterschiedlichen Farben leuchten.

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Bald mit 2 Terabyte: Samsung SSD 850 Evo und 850 Pro

Die überaus beliebten SSD-Serien SSD 850 Evo und SSD 850 Pro wurden zunächst nur mit maximal 1TB vorgestellt, bekommen nun aber unerwarteten Zuwachs. Erste Händler listen seit heute 2TB-Modelle:

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Damit sind dies die ersten SSD-Serien für Consumer, die mit 2TB angeboten werden. Auch wenn bereits Ankündigungen mit 6TB existieren, sind diese am Markt noch nicht vertreten. Konkret lieferbar sind größere Modelle erst im deutlich teureren Enterprise-Segment.

Genau dort stellt Samsung bereits den nächsten Rekord auf: Die SSD PM863, die in kleineren Größen bereits lieferbar ist, wurde mit 4TB angekündigt (Datenblatt). Im Unterschied zu den Consumer-Serien ist diese für intensive Workloads in Data Center-Umgebungen (Read-Intensive) ausgelegt.

Die Koreaner können jetzt den Vorteil der eigens entwickelten V-NAND-Technik ausspielen: Im Gegensatz zu planaren Chips der Konkurrenz ermöglichen Samsungs 3D-Chips deutlich mehr Speicherdichte. Auf bis zu 32 Schichten werden dort die TLC- oder MLC-Speicherzellen angeordnet. Micron mit seiner Handelsmarke „Crucial“ sowie Intel haben eigene V-NAND-Chips bereits in Aussicht gestellt. Dort hält man sogar 10TB-SSDs auf 2.5 Zoll als realisierbar.

Zu Samsungs neuen 2TB-Ablegern sind bis auf die Modellnummern und den Preisen, welche vorerst eher als Platzhalter zu verstehen sind, noch keine Infos bekannt. Auch ein Liefertermin wird nicht verraten.

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Geizhals Hardware-News

ASUS GTX 980 Ti „Strix“ Auf der Computex bekam ASUS viel Aufmerksamkeit für dieses Modell, nun sind endlich alle Daten bekannt. Das Besondere ist der erstmalige Einsatz des DirectCU3-Kühlers, der von Grund auf neu entwickelt wurde. Somit ist dies auch die erste ASUS-Grafikkarte mit drei Lüftern, die wie bei allen Strix-Modellen im GPU-Leerlauf vollständig ruhen. Auch mit der Performance setzt der Hersteller Maßstäbe: Mit 1216 MHz Basistakt ist dies das zweitschnellste GTX-980-Ti-Modell am Markt. Schneller ist nur noch Zotac’s „AMP! Extreme“, welche allerdings drei Slots belegt und damit deutlich höher baut. Die überdimensionierte Spannungsversorgung aus 12+2-Phasen wird von zwei 8-Pin-Stromanschlüssen gespeist und bietet noch weitere Reserven für Overclocking. „Strix“ ist übrigens die Bezeichnung für eine Eulen-Gattung, womit auf das leise Lüfterdesign angespielt wird.

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HP ENVY 34c Das erste 3K-Curved-Display von HP hat nun den Handel erreicht. Während ähnliche Modelle meist auf AH-IPS-Technik von LG setzen, nutzt man hier ein VA-Panel von Samsung. Dieses ist zwar nicht ganz so schnell, soll aber einen höheren Kontrastwert von 3000:1 erreichen. Mit dem Ultra-Widescreen-Format im 21:9-Verhätnis eignet sich das Display für alle jene, die mehrere Bildschirme gewohnt sind, aber auf die störenden Rahmen verzichten wollen. Die leichte Krümmung des Bildschirms sorgt für ein natürlicheres Sehgefühl und macht bei dem überbreiten 34-Zoll-Formfaktor durchaus Sinn. Ein Alleinstellungsmerkmal sind die beiden externen Lautsprecher mit jeweils 6 Watt Leistung, die nahtlos im Displayrand integriert wurden.

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Western Digital Blue PC SSHD WDs erste Hybrid-Festplatten-Serie könnte eine interessante Alternative für all jene sein, denen die SSD-Kapazitäten noch immer zu klein sind aber trotzdem mehr Performance wollen. Trotz sinkenden Preisen sind SSDs mit 32 Cent pro Gigabyte deutlich teurer als Western Digitals Alternativen, die mit 4 Cent (4TB/3.5″) bzw. 9 Cent (1TB/2.5″) pro Gigabyte deutlich günstiger zu haben sind. Die Transferraten und Zugriffszeiten sind zwar mit denen von SSDs nicht vergleichbar, durch den Einsatz eines 8GB großen NANC-Cache wird aber ein ähnlicher Effekt erzielt. Der Cache dient als Lesepuffer, indem durch einen Algorithmus die am häufigsten genutzten Daten abgelegt werden. Dadurch profitiert man von kürzeren Bootzeiten und schnelleren Programmstarts.

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HP Z Turbo Drive G2 Die nun zweite Generation von HPs Turbo Drive nutzt mit der SM951-NVMe die neueste und schnellste SSD aus dem Hause Samsung. Diese ist mit vier PCIe-Express-Lanes über die M.2-Schnittstelle der HP-Platine verbunden, welche per Option-ROM die Bootfähigkeit für Betriebssysteme ermöglicht. Im Gegensatz zur ersten Generation, wo noch Samsungs XP941 mit vier PCIe-2.0-Lanes verbaut war, nutzt der Nachfolger PCIe 3.0 und liefert bis zu 2.150MB/s lesend und 1550 MB/s schreibend. Ein großer Vorteil ist der Einsatz von NVMe (NVM Express), wodurch deutlich mehr gleichzeitige Ein- und Ausgabe-Befehle pro Sekunde (IOPS) ermöglicht werden als beim AHCI-Protokoll.

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Intel SSD 535 M.2 Neben den 2.5-Zoll-Varianten der SSD 535 sind nun erstmals die M.2-Versionen gelistet. Diese arbeiten jedoch nicht mit PCI-Express, sondern nutzen weiterhin das SATA-Interface mit 6Gb/s Bandbreite. Während die Vorgängergeneration SSD 530 (Codename: Dale Crest) noch 20nm-MLC-NAND nutzte, wird bei der SSD 535 (Codename: Temple Star) auf 16nm-MLC-Nand von Micron zurückgegriffen. Beim Controller gibt es keine Änderung: Auch hier steckt ein Sandforce SF-2281 auf dem PCB.

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