Beauty Salon @ Home: Shellac Maniküre selbstgemacht

 

Rot, blau, pink, grün, grau, violett, … ein Besuch im Nagelstudio pflegt nicht nur die Hände, sondern kann auch richtig Farbe ins Leben bringen. Möchte man sich etwas länger an der Farbpracht auf den Nägeln erfreuen, dann empfiehlt es sich zu Shellac zu greifen. Weil aber die Maniküre und das Lackieren der Nägel mit dem Speziallack zeitintensiv sind, fallen natürlich auch dementsprechende Kosten an. Bei ein bis zwei Behandlungen im Monat, lässt man dann oft mehr Geld bei der Nageldesignerin, als einem lieb ist. Wir haben uns daher gefragt, ob man mit Hilfe einer Freundin, der Schwester oder einer lieben Arbeitskollegin beziehungsweise sogar alleine, so eine Nagelpflege inklusive Shellac-Lackierung auch einfach zuhause machen kann:

– Zur Gewinnchance –

 

Die Produkte

Maniküre-/Pediküreset von Beurer

Um die Maniküre vornehmen zu können, haben wir uns für das Maniküre-/Pediküreset MP62 von Beurer entschieden. Preislich lag das Nagelpflegeset im Mittelfeld und auch die positiven Bewertungen haben uns überzeugt. Das Set kommt in einem praktischen Täschchen und umfasst den Fräser inklusive 10 verschiedener Aufsätze. Die Leistungsstärke des Geräts lässt sich individuell einstellen und auch die Drehrichtung kann nach Bedarf geändert werden. Was wir als besonders positiv empfunden haben ist, dass der Fräser auch über eine Lichtfunktion verfügt, wodurch es sich viel angenehmer und genauer arbeiten lässt.

 

UV/LED Nageltrockner von Beurer

Für das Lackieren der Nägel mit dem Shellac benötigt man eine UV-Lampe, unter der der Shellac trocknet und gleichzeitig härtet, was für ein langanhaltendes Ergebnis sorgen soll. Wir haben hierfür den UV/LED Nageltrockner ebenfalls von Beurer gewählt. Das Gerät ist sehr einfach zu bedienen: Es verfügt über drei verschiedene Zeiteinstellungen – 30, 60 und 120 Sekunden. Diese lassen sich durch ein-, zwei-, oder dreimaliges Drücken des Knopfes einstellen. Leider gab es in der Bedienungsanleitung des Nageltrockners keinerlei Hinweise darauf, wie lange der Shellac in dem Gerät aushärten muss. Um an diese Infos zu kommen, haben wir einfach ein bisschen im Internet recherchiert. Für eine benutzerfreundlichere Anwendung könnte außerdem das Kabel des Nageltrockners etwas länger ausfallen – wir haben einfach mit einem Verlängerungskabel nachgeholfen.

 

CND Lacke

Natürlich benötigt man zum Nagellackieren auch einen Lack. In unserem Fall eben einen Shellac. Weil wir online gelesen haben, dass man, für ein besonders schönes Ergebnis, neben dem Farblack auch einen Base Coat und einen Top Coat benötigt, haben wir uns natürlich diesbezüglich nicht lumpen lassen. Der Base Coat dient als Unterlack, also als erste Nagellackschicht sowie als Verbindungsschicht. Er sorgt also dafür, dass der eigentliche Farb-Shellac besser am Naturnagel haftet. Der Top Coat ist die letzte Schicht die aufgetragen wird und soll den Farblack versiegeln und schützen. Leider ist uns dann ein kleiner Fehler beim Bestellen des Farblack passiert: Im Eifer des Gefechts, haben wir uns von der Farbe des Shellac-Fläschchens irritieren lassen und einen CND Shellac bestellt, der beim Auftragen nicht die erhoffte Farbe hatte und auch nicht deckend war. Beim nächsten Mal werden wir definitiv doppelt checken, welches Farbergebnis das Produkt verspricht!

Anwendung

Schritt 1: Nagelpflege

Aus Liebe zu unseren Nägel haben wir uns im Vorhinein natürlich einige Videos zum Thema Nagelpflege mit einem solchen Set angesehen und uns ein paar Tipps geholt: Zu Beginn haben wir für das Entfernen der Nagelhaut den „MP 62 Nadelfräser“ gewählt. Mit diesem wurde dann vorsichtig die Nagelhaut entfernt. Nach kurzer Eingewöhnungsphase hat das erstaunlich gut und ganz ohne Fremdhilfe geklappt – sowohl bei der linken, als auch bei der rechten Hand. Für das „Verschönern“ der restlichen Haut rund um den Nagel haben wir dann anschließend mit dem sogenannten „Saphirfräser rund“ gearbeitet. Auch das hat problemlos funktioniert und zu einem schönen Ergebnis geführt. Was die Dauer für die gesamte Maniküre mit dem Fräser betrifft haben wir etwa eine halbe Stunde benötigt. Dafür haben wir sehr gründlich gearbeitet und zudem war es unsere allererste Anwendung. Wir können uns gut vorstellen, dass das Ganze nach mehrmaligen Benutzen auch in kürzerer Zeit machbar ist.

Schritt 2: Lackieren

Laut unseren Recherchen empfiehlt es sich als allererstes, vor dem Auftragen des Lacks, die Shellac-Fläschchen gut zu schütteln, damit sich alle Inhaltsstoffe optimal vermischen können. Zuerst haben wir natürlich den Base Coat aufgetragen. Hierbei, sowie bei den weiteren Schritten ist es ratsam, sich beim Auftragen des Lacks Hilfe zu holen, wenn man selber nicht besonders geübt ist im Nägel lackieren. Denn ist der Shellac erst einmal unter dem UV-Licht gehärtet, ist es schwieriger ihn wieder runter zu bekommen, als normalen Nagellack. Wer bereits Routine hat, kann es natürlich auch alleine machen. Weil wir ein möglichst gutes Ergebnis erzielen wollten, haben wir uns dazu entschieden, den Shellac nicht selber aufzutragen. Die mit dem Base Coat fertig lackierte Hand, haben wir dann 30 Sekunden lang unter die UV-Lampe gehalten. Für die zweite Schicht, den Farblack, haben wir dann den Lack eine Minute lang unter dem UV-Licht trocknen lassen und den Vorgang (Nägel mit Farblack lackieren, eine Minute lang unter UV-Licht trocknen) wiederholt. Zum Schluss haben wir dann noch den Top Coat aufgetragen und ebenfalls eine Minute lang unter der UV-Lampe aushärten lassen.

Fertig mit beiden Händen und allen Schichten, haben wir dann allerdings erstaunt feststellen müssen, dass der Lack alles andere als trocken war. Nach verzweifelten Versuchen, bei denen wir beide Hände jeweils noch mehrere Minuten unter die UV-Lampe gelegt haben, aber nichts passiert ist, wollten wir den Produkttest schon als gescheitert abstempeln. Als letzte Maßnahme haben wir dann aber doch noch Google befragt und herausgefunden, dass beim Trocknen des Top Coats eine „Dispersionsschicht“ auf dem Nagel entsteht. Dieser ölige Film lässt den Anschein erwecken, als wäre der Lack noch nicht trocken, kann aber mit einem „UV-Nagellack Cleaner“ problemlos entfernt werden. Weil wir aber so einen Cleaner natürlich nicht besorgt hatten, haben wir stattdessen ganz normalen, acteonfreien Nagellackentferner benutzt – hat genauso funktioniert.

Weil wir uns natürlich die ganze Arbeit nicht umsonst antun wollten und wir auch mit dem Resultat sehr zufrieden waren, haben wir zehn Tage lang Freude an den manikürten Nägeln gehabt. Nachdem dann der Naturnagel wiede recht sichtbar nachgewachsen war, haben wir zum Entfernen des Shellacs einfach Wattepads mit acetonhaltigem Nagellack getränkt, ein getränktes Wattepad auf den Nagel gelegt und das Ganze mit Alufolie am Finger befestigt. Dann etwa zehn Minuten lang einwirken lassen und zum Schluss mit der Rückseite einer Nagelfeile oder einem Manikür-Stick entfernen. Widerspenstige Reste können auch mit einer weichen Feile abgetragen werden.

 

Fazit

Mit dem Gesamtergebnis waren wir zufrieden. Die Maniküre mit dem Nagelpflegeset hat ausgesprochen gut funktioniert und ist wirklich eine kostengünstige Alternative zur Maniküre im Salon. Auch die UV-Lampe hat gemacht, was sie machen soll und war sehr einfach in der Handhabung. Ob allerdings diese beiden Geräte den Besuch im Nagelstudio obsolet machen, kommt unserer Meinung nach ganz darauf an, wie gut und genau man das Nägellackieren beherrscht. Wer richtig viel Übung darin hat Nägel zu lackieren, wird sich einiges an Geld sparen können. Stellt man sich eher ungeschickt an und hat ohnehin nur selten das Bedürfnis nach bunter Vielfalt am Nagel, macht wohl eine Anschaffung weniger Sinn.


Gewinnchance

Möchtest du auch Geld sparen und deine Maniküre in Zukunft selbst in die Hand nehmen? Dann mach mit und gewinne mit etwas Glück eines von zwei tollen Packages bestehend aus dem UV/LED Nageltrockner von Beurer und dem Maniküre-/Pediküreset von Beurer. Die Teilnahmebedingungen sind sehr simpel: Name und E-Mail-Adresse unten in das Formularfeld eintragen – that’s it! Wir ziehen am 2. September per Zufallsgenerator zwei Gewinner/innen und löschen dann auch alle Kontaktdaten. Die Teilnahme ist bis zum 1. September 23:59 möglich. Viel Glück!


Hinweis: Dieses Gewinnspiel wurde von keinem der Produkthersteller gesponsert.

 
Teilnahmebedingungen

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Back to School: Das Geizhals Gewinnspiel zum Schulstart

 

Die Sommerferien neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu und es wird wieder Zeit die verstaubten Schulsachen hervorzukramen. Alle Schüler und Studenten deren Lieblingskugelschreiber nicht mehr auffindbar ist, bei denen Drucker oder Taschenrechner während den heißen Sommermonaten den Geist aufgegeben haben, aber auch alle Schuleinsteiger, die noch keine passende Schultasche gefunden haben können jetzt dieses vierteilige Back-to-School-Package von Geizhals im Wert von etwa € 250 gewinnen:

 

– Zur Gewinnchance –

 

Satch Pack Phantom Schulrucksack

Ergonomisch, ökologisch, stylisch – kurz: einfach gut durchdacht! Die Schultaschen von Satch sind anatomisch so geformt, dass sie das Gewicht von den Schultern auf den stabileren Beckenbereich verlagern und haben außerdem einen höhenverstellbaren Brustgurt, was besonderen Tragekomfort verspricht. Praktisch sind auch die vielen Organisationsmöglichkeiten im Inneren des Rucksacks, sowie das Fassungsvermögen von rund 30 Litern und die clevere Innenaufteilung, die viel Raum für alles, was mit muss bietet. Satch berücksichtigt aber nicht nur das Wohl des Trägers, sondern achtet auch bei der Herstellung der Rucksäcke auf eine nachhaltige Produktion. So werden uprecycelte Materialien zur Einsparung des Verbrauchs endlicher Ressourcen verwendet.

Canon PIXMA iP7250

Starke Leistung und schickes Design: Auf Grund der 5 separaten Tintentanks ist dieser leistungsstarke Drucker von Canon ideal für den schnellen und hochwertigen Druck von Fotos, Dokumenten aber auch CDs. Dank WLAN-Schnittstelle kann der Canon PIXMA iP7250 auch mit jedem beliebigen WLAN-Netzwerk verknüpft werden und ist so praktisch überall im Haus erreichbar – sogar Mobilgeräte lassen sich mit dem Drucker verbinden.

Texas Instruments TI-82 STATS

Multiplizieren, addieren, subtrahieren und dividieren kann jeder. Der Texas Instruments TI-82 STATS kann aber noch viel mehr! Wegen seiner einfachen Handhabung, eignet sich dieses Modell nicht nur für Anfänger, sondern bietet auch Fortgeschrittenen einen großen Anwendungsspielraum: Der Taschenrechner verfügt nämlich über eine achtzeilige Anzeige, ein teilbares Display, ermöglicht außerdem eine Datenanalyse mit einfacher Tabellenkalkulation und hat auch sonst noch einige andere Features zu bieten.

Faber-Castell 148461 Tintenroller 

In deiner Kugelschreiber-Sammlung befindet sich kein einziger Stift, der kein Werbegeschenk war? Das solltest du ändern! Denn dieser stilvolle Tintenroller von Faber-Castell sieht nicht nur edel aus, sondern liegt auch noch gut in der Hand. Mittels Sichtfenster, lässt sich sogar der Tintenstand prüfen und dank der schnelltrocknenden und auswechselbaren Liquid-Ink Miene, verwischt auch das Geschriebene nicht mehr.


Gewinnchance

Mach mit bei unserem Back-to-School-Gewinnspiel und gewinne mit etwas Glück unser tolles Package bestehend aus den oben gelisteten Produkten! Die Teilnahmebedingungen sind sehr simpel: Name und E-Mail-Adresse unten in das Formularfeld eintragen – that’s it! Wir ziehen am 26. August per Zufallsgenerator eine/n Gewinner/in und löschen dann auch alle Kontaktdaten. Die Teilnahme ist bis zum 25. August 23:59 möglich. Viel Glück!



Hinweis: Dieses Gewinnspiel wurde von keinem der Produkthersteller gesponsert.

 
Teilnahmebedingungen

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Die 20. Wiener Restaurantwoche: Jetzt Tischreservierung vor allen anderen sichern!

Von 26. August bis 1. September findet die 20. Wiener Restaurantwoche mit 75 ausgewählten Spitzenrestaurants statt. Tische können offiziell erst ab dem 13. August reserviert werden, Geizhals-User können sich jetzt schon mit dem untenstehenden Code Tischereservierungen vor allen anderen sichern.

Für Feinschmecker ist die Wiener Restaurantwoche ein Fixpunkt im Gourmetkalender: Sieben Tage lang können Wiener Gourmets hochqualitative Menüs in 2 oder 3 Gängen zum Fixpreis genießen. Mittagsmenüs gibt es um    € 14,50 und Abendmenüs ab € 29,50 pro Person. Restaurants mit mehr als einer Haube dürfen sich zum Lunch € 5 und zum Dinner € 10 Aufschlag erlauben. Da begehrte Plätze üblicherweise kurz nach dem offiziellen Reservierungsstart ausgebucht sind, gibt es für Geizhals-User die Möglichkeit mit dem Geizhals-Frühbuchercode Tische bereits von 7.-12. August zu reservieren.

Tische können unter restaurantwoche.wien/geizhals reserviert werden. Dazu einfach dem Link folgen und untenstehenden Frühbucher-Code einlösen.

In diesem Sinne wünschen wir einen guten Appetit!

 

FRÜHBUCHER-CODE: GENUSS


Xiaomi Mi 9T im Test

Xiaomi Mi 9T im Test

2019 ist das Jahr, in dem Smartphone-Designs wieder spannend werden. Um das gehypte „bezel-less“ Display zu bewerkstelligen, greifen die Hersteller tief in die Technologie-Trickkiste. Chinas Elektronik-Gigant Xiaomi, immerhin weltweit die Nr. 4 am Smartphone-Markt, hat soeben das Mi 9T auf den europäischen Markt losgelassen (international: Redmi K20). Mit einem nahezu rahmenlosem Design – dank Pop-Up Selfie-Cam – samt AMOLED-Display und einem Triple-Kamera-System zu einem äußerst konkurrenzfähigen Preis will man Technikbegeisterte überzeugen. 

Lieferumfang

In der handlichen, ausnahmsweise schwarzen, Box findet man die Standard-Ausstattung eines Smartphones im Jahr 2019. Große (oder kleine) Überraschungen gibt es leider keine.

  • Xiaomi Mi 9T 64GB Smartphone
  • 18W-Fastcharger Ladegerät
  • USB-C / USB-A-Kabel
  • SIM-Tool
  • mattschwarze Schutzhülle

Kopfhörer sucht man hier vergeblich. Das ist allerdings bei einem derzeitigen Verkaufspreis (Stand: 10. Juli)  von rund 350€ absolut verkraftbar.

Design und Verarbeitung

Wie bei praktisch allen aktuellen Smartphones kommt auch beim Mi 9T einen Material-Mix aus Glas und Metall zum Einsatz. Konkret heißt das: Ein Gorilla Glass 5-Display ist in einen Metall-Rahmen eingelassen. Die gesamte Verarbeitung wirkt tadellos und kann sich problemlos mit der teuren „Premium“-Konkurrenz messen.

Das Testmodell in schwarz (carbon black) ist die schlichteste Variante des Mi 9T, auch wenn die roten Farbakzente bei der Kamera und dem Power-Button etwas an „Gaming-Hardware“ erinnern. Wem schwarz nicht so zusagt, der kann auch zu den Farben rot (flame red) und blau (glacier blue) greifen. Schön zu sehen ist dabei, dass sich Xiaomi auch in der Design-Sprache immer mehr vom großen Vorbild Apple distanziert.

Was bei vielen hochpreisigen, selbsternannten Premium-Modellen zumeist fehlt: der Kopfhörer-Anschluss. Xiaomi macht hier (glücklicherweise) nicht mit und legt noch eine praktische, mattschwarze Schützhülle obendrauf. Diese ist auch im Alltag notwendig, denn das Mi 9T rutscht gerne aufgrund des Materials (-> Glas) und des Gewichts (-> 191g) gerne aus der Hand, der Hosentasche oder vom Tisch.

So lobenswert die Beigabe einer Schutzhülle ist, so ärgerlich ist der Gebrauch im Alltag. Nutzt man die Gestennavigation von Xiaomi (MIUI 10, Android 9 „Pie“) reibt der Daumen unangenehm am scharfen Rand der Hülle bei allen Zurück-Wischgesten, die vom Seitenrand des Displays ausgelöst werden. Und das zig-mal am Tag. Hier sollte man nach einer alternativen Hülle Ausschau halten.

Die Druckpunkte der seitlichen Buttons sind – mit oder ohne Schutzhülle – knackig und bieten eigentlich keine Kritikpunkte. Dafür aber leider der Sound, der nur mono tönt und auf der Unterseite angebracht ist, was ein Verdecken des Lautsprechers sehr leicht macht.

Detaillierte Spezifikationen

Betriebssystem Android 9.0
Display 6.39″, 2340×1080 Pixel,

16 Mio. Farben, AMOLED, kapazitiver Touchscreen,

Gorilla-Glas 5, HDR (HDR10)

Kamera hinten 48.0MP, f/​1.75, Kontrast-AF, Phasenvergleich-AF,

Dual-LED-Blitz, Videos @2160p/​30fps, Videos @1080p/​960fps (Kamera 1);

13.0MP, f/​2.4, Weitwinkelobjektiv (Kamera 2);

8.0MP, f/​2.4, Teleobjektiv (Kamera 3)

Kamera vorne 20.0MP, f/​2.2, ausfahrbar, Videos @1080p/​30fps
Schnittstellen USB-C 2.0 (OTG), 3.5mm-Klinke, WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac,

Bluetooth 5.0 (aptX HD), NFC

Sensoren Beschleunigungssensor, Gyroskop,

Annäherungssensor, Lichtsensor, Kompass,

Fingerabdrucksensor (Display)

SoC Qualcomm SM7150-AA

Snapdragon 730, 64bit

CPU 2x 2.20GHz Kryo 470 Gold

+ 6x 1.70GHz Kryo 470 Silver

GPU Adreno 618
RAM 6GB
Speicher 64GB
Navigation A-GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo
Modem GSM (0.2Mbps/​0.1Mbps), UMTS, LTE
Frequenzbänder 2G (850/​900/​1800/

1900), 3G (B1/​B2/​B4/​

B5/​B8),

4G (B1/​B2/​B3/​B4/​B5/​

B7/​B8/​B20/​B28/​B38/​B40)

Netzstandards GPRS, EDGE, HSDPA,

HSUPA, HSPA+, LTE-A

Akku 4000mAh, fest verbaut
Ladeleistung 18W
SAR-Wert 1.341W/​kg Kopf, 1.511W/​kg Körper
Gehäuseform Barren
Gehäusematerial Glas (Rückseite),

Metall (Rahmen)

Farbe schwarz
Abmessungen 156.7×74.3×8.8mm
Gewicht 191g
SIM-Formfaktor Nano-SIM
Gelistet seit

Display

Wenn man den niedrigen Preispunkt bedenkt, ist man verblüfft, was Xiaomi hier bietet: Das 6,39″-AMOLED-Display (FHD+) ist dank HDR-Unterstützung leuchtstark und verleiht dem Gerät eine sagenhafte screen-to-body Ratio von 91,2 Prozent. Da lässt es sich leicht verschmerzen, dass der untere Rand marginal größer ist als der obere.

Gerade beim Betrachten von Videos kann das Display seine Stärken ausspielen, nicht zuletzt durch das Fehlen von jeglichen Kamera-Aussparungen. Verbringt man ein paar Tage mit diesem Display verursacht die Rückkehr zu Displays mit Notch o.ä. fast körperliche Schmerzen. (Ja, ich meine dich, liebes iPhone)

Nur die automatische Steuerung der Displayhelligkeit hat im alltäglichen Gebrauch etwas genervt, da diese zu oft zu stark nachregelt.

Software, Features und Performance

Xiaomi hat für seine Smartphones eine eigene Oberfläche geschaffen, MIUI. Diese Oberfläche weist starke Anpassungen zu „Stock-Android“ auf und erinnert manchmal auch an Apples iOS-Betriebssystem. Gerade deswegen macht es aber auch durchaus Spaß sich mit der Software und den zahlreichen Zusatzfeatures zu beschäftigen. Und auch hier spart Xiaomi nicht, es gibt allerhand nützliche Tools, die gut funktionieren, schön anzusehen sind, aber auch flüssig und stabil funktionieren.

Performance im Alltag

Obwohl im Mi 9T nur ein Snapdragon 730 steckt und damit kein aktueller Top-Prozessor, ist das im Alltag kaum zu spüren. MIUI läuft durchgehend flüssig, Apps starten schnell und schöne Animationen gibt es auch. Sehr selten gibt es kleine Mikroruckler, die aber nicht stören und bei Android-Geräten fast immer auftreten. Auch der optische Fingerabdruck-Scanner im Display ist sehr zuverlässig und schnell.

Auch die Akkuleistung war im Test mehr als ausreichend um zumindest über einen Tag zu kommen – keine Selbstverständlichkeit, wenn man ein Gerät auf Herz und Nieren testet.

Performance bei Gaming

Das große 6,39″ OLED-Display lädt natürlich auch zum Gaming ein. Auch mit der Mittelklasse-CPU lassen sich aktuelle, grafikintensive Games problemlos spielen. Kleine Framerate-Einbrüche gab es zwar gelegentlich bei „Shadowgun Legends“, aber es war zu keinem Zeitpunkt unspielbar. Was eher auffallend war, ist die hohe Hitzeentwicklung des Displays während einer 20-minütigen Spiele-Session.

Dafür bietet Xiaomi eigene Optimierungsmöglichkeiten und Profile für Spiele, sowie nützliche Tools während des Spielens:

Und wer unbedingt z.B. preisevergleichen will während einer Gaming-Session, für den hat Xiaomi sogar einen eigenen Fenstermodus für gleichzeitiges Internetsurfen eingebaut ;)

Kamera

Das Highlight des Mi 9T ist zweifellos die Pop-Up-Kamera, die das rahmenlose Design überhaupt erst ermöglicht. Fährt die kleine Kamera zum ersten Mal aus dem Gehäuse heraus, gibt es einen netten Soundeffekt und ein rotes Aufleuchten. Und natürlich ein innerliches „Wow“. Erfreulicherweise lassen sich die Soundeffekte ändern oder gänzlich deaktivieren. Das Surren des Motors beim Heraus- bzw. Herunterfahren der Kamera ist hörbar, aber leise genug um nicht zu stören. Auf der Oberseite des Pop-Up-Moduls befindet sich noch eine zusätzliche LED, die bei Benachrichtigungen aufleuchtet – leider nur in dunklen Räumen wirklich sichtbar, trotzdem eine nette Idee.

Der 20MP-Sensor (f2.2) der Pop-Up-Kamera kann aber nicht nur durch die einzigartige Mechanik beeindrucken, sondern auch gute (keine großartigen) Selfies schießen mit allen neumodischen Gimmicks, wie Porträt-Modus, Beauty-Effekte aber auch Studiobelichtung, etc.

Dass ein Motor nur eine begrenzte Lebensdauer hat und durch die beweglichen Teile auch wohl anfälliger für Schäden ist, sollte einen nicht überraschen. Angaben zur Haltbarkeit gibt es viele, meist wird von 100x/Tag für 5-6 Jahre gesprochen. Diese Angaben ergeben sich aber aus automatisierten Tests und haben nur begrenzte Aussagekraft in der Realität. Langzeit-Tests gibt es schlichtweg noch nicht. Erfreulicherweise sorgen interne Sensoren dafür, dass zumindest beim Herunterfallen des Smartphones die Pop-Up-Kamera automatisch wieder einfährt um größere Schäden zu verhindern.

Das Triple-Kamerasystem auf der Rückseite weiß durch Vielseitigkeit und Featurevielfalt zu gefallen. Zwar ist leider bei keinem der hinteren drei Sensoren eine optische Bildstabilisierung vorhanden, was sich auch manchmal bei schlechteren Lichtverhältnissen oder unruhigen Händen mit leicht unscharfen Aufnahmen bemerkbar macht. Trotzdem kann man tolle Fotos schießen. Vor allen die Weitwinkelkamera ermöglicht tolle Aufnahmen.

Wer bei schlechten Lichtverhältnissen Bilder schießen will, dem bietet das Mi 9T auch einen Nachtmodus, der der Konkurrenz etwas hinterherhinkt aber trotzdem in einigen Situationen hilfreich sein kann.

Aber auch bei den Videofunktionen liefert Xiaomi ab, alle gängigen, modernen Features sind vorhanden, wie z.B. 960fps-Slow Motion.

Hier noch einige Testfotos, mit Weitwinkel, im 48MP-Kameramodus und Porträtaufnahmen mit Bokeh:

Fazit

Xiaomi hat schon letztes Jahr mit dem Pocophone F1 einen Preiskracher auf den Markt gebracht. Mit dem Mi 9T gelingt dieses Kunststück wieder. Dieses Mal wirkt das Gesamtpaket noch runder und kann dank Top-Verarbeitung, beeindruckendem Display (inklusive quasi rahmenlosem Design) und der Pop-Up-Kamera auftrumpfen. Immerhin ist auch die Triple-Kamera in vielen Situationen überzeugend, auch wenn man manchmal die optische Bildstabilisierung vermisst oder die Kamera-Software etwas zu viel „nachhilft“

Macht das Mi 9T also alles richtig? Für den Preis von rund 350€, lautet die Antwort eindeutig „Ja“. Aber klarerweise kann auch Xiaomi nicht zaubern und es gibt dann doch einige Punkte, bei denen der Sparstift angesetzt werden musste. So gibt es kein Wireless Charging, keine IP-Zertifizierung, nur mittelmäßigen Mono-Sound und keine Möglichkeit den Speicher mittels Speicherkarten zu erweitern. Außerdem wird sich wohl nicht jeder mit MIUI, Xiaomis eigener Android-Skin, anfreunden können, auch wenn die Software prinzipiell alles bietet, was ein Smartphone aktuell braucht. Wer auf diese Features verzichten kann und mit einem relativ großem Gerät keine Probleme hat, bekommt mit dem Xiaomi Mi 9T den wahren Preis-/Leistungskönig 2019.

Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 30. Juli 16:59 möglich. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer/innen!


Angebote für das Xiaomi Mi 9T



Hinweis: Tekpoint war so freundlich, uns für die Verlosung und für den Test zwei Xiaomi Mi 9T zur Verfügung zu stellen.

Eufy RoboVac 30C im Test

„Eufy, wer?“ werden sich die meisten von euch denken. Der Hersteller von smarten Haushaltsgeräten und Teil der bekannten „Anker“-Familie ist hierzulande noch nicht sonderlich geläufig. Das könnte sich rasch ändern, nachdem man eines ihrer Produkte verwenden durfte. Im konkreten Fall ist es der Saugroboter RoboVac 30C, der viele Features für wenig Geld bietet.

Ich beginne die Rezension mit einem Geständnis: Das ist mein erster Saugroboter. Entsprechend schildere ich die gesammelte Erfahrung nicht aus der Sicht eines versierten Saugroboter-Produktesters, sondern aus der Sicht eines Erstnutzers, der noch wenige Anforderungen an dieses Segment setzt. Lange schon habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir einen Saugroboter zuzulegen. Warum?

1. Weil ich Elektronikspielzeug mag.

2. Weil ich faul bin. UND

3. Weil ich einen Hund und eine Katze zu Hause habe. Darf ich vorstellen?

Die Gegner Der Held
Mulan, 12 Jahre alt, haart ohne Ende. Ted, 13 Jahre alt, haart ohne Ende. Khoa, 39 Jahre alt, faul ohne Ende. Eufy RoboVac 30C, 0 Jahre alt, voller Tatendrang.

Was kann der Eufy RoboVac 30C, der mir in der Theorie das Leben erleichtern soll?

– 3 Punktreinigung

– 1.500 Pa Saugleistung

– Meistert 1,6 cm Höhenunterschied

– Bis zu 100 Minuten Laufzeit

– Smart mittels Wi-Fi, Amazon Alexa und Google Assistant

Lieferumfang

Beim Auspacken des technischen Helfers stößt man auf die üblichen Verdächtigen: Saugroboter, Ladestation, Fernbedienung, Netzgerät, Bedienungsanleitung und viel nützliches Zubehör.

Nun bin ich niemand, der sich lange mit Bedienungsanleitung und Features beschäftigt, sondern ich will sofort starten. Um den RoboVac 30C zu aktivieren muss man sich die EufyHome App runterladen und den Saugroboter mit dem WLAN-Heimnetzwerk verbinden. Die App kann man dann für das gewünschte Saugprogramm konfigurieren oder einfach als zusätzliche Fernbedienung nutzen. Die LED-Anzeige auf der Oberseite zeigt die Verbindung zum Netzwerk und den Ladestatus an.

Im Betrieb

Nachdem der RoboVac 30C in der Basisstation voll aufgeladen wurde (was beim allerersten Mal zweieinhalb Stunden gedauert hat), habe ich einen ersten verwegenen Versuch gestartet und habe das 30 Minuten Schnellreinigungsprogramm aktiviert. Angeblich ideal für einen einzelnen Raum.

Gespannt beobachte ich wie sich der RoboVac 30C wie von Geisterhand in Bewegung setzt und dabei seine Außenbürsten nach innen rotieren lässt. Und dann schon das erste Hindernis. Was wird passieren? Tatsächlich stoppt er rund 10cm davor ab und macht eine 90° Biegung. In rund 2 Metern ist das nächste Objekt im Weg, ein Sessel. „Klonk“ macht es und er fährt ganz leicht dagegen. Dann aber biegt er wieder ab und diese zwei Situationen wiederholen sich unzählige Male in den nächsten 30 Minuten. Zufrieden setze ich mich vor meinen Schreibtisch und erfreue mich an der Arbeit anderer. Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit wird es plötzlich leise, weil RoboVac 30C das Saugen und Kehren deaktiviert und gemächlich zu seiner Ladestation zurückfährt. Was für ein Anblick. Ich kann es mir nicht erklären warum. Aber das fühlt sich so gut an.

Was sich aber dann noch besser anfühlt ist der Boden. Dieser fühlt sich tatsächlich richtig sauber an. Ich bin zu Hause nämlich immer barfuß unterwegs. Nein, denke ich mir. Das ist vermutlich nur zufällig an dieser Stelle. Ich laufe also ganz skeptisch durch das ganze Zimmer und freue mich jede Sekunde immer mehr. Das Zimmer ist sauber und ich habe so gut wie nichts gemacht. What a time to be alive!

„Aber“, denke ich mir, „Mulan war nicht zu Hause und Ted war im Garten“. Morgen werde ich das Automatic-Programm testen und die zwei Mitbewohner dabei mit Argusaugen beobachten. Der nächste Tag bricht an, der RoboVac 30C ist voll aufgeladen und ich starte das rund 100 Minuten lange Programm, welches intelligenter arbeiten soll. Mulan liegt auf der Couch und Ted befindet sich im anderen Raum. RoboVac 30C fährt los. Mulan stellt die Ohren auf und richtet ihren „Was-zum-Henker“-Blick auf den potenziellen Feind. Mulan springt von der Couch und geht schnurstracks zum Saugroboter. Dabei tippt sie ihn leicht mit der Nase an und bellt zweimal. „Blöd, genau das was ich mir erwartet habe“ geht es durch meinen Kopf. Doch plötzlich wendet sich Mulan ab und legt sich wieder auf die Couch. Das kann doch nicht sein. Erwartet habe ich mir ein Gemetzel. Genauer gesagt, dass Mulan den neuen Widersacher lauthals zerstören wird und ich den Test damit beenden kann. Und schon wieder bin ich positiv überrascht. In der Zwischenzeit ist Ted nicht zu sehen. Vielleicht versteckt er sich irgendwo. Ich gehe also in das Schlafzimmer und sehe wie er gemütlich am Boden liegt. Nichts davon hat ihn berührt. Oder hat er es gar nicht mitbekommen. Mit beiden Varianten kann ich sehr gut leben.

RoboVac 30C setzt unbekümmert seine Arbeit fort. Ab und an bleibt er bei einzelnen Hindernissen hängen, wo ich ihn aus der Situation befreien muss. Jedoch handelte es sich immer um Gegenstände die man leicht versetzen kann, wie Kabeln oder eine höhere Fussmatte. In der Zwischenzeit hat Ted den Saugroboter entdeckt und geht ganz gemütlich an ihm vorbei. Was für eine abgebrühte Fellschleuder. Auch Mulan hat den RoboVac 30C scheinbar schnell akzeptiert, indem sie ihm einfach nur aus dem Weg geht. Ohne Bellen, Knurren oder Beissattacke.

Nach rund 90 Minuten, ganze 100 Minuten waren es nicht, fährt der Sauger an seinen angestammten Platz zurück und ich starte mein haptisches Testprogramm, indem ich wieder barfuß durch die gesamte Wohnung laufe. Oh Gott, es fühlt sich überall sauber an. Aber sauberer als mit meinem Standardstaubsauger? Ich will es irgendwie nicht glauben, aber es ist scheinbar so. Ich werfe einen Blick unter das Bett. Eine der schwer erreichbaren Stellen, die deswegen auch nur alle paar Male bearbeitet werden. Und selbst da, blitzblank.

Über die nächsten zwei Wochen habe ich die Wohnung so optimiert, dass der RoboVac 30C nun ohne Probleme den gesamten Wohnbereich durchfahren kann. Das alles ist viel einfacher als es klingt. Lose Kabeln versetzen oder Aufrollen. No-Go-Zonen mit dem mitgelieferten Magnetband definieren. Fussmatte kurzzeitig höher platzieren. Man muss nur nach jedem Durchgang den kleinen Schmutzbehälter entleeren. Was aber einen „Arbeitsaufwand“ von 30 Sekunden bedeutet.

Es gäbe noch einige Features auf die ich gar nicht eingehen will, da diese meiner Meinung nach nicht essentiell sind und mehr den individuellen Anforderungen entsprechen wie punktuelles Reinigen, Wochenprogramme, Kantenreinigung, Stimmensteuerung usw.

Fazit

Selbstverständlich muss man in regelmäßigen Abständen einzelne Komponenten reinigen. Und selbstverständlich muss man ein paar Dinge in der Wohnung zurechtrücken, damit der RoboVac 30C von Eufy sein volles Potenzial ausschöpfen kann. Jedoch ist die Gegenleistung fast unbezahlbar. Er arbeitet. Ich kaum. Und die Wohnung ist noch sauberer als je zuvor. Und das für unter 300 Euro. Für dieses Preis-Leistungs-Verhältnis vergebe ich 5 von 5 Sternen.

Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 11. Juli 16:59 möglich. Wir bedanken uns bei allen TeilnehmerInnen!


Hinweis: Eufy war so freundlich, uns für die Verlosung und für den Test drei RoboVac 30C zur Verfügung zu stellen.