BenQ EL2870U – Der 4K-Monitor im Test!

Was wird gesucht? Ein Bildschirm für den privaten Schreibtisch, eine Alternative zu einem kompakten Fernseher – vielleicht sogar für das Kinderzimmer – und am besten wäre es, wenn der Bildschirm an PC, Spielekonsole und Blu-Ray Player (oder DVB-T2/SAT-Receiver) hängen könnte; und das alles ohne Kabel umstecken zu müssen?

>>> Zur Gewinnchance <<<

Einleitung

Nach zwei Wochen intensiver Verwendung, weiß ich noch immer nicht genau, für welchen Zweck BenQ dieses Gerät nun wirklich entwickeln wollte.
Unter (Nerd-)Kollegen würde ich wahrscheinlich folgende Vermutung äußern: Es gab eine Besprechung in der Entwicklungsabteilung. Man fragte sich, welche Features und Zielgruppen angepeilt werden sollen. Der „Chuck Norris“-Fan in der Gruppe rief „alle!“ (eigentlich genauer: „ALLEEEE!!!“). Worauf – nach tosendem Gelächter – die zynische Aussage fiel „ja, wahrscheinlich auch noch für unter 800€!?“. In fast jeder Gruppe findet sich bei so einer Gelegenheit ein „Trekker“, welcher in dieser Situation vorpreschen musste „ich mach’s für unter 500€“ (zahlreichen Zitaten von James Doohan – alias Montgomery „Scotty“ Scott – sei Dank).
Genaues weiß man nicht – aber es muss sich so zugetragen haben. Warum sollte man sonst überhaupt auf die Idee kommen, einen knapp 28 Zoll großen 4K-Bildschirm, mit HDR10 Zertifizierung, 2x HDMI 2.0, DisplayPort, VESA-Mount, Umgebungslicht-Sensor und FreeSync für wirklich deutlich unter 500€ anbieten zu wollen?
Sie haben es jedenfalls gemacht. Als ich die Specs zum ersten Mal gelesen habe, ahnte ich das Schlimmste – aber, und da laust mich doch der Affe, der BenQ EL2870U ist wirklich gut und stellt vielfältige Ansprüche zufrieden.

Die technischen Daten

Diagonale 27.9″/​70.9cm
Auflösung 3840×2160, 16:9, 158dpi
Helligkeit 300cd/​m²
Kontrast 1.000:1 (statisch), 12.000.000:1 (dynamisch)
Reaktionszeit 1ms
Blickwinkel 170°/​160°
Panel TN, HDR10
Form gerade
Beschichtung matt (non-glare)
Hintergrundbeleuchtung White-LED, flicker-free, Blaulichtfilter
Farbtiefe 10bit (10bit ohne FRC)
Bildwiederholfrequenz 60Hz
Variable Synchronisierung Adaptive Sync/​AMD FreeSync
Unschärfereduktion N/​A
Signalfrequenz 30-135kHz (horizontal), 24-76Hz (vertikal)
Anschlüsse 2x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4
Weitere Anschlüsse N/​A
USB-Hub Out N/​A
USB-Hub In N/​A
Audio Lautsprecher (2x 2W), 1x Line-Out
Ergonomie N/​A (Höhe), N/​A (Pivot), N/​A (Drehung), +15°/​-5° (Neigung)
Farbe schwarz (Rahmen), grau (Leiste), grau/​schwarz (Standfuß)
VESA 100×100 (frei)
Leistungsaufnahme 55W (maximal), 35W (typisch), 0.5W (Standby)
Jahresverbrauch 51.10kWh
Energieeffizienzklasse B
Stromversorgung AC-In
Abmessungen (BxHxT) 658x476x150mm (mit Standfuß), 658x349x67mm (ohne Standfuß)
Gewicht 5.70kg (mit Standfuß), keine Angabe (ohne Standfuß)
Besonderheiten mechanische Tasten, Lichtsensor, Sicherheitsschloss (Kensington), HDCP 2.2
Herstellergarantie drei Jahre (Vor-Ort)

Unboxing

Alles sauber verpackt. Die Verpackung hatte sichtlich viel erlebt – der Monitor kam dennoch wie aus dem Ei gepellt zum Vorschein. So sieht „guter Schutz“ aus.

Läuterung

Ja „TN-Panel!? Muss das sein?“ – das ist auch mein erster Gedanke gewesen. Nach dem Einschalten habe ich mir natürlich gleich eines der kritischsten Fotos herausgesucht – eines, bei dem mein günstiges und zwei Jahre altes Notebook (mit TN-Panel) auf jeden Fall zeigt, was sein Bildschirm nicht kann.
Aber dann sieht dieses Bild auf dem BenQ EL2870U nur ein wenig blasser aus, als auf meinen anderen heißgeliebten (und kalibrierten) Monitoren des Herstellers, der mit „D“ anfängt und mit „ell“ aufhört! Okay!?
Ab diesem Moment war mir klar: ich muss einfach meine Vorurteile gegenüber TN-Panels über Bord werfen und so tun, als hätte ich dieses technische Datum nicht gekannt.
Das Bild ist auch, wenn man schräg darauf sieht, ziemlich lange farbstabil. Zur Auffrischung: TN-Panels gelten zwar als reaktionsschnell, litten dafür früher oft unter der Tatsache, dass sie günstiger mit glänzender Oberfläche herstellt werden konnten und sie sind berüchtigt dafür gewesen, dass man das Bild rechtwinklig von vorne betrachten musste, damit sich nicht manche Farben umkehrten oder alle dunklen Schattierungen in einem tiefschwarzen Fleck absoffen. Aber beim EL2870U trifft das alles nicht zu – überdies ist das Display vollkommen matt.

Ein Betrachtungswinkel von 45° – egal ob von links, rechts, unten oder oben – lässt das Bild noch normal erscheinen. Ist der Winkel noch flacher, bekommt das Gesehene einen leichten orange-Stich – etwa so, als würde man die integrierte Reduktion für blaue Lichtanteile einschalten. Einzig und alleine, wenn man von oben auf den Monitor sieht und mehr als 60° von der frontalen Sicht abweicht – also einen Blickwinkel einnimmt, den man in Wirklichkeit nie für die gewöhnliche Betrachtung haben würde – dann saufen die einen Farben ab und die anderen verblassen bis zur Unkenntlichkeit. Würde man nun aber sich aber nun vorstellen, dass vier Kinder oder drei „etwas ältere Kinder“ davor sitzen, bekäme jeder unverfälschte Farben zu Gesicht. Das ist wirklich einwandfrei umgesetzt worden.

Voreinstellungen

Wenn ich einen neuen Bildschirm erhalte, dauert es für Gewöhnlich nicht sehr lange, bis ich mir ein Colorimeter (derzeit meist ein Datacolor Spyder 4 Elite) schnappe und die Farbdarstellung des Monitors – so gut es mit so einem Gerät eben geht – ausmesse. Mich interessiert dabei, was die Voreinstellungen „out of the Box“ leisten- damit ich gegebenenfalls auch eine Empfehlung aussprechen kann, für jemanden der kein Colorimeter hat oder sich die Arbeit – im privaten Umfeld – nicht antun möchte.

BenQ stellt im Downloadbereich ein „WHQL Driver“-Archiv zum Download bereit. Dieser beinhaltet für das Betriebssystem die Information, wie der Monitor heißt, was er für eine Maximalauflösung beherrscht, dass er „Display Power Management Signaling (DPMS)“ versteht und, dass die icm-Datei, welche dem Treiberpaket beiliegt, als Farbprofil ins System eingebunden werden kann.
Treiber installiert, das aktuelle DisplayCAL ebenso, Spyder 4 Elite per USB mit dem PC verbunden und los ging es.
Der erste Wermutstropfen: der Monitor bietet nicht die Möglichkeit, die Farbsättigung der einzelnen Farben getrennt zu regeln. Es gibt eine wirklich große Anzahl Einstellmöglichkeiten im OSD, aber Rot, Grün und Blau separiert zu Regeln, das geht leider nicht.
In Windows hatte ich die HDR-Funktion bewusst deaktiviert, am Monitor das normale HDR-Profil geladen (blau-Reduktion auf „aus“, Umgebungslicht-Sensor ebenso „aus“) – schon die nächste Überraschung. Oder ist mein Colorimeter kaputt? Die Farbbalken bescheinigten mir, dass ich an der Farbsättigung nichts mehr ändern muss – um eine noch genauere Farbdarstellung zu erhalten, könnte ich direkt mit der Kalibrierung des Bildschirms beginnen. Bei einem Bildschirm, welcher nicht ab Werk kalibriert worden ist, hatte ich so eine gute Voreinstellung noch nie. Allerdings trifft das nur auf die Profile „HDR“ und „sRGB“ zu. Wobei bei sRGB die Sättigung des Blautons etwas schwach ist – allerdings nur so schwach, dass es in Wirklichkeit kaum auffällt. Für Nachteulen, die trotzdem irgendwann mal Einschlafen können möchten, ist das sRGB Profil sicher eine gute Wahl – auch für jene, die den Monitor an einem Computer betreiben, welcher keinen DisplayPort 1.2 und auch kein HDMI 2.0 (sondern vielleicht nur 1.4) bietet.
Natürlich könnte eine gewisse Serienstreuung vorliegen, aber ich stelle hiermit trotzdem das Farbprofil für den BenQ EL2870U, welches ich für dessen sRGB-Modus ausgemessen habe, zur Verfügung – Ausprobieren und Feedback geben, sind ausdrücklich erwünscht.

Mit DisplayPort und/oder HDMI 2.0 (und Windows 10) kann einfach unter Windows „HDR“ aktiviert werden. Der Monitor erkennt dies, deaktiviert verschiedene Einstellungsmöglichkeiten – die Reduktion für blaue Lichtanteile, die AMA (Advanced Motion Accelerator) Funktion und der Lichtsensor bleiben ebenfalls einstellbar.
Via HDMI – der Monitor hat lediglich einen HDMI 2.0 (ohne Postfix „a“ oder „b“) – kann man bei einer 60Hz Bildwiederholfrequenz nur auf eine 8-bit Farbdarstellung blicken – HDR mit vollen 10-bit Farben sind lediglich über DisplayPort möglich.
Unter uns: man kann trotzdem wunderbar an dem Monitor arbeiten, auch wenn die zwei „Bit“ fehlen.

Im Betrieb

Ach wie schön: kein Spulenfiepen, keine Brummschleife, keine rauschenden Lautsprecher. Der Monitor ist lautlos – so soll es sein.
Lautsprecher sollen zwar verbaut sein, geworden sind es aber eindeutig „Leisesprecher“. Bass findet überhaupt nicht statt. Für Streamen von Nachrichten genügt es aber vollkommen. Und Vorweg: Spielen für die Nintendo Switch fehlt mit diesen Lautsprechern auch nicht viel Atmosphäre – offenbar hat Nintendo auf solche Umstände Rücksicht genommen. Auf jeden Fall ist das Risiko geringer, dass man Zimmernachbarn auf den Wecker geht – das hat schließlich auch einen gewissen Vorteil.
Womit ich schon beim Punkt „Spielekonsolen“ angelangt bin. Die Playstation 4 Pro erkennt den BenQ EL2870U automatisch als HDR-tauglich an und liefert auch HDR-Bildinhalte. Natürlich sehen diese nicht so farbgewaltig aus, wie auf einem OLED-Bildschmirm mit HDR – aber als platzsparende Maßnahme in einem Kinder-, Jugend- oder Spiel-Zimmer (für kleine und gar nicht mehr kleine „Kinder“) ist mehr als nur standesgemäß. Von einer unangenehmen Verzögerung, Schlieren oder unkenntlichen Farben kann ich nichts berichten. Dunkle Szenen in „Assassin’s Creed: Origins“ lassen sich genauso gut spielen, wie The Legend of Zelda BotW. Auch bei schnellen Spielen wie Fast RMX gibt sich der EL2870U keine Blöße.

Ein echter „Screenshot“ mit der Digitalkamera – ohne Bildverbesserer, Blitz oder nachträgliche Retouche.

Im Desktop-Betrieb vergaß ich nach kurzer Zeit, dass es sich nicht um ein IPS-Panel handelt. Eine Sache hat mich aber gestört – graue Menüs und nicht vollkommen weiße Bildinhalte, wie in der Systemsteuerung von Windows 10 hatten – während sie bewegt wurden – ganz grauenhafte rauschende Artefakte. Zum Glück war der Übeltäter schnell gefunden: AMA. In diesem Fall bedeutet AMA „Advanced Motion Accelerator“ und soll wohl die Darstellung grauer Schattierungen bei sich schnell bewegenden Bildinhalten verbessern. Für mich bedeutet AMA leider „auf meinem Monitor – aus“. Mir ist kein Fall untergekommen in welchem diese Funktion einen positiven Effekt auf das Bild gehabt hätte – schade.

Wenn man schon leichtes Kopfweh – oder eine sogenannte „Augenmigräne“ hat – ist der eingebaute Umgebungslicht-Sensor „Gold“ wert. Leider gibt er sich von Zeit zu Zeit – in Form einer kleinen OSD-Info (welche sich nicht deaktivieren lässt), am linken unteren Bildschirmrand, zu erkennen. Aber die Helligkeit wird äußerst angenehm dem Umgebungslicht angepasst und die Farbdarstellung wird dementsprechend angeglichen.
Liebe Monitor-Hersteller: warum kann das nicht jedes Gerät?

Acht Stunden arbeiten, sind an dem Bildschirm, ohne besondere Ermüdung, für mich problemlos möglich. Extrem angenehm ist, dass man zwei Programmfenster neben einander platzieren und dennoch jeweils fast ein DIN-A4 Blatt in Originalgröße darstellen kann.

Vergleich zwischen Monitorbild, in der Hälfte geteilt vs. DIN-A4 Blatt.

Das hätte ich zu Schulzeiten gut gebrauchen können.
Was mir weniger gut gefallen hat: Tippen auf der Tastatur verursacht – wenn der Schreibtisch nicht vollkommen starr ist – ein ganz leichtes Wippen des Monitors. Immerhin knarzt und quietscht er dabei nicht. Andere Geräte wippen natürlich auch, aber es wäre eben schön gewesen, wenn die Halterung vielleicht ein wenig steifer wäre. Grund zur Beschwerde gibt es aber auch hier wenig – man kann den Monitor mit einer Hand vor und zurück kippen – er verharrt sofort in der gewählten Position.
Außerdem bietet er eine mittig angebrachte VESA 100-Aufnahme. Wo wir schon beim größten Manko des Geräts sind. Warum nur musste das Kunststoff-Gehäuse an dieser Stelle bombiert sein? Wäre es einfach plan, könnte man ein VESA-Halterung anschrauben ohne die Rückseite des Monitors etwas zu verspannen. Die Schrauben einer Halterung sind fest angezogen, bevor der Monitor ein Geräusch von sich gibt – aber „Function follows Form“ muss einfach nicht sein.

Fazit

Meine Augen sind sehr verwöhnt. Ich spiele meist an einem HDR10 zertifizierten OLED UHD-Fernseher und arbeite häufig an kalibrierten IPS-Bildschirmen. Ich habe mir, bevor ich den Bildschirm in Betrieb genommen habe, durchaus Sorgen gemacht, wie mein Fazit ausfallen würde.
BenQ hat einfach ganze Arbeit geleistet. Bei allen technischen Daten, Zertifikaten (HDR10, FreeSync, …), was BenQ gelungen ist – sie haben einen Monitor mit TN-Panel hergestellt, der nahezu wie ein IPS-Monitor in Erscheinung tritt; und das zu einem Preis, der für sehr viele Haushalte wirklich erschwinglich ist.

Gewinnchance

Wer derzeit nicht das nötige Kleingeld über hat, der kann den BenQ EL2870U gewinnen. Die Teilnahmebedingungen sind sehr simpel: Name und E-Mail-Adresse unten in das Formularfeld eintragen – that’s it! Wir ziehen am 11. September per Zufallsgenerator eine/n Gewinner/in und löschen dann auch alle Kontaktdaten. Die Teilnahme ist bis zum 10. September 16:59 möglich. Viel Glück!



Hinweis: BenQ Austria war so freundlich, uns für die Verlosung und für den Test jeweils einen BenQ EL2870U-Monitor zur Verfügung zu stellen.

 

Teilnahmebedingungen

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Doogee BL12000 Pro im Test

Der hierzulande eher unbekannte chinesische Smartphone-Hersteller Doogee versucht mit Nischenproduten die Aufmerksamkeit am europäischen Markt zu bekommen. In einem vorangegangen Test haben wir schon das Outdoor-Smartphone S30 testen können. Diesmal sehen wir uns das Akku-Monster BL12000 Pro an, welches mit einem 12000mAh-Akku eher an eine Powerbank erinnert, als an ein Smartphone. Wie sich das Gerät im Alltag schlägt, könnt ihr im folgenden Test nachlesen.

tl;dr: Das Doogee BL12000 Pro ist ein Schwergewicht und damit sicherlich für viele nicht besonders attraktiv. Ärgerlich sind die falschen Angaben bei Akku und Kamera. Zwar kann der Akku trotzdem überzeugen, jedoch wird die Mobilität doch ziemlich eingeschränkt dadurch. Die restliche Verarbeitung und Ausstattung gehen in Ordnung für diese Preisklasse (~ 300€). Trotzdem wird es dieses Gerät, im wahrsten Sinne des Wortes, schwer haben viele Fans zu finden.

Lieferumfang

Einige kleine Überraschungen sind in der schwarzen Verpackung zu finden: Micro-USB-Kabel, Quick Charge (3.0)-Ladegerät, OTG-Kabel, Bedienungsanleitung, SIM-Tool, Schutzhülle, zwei Displayschutzfolien mit Microfasertüchern und eine Silikon-Schutzhülle. Vor allem letztere sind keine Selbstverständlichkeit und damit umso erfreulicher.

Design und Verarbeitung

Das BL12000 Pro – in blau und schwarz erhältlich – bringt mit Hülle stolze 335g (mit beigelegter Silikon-Hülle) auf die Waage. Das macht sich natürlich auch bei den Dimensionen bemerkbar: 162×74.7×14.6mm. Damit erinnert das BL12000 Pro eher an eine Powerbank als an ein Smartphone. Zum Vergleich: Ein Tablet, wie z.B. das aktuelle Apple iPad, wiegt nur rund 100g mehr.

Durch dieses schwere und klobige Design in Verbindung mit rutschigen Materialien (Aluminium, Glas und Kunststoff) wird das Halten und Navigieren schnell sehr anstrengend. Erwähnenswert ist aber auch, dass das BL12000 Pro sich auch mit erheblichen Kraftaufwand nicht verbiegen lässt, auch kein Knarren oder Knarzen ist zu vernehmen.

Der Fingerprint-Reader auf der Rückseite ist dagegen optimal positioniert, sehr leicht ertastbar und damit auch im Alltagsbetrieb sehr angenehm zu benutzen. Die Entsperrgeschwindigkeit ist durchwegs flott, die Erkennungsrate hoch – nur aktuelle Flaggschiffe sind da zuverlässiger und schneller.

Erfreulicherweise ist ein Audio-Klinkenanschluss auf der Oberseite zu finden, nicht mehr so selbstverständlich im Jahr 2018. Praktischerweise gibt es auch eine Benachrichtungungs-LED, die dank Leuchtstärke zu überzeugen vermag.

Etwas enttäuschend, wenn auch weniger überraschend in dieser Preisklasse, ist die Tatsache, dass kein USB-Anschluss des Typs C verbaut wurde. Die Lautsprecher auf der unteren Seite können sehr laut werden, aber durch die Positionierung leider auch sehr leicht verdeckt werden.

Detaillierte Spezifikationen

OS Android 7.1
Display 6.0″, 2160×1080 Pixel, 16 Mio. Farben, IPS, kapazitiver Touchscreen
Kamera hinten 16.0MP, f/​2.0, Phasenvergleich-AF, Dual-LED-Blitz (Hauptkamera); 0.3MP, Tiefenschärfe (Zweitkamera)
Kamera vorne 16.0MP (Hauptkamera); 8.0MP, Weitwinkelobjektiv (Zweitkamera)
Schnittstellen Micro-USB-B 2.0 (OTG), 3.5mm-Klinke, WLAN 802.11a/​b/​g/​n, Bluetooth 4.0
Sensoren Beschleunigungssensor, Annäherungssensor, Lichtsensor, Fingerabdrucksensor (hinten)
CPU 4x 2.30GHz Cortex-A53 + 4x 1.65GHz Cortex-A53 (Mediatek MT6763T Helio P23, 64bit)
GPU Mali-G71 MP2
RAM 6GB
Speicher 128GB, microSD-Slot (shared, bis 256GB)
Navigation A-GPS
Netze GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (900/​2100), LTE (B1/​B3/​B7/​B8/​B20)
Netzstandards GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+, LTE-A
Bandbreite (Download/Upload) 300Mbps/​100Mbps (LTE)
Akku 12000mAh, fest verbaut
Gehäuseform Barren
Gehäusematerial Kunststoff (Rückseite), Metall (Rahmen)
Abmessungen 162×74.7x14mm
Gewicht 313g
SIM-Formfaktor Nano-SIM (1x shared)
Besonderheiten Dual-SIM, Quick Charge (max. 36W)

Display

Sehr leuchtstark und mit realistischer Farbwiedergabe präsentiert sich das 6-Zoll-FHD-Plus-Display im 18:9-Format. Das sorgt auch für gute Les- und Bedienbarkeit auch im Freien bei Tageslicht. 5-Touch-Fingereingaben werden zuverlässig erkannt.

Auf der Vor- und der Rückseite sind werkseitig auch Schutzfolien angebracht. Zieht man aber die Displayschutzfolie auf der Vorderseite ab, so offenbart sich leider eine sehr spiegelnde und etwas widerspenstige Displaybeschichtung, die das smartphonetypische Wischen doch eher erschwert. Die Rückseite wiederum ist dann doch aus Kunststoff gefertigt und nicht aus Glas. Das trübt die Verarbeitungsqualität.

Software, Features und Performance

Android in der Version 7.1 ist auf dem Gerät installiert, Sicherheitspatch Jänner 2018. Mit Updates sollte man allerdings nicht rechnen, da die meisten Smartphones aus China hier keinerlei Anstalten machen, das Betriebssystem aktuell zu halten. Zwar lässt sich zwar die Sprache des Systems auf Deutsch stellen, jedoch finden sich zahlreiche Übersetzungsfehler bzw. überhaupt nicht übersetzte Texte.

Allgemein lässt sich die Performance als durchschnittlich bis gut bezeichnen. Gelegentlich gibt es kurze Nachdenkpausen beim Öffnen von Apps und Mikro-Ruckler gehören auch zum Alltag. Aber trotzdem kommt man im Alltag gut zurecht, wenn man auf grafikintensive Spiele verzichtet.

Die Standorterfassung über GPS funktioniert dagegen reibungslos.

Ein paar zusätzliche Software-Features sind auch mit dabei. Dabei erweisen sich vor allem die detaillierten Änderungsmöglichkeiten bei der Farbtemperatur als hilfreich. Hier kann man sich das etwas kühlblau eingestellte Display nach Belieben einstellen.

Auch die „Gestures“ sind praktisch, Screenshots mit einer 3-Finger-Wischbewegung nach unten könnten mehr Smartphones vertragen.

Kamera

Wer glaubt hier ein modernes Dual-Kamera-System zu bekommen, der wird gleich auf mehreren Ebenen enttäuscht. Denn es ist nur eine Kamera verbaut, die andere ist eine Attrappe. Damit gibt es keinen optischen Zoom oder ähnliches. Der 16MP-Sensor verfügt auch über keine optische Bildstabilisierung, die elektronische Stabilisierung funktioniert mehr schlecht als recht.

Die Frontkamera dagegen besitzt wirklich zwei Sensoren. Die erste Kamera löst mit 16MP auf. Der zweite Sensor hat zwar nur noch 8MP, dafür wird in einen Weitwinkelmodus mit 133° umgeschaltet, der aber auch einen sichtbaren „Fisheye“-Effekt mit sich bringt.

Trotz dieser Tricksereien lassen sich brauchbare Fotos über die Kameras schießen. Gerade bei guten Lichtverhältnissen und einer ruhigen Hand können gute Ergebnisse erzielt werden. Mit den Kameras von aktuellen Top-Smartphones kann das BL12000 Pro allerdings nicht mithalten.

Als Vergleichskamera wurde die des Google Pixel 2 hinzugezogen

Links: Doogee BL12000 Pro | Rechts: Google Pixel 2

Akkulaufzeit

Die Hauptattraktion, der 12.000mAh-Akku, ist leider auch eine Mogelpackung. Wie die Kollegen von chinahandys.net und chinamobilemag.de feststellen mussten, handelt es sich entgegen den offiziellen Angaben (und auch in der Namensgebung) um einen 10.000mAh-Akku. Vertrauensbildene Maßnahmen sehen anders aus.

Nichtsdestoweniger sind lange Standby-Zeiten oder lange Video-Sessions trotzdem möglich. In einem Testlauf war es möglich mit moderater, täglicher Nutzung 9 Tage mit einer Akkuladung durchzukommen.

Zudem sind die Ladezeiten dank mitgelieferten Quick Charge 3.0-Netzteils verhältnismäßig kurz. In knapp 3,5 Stunden war der Akku vollständig geladen.

Fazit

Das Schwergewicht BL12000 Pro ist ein ambitioniertes Smartphone, das bewusst eine Nische besetzen will. Wer, aus welchen Gründen auch immer, auf eine lange und zuverlässige Akkuleistung angewiesen ist, dem liefert Doogee das passende Smartphone. Zwar sind die vollmundigen Angaben zur Akkuleistung wohl nicht ganz korrekt, trotzdem kann man schwer über die lange Standby-Zeit meckern. Ärgerlicher ist da defintiv die schwache Rückkamera, die nicht ansatzweise das hält, was sie verspricht (DUAL-Kamera) und durchaus bewusst zu täuschen versucht.

Aber die Lade-Funktion mittels USB-OTG-Adapter, die solide Performance und das leuchtstarke und blickwinkelstabile Display können dennoch überzeugen. Für rund 300€ ist das Gesamtpaket also nicht schlecht und dank Powerbank-Feature besitzt das BL 12000 Pro auch ein Alleinstellungsmerkmal – ob das aber reicht um willige Käufer anzusprechen, bleibt fraglich.

Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 26. Juli 16:59 möglich. 

Hinweis: Doogee war so freundlich, uns für für die Verlosung und für den Test jeweils ein BL12000 Pro zur Verfügung zu stellen.

Geizhals.at und durchblicker.at kooperieren bei Handy-Tarifvergleich

Gemeinsam durch den Handy-Tarif-Dschungel

Meistens ist es keine leichte Entscheidung: Das neue Smartphone mit Vertrag beim Mobilfunkbetriber vermeintlich günstig bekommen oder doch selbst kaufen mit einem SIM-Only-Tarif. Doch wo spart man wirklich Geld? Dieser Frage haben wir uns gemeinsam mit dem beliebten Tarifvergleichsportal durchblicker.at angenommen und liefern die transparente und einfache Lösung.

Mit dem neuen, erweiterten Handytarifvergleich von geizhals.at und durchblicker.at kann man somit ab sofort tagesaktuell Preise für Smartphones mit und ohne Vertrag vergleichen. Damit bietet dieser umfassende Mobilfunk-Vergleich in Österreich tagesaktuelle Preis-Informationen zu über 130 Smartphone-Modellen und mehr als 2,5 Millionen Handy-Tarif-Kombinationen.

Über 200 Euro Ersparnis bei iPhone X und Samsung Galaxy S9

Der erweiterte Vergleich zeigt: Bei 10 aktuellen Smartphones fahren Power-User (1.500 Minuten, 500 SMS, 20 GB Highspeed-LTE) derzeit mit SIM-Only-Tarif und vertragslosem Handy am günstigsten. Die jeweilige Ersparnis beträgt über eine Laufzeit von 24 Monaten bis zu 290 Euro.

Das aktuell günstigste Vertragsangebot für das iPhone X (64 GB) für Power-User (1.500 Minuten, 500 SMS, 20 GB Highspeed-LTE) kommt derzeit auf monatliche Effektivkosten von 66,60 Euro. Der günstigste Händler bietet das iPhone X derzeit (Stand 23.04) um 998 Euro an. Kombiniert mit einem für Power-User attraktiven SIM-Only-Tarif um 15 Euro pro Monat ergibt dies hochgerechnet auf 24 Monate Effektivkosten von 57 Euro pro Monat. Damit ist die SIM-Only-Variante über eine 24 monatige Laufzeit um mehr als 230 Euro günstiger als ein Vertragshandy.

Ähnlich ist die Situation beim neuen Samsung Galaxy S9, das seit März am Markt ist: Die Mobilfunker bieten das S9 für Power-User ab effektiv 52,58 Euro pro Monat an. Ein vertragsloses Handy selbst zu erwerben und mit einem SIM-Only-Tarif zu kombinieren bringt in diesem Fall eine Ersparnis von rund 9 Euro pro Monat oder 205 Euro über die Laufzeit.

 

In den monatlichen Effektivkosten sind alle einmaligen und laufenden Kosten anteilig enthalten, die über den Zeitraum von 24 Monaten anfallen. Dazu zählen gestützter Gerätepreis, Aktivierungsgebühren, Servicepauschale und monatliche Grund- bzw. Paketgebühren. Automatisch abgezogen werden Vergünstigungen durch Marketing-Aktionen oder den Kauf im Webshop des jeweiligen Anbieters.

Der erweiterte Tarifvergleich ist ab sofort online verfügbar unter:

https://durchblicker.at/handy-mit-tarif

MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC im Test

Ins Rennen geht ein Mainboard vom Typ MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC! Doch was ist das für ein Rennen – mit lediglich einem einzigen Kandidaten? Es ist das Rennen um nichts weniger, als die Gunst seines neuen Besitzers, seines Gehäusegebers, Kühlkörperabstaubers und Prozessorvermittlers.

Das Mainboard (im weiteren Verlauf auch „Z370“ genannt) tritt in meinem PC das Erbe seines entfernten Verwandten – eines MSI X370 Gaming Pro – an.
Auf den ersten Blick, vermutet man vielleicht keinen großen Unterschied.
In Wahrheit handelt es sich um zwei verschiedene Welten; einerseits war da das gerade noch preiswerte und überaus vernünftige Mittelklasse-Board mit dem CPU-Preis/Leistungs-Sieger aus dem AMD-Lager, andererseits kommt nun ein Kreuzer in Gestalt des MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC, der definitiv in der Oberklasse beheimatet ist und sich lediglich mit Prozessoren von Intel abgibt – und zwar auch nur mit Sockel 1151 Core-i Prozessoren ab der 8. Generation, bisweilen bekannt unter dem Code-Namen „Coffee Lake„.

Ich baue mir keinen komplett neuen Rechner auf, sondern verwende das Z370 für einen Architekturwechsel meines Systems. Eine gewisse Erwartungshaltung besteht also – es sollte sich nicht wie ein Rückschritt anfühlen.

Kann mich das MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC überzeugen? Wird das Gefühl und die Erfahrung damit so gut sein, dass ich den Wechsel von AMD zu Intel, an meinem privaten Stand-Computer – nach einer Intel-Abstinenz von stolzen 16 (sechzehn!) Jahren – auch im Nachhinein noch richtig finde?

Im folgenden Beitrag gebe ich euch und mir die Antwort.

Zur Veranschaulichung, hier jeweils die Geizhals-Wunschlisten, bestehend aus den Komponenten des alten, sowie des neuen Setup.

Verpackung & Lieferumfang

Schon als ich Z370 Gaming Pro Carbon AC erhielt, konnte ich feststellen, dass die Verpackung nicht nur schlicht und von stattlicher Größe ist; sie hatte ganz offensichtlich auch noch einiges an Arbeit leisten müssen, um mein neues Mainboard vor unterschiedlichen kinetischen Transporteinflüssen zu schützen.

In der Box, war die Welt aber – zum Glück – heil geblieben.

Der Inhalt besteht aus dem Mainboard MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC selbst.

Dazu jene Komponenten, welche eigentlich für das „AC“ am Ende des „Gaming Pro Carbon“ verantwortlich sind:
ein PCIe 1x auf M.2/A-Key Slot-Adapter mit zwei abnehmbaren Stummelantennen und einem M.2 WLAN-Modul von Intel – und zwar ein Intel 8265NGW.

Als ich das sah, musste ich schon wohlwollend Nicken; verbaute ich dieses Modul doch erst unlängst in einer Hand voll Notebooks, um die WLAN-Performance und Stabilität zu steigern. Ich bezahlte zwar pro Modul etwa gleich viel, wie die Differenz zwischen Gaming Pro Carbon und Gaming Pro Carbon AC ausmacht – erhielt dafür aber nicht den PCIe-Adapter und auch nicht die zwei Antennen.

Weiters in der Schachtel befanden sich Anschlusskabel für alle aktuell nennenswerten Anschlussarten von RGB LED-Beleuchtungen (4-Pin RGB/12V, WS2812 und Corsair-Link), zwei SATA-Kabel, eine SLI-Bridge und natürlich auch eine ATX-Blende.

Außerdem die üblichen Beigaben, in Form eines unüblich-ausführlichen mehrsprachigen(!) Handbuchs, einem kleinen Bogen Etiketten zur Kabelbeschriftung, einer Treiber-DVD, einer schlichten Schnellinstallationsanleitung und einer Erinnerungskarte zwecks Produktregistrierung.

Layout und Spezifikationen

Als Erstes fällt beim MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC auf, dass es – obwohl schwer von Schnittstellen beladen – eigentlich recht ruhig und fast schon aufgeräumt wirkt. Ohne Blitzlicht und intensiver Beleuchtung ist es einfach dunkel, reduziert und übersichtlich.

Merkwürdig! … irgendwie – aber absolut im positiven Sinne.

Im Detail:

Vor dem Einbau noch ein letzter Kontrollblick…

Leider benötigt der von mir ausgewählte CPU-Kühler einen der zwei USB 2.0 Header. Ich hätte nie gedacht, je zu wenig davon auf einem Board haben zu können.
Aber immerhin benötige ich für meine Corsair-Lüfter keine Corsair Link-Node, weshalb ich mir einen USB-Header einspare, … dachte ich mir und klopfte dabei nicht auf Holz. Eine Lektion für’s Leben, wie sich noch herausstellen wird.

Detaillierte Spezifikationen (Link zu Geizhals)

Formfaktor ATX
Chipsatz Intel Z370
RAM 4x DDR4 DIMM, dual PC4-32000U/​DDR4-4000 (OC), max. 64GB (UDIMM)
Erweiterungsslots 3x PCIe 3.0 x16 (1x x16, 1x x8, 1x x4)
3x PCIe 3.0 x1, 1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4/​SATA, 22110/​2280/​2260/​2242)
1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4/​SATA, 2280/​2260/​2242)
Anschlüsse extern 1x HDMI 1.4
1x DisplayPort 1.2
1x USB-C 3.1 (ASM3142)
1x USB-A 3.1 (ASM3142)
4x USB-A 3.0
2x USB-A 2.0
1x Gb LAN (Intel I219-V)
5x Klinke
1x Toslink
1x PS/​2 Combo
Anschlüsse intern 4x USB 3.0, 4x USB 2.0, 6x SATA 6Gb/s (Z370), 1x TPM-Header
Header Kühlung 1x CPU-Lüfter 4-Pin, 4x Lüfter 4-Pin, 1x Pumpe 4-Pin
Header Beleuchtung 2x RGB-Header 4-Pin (5050)
1x RGB-Header 3-Pin (WS2812B)
1x Corsair-RGB-Header
Buttons/Switches Clear CMOS (extern)
Audio 7.1 (Realtek ALC1220 x2)
RAID-Level 0/​1/​5/​10 (Z370)
Multi-GPU NVIDIA 2-Way-SLI (x8/​x8)
AMD 3-Way-CrossFireX (x8/​x8, x8/​x8/​x4)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX, 1x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen 10
Grafik IGP (via CPU/​APU)
Beleuchtung RGB, 4 Zonen (Chipsatz-Kühler, I/​O-Cover, Audio-Stip, Seite rechts)
Besonderheiten Audio+solid capacitors, 1x M.2-Passivkühler, Bluetooth 4.2 + WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac
Herstellergarantie drei Jahre (Abwicklung nur über Händler)
Im Preisvergleich seit

Praxis

Nach dem Einbau schon die erste Freude: Alles läuft – auf Anhieb.
Fast schon schade, denn dieses Mainboard hat, nicht nur alles, was das Modder-Herz an LED-Headern wollen könnte, sondern bietet überdies eine Fülle von Status-LEDs.

Es gibt kein „vielleicht sitzt die CPU nicht richtig“ oder „der RAM-Riegel ist womöglich nicht ganz eingerastet und verursacht daher einen Fehler“.

Mir scheint, bei allen Komponenten leuchtet irgendwo unter/über/neben dem Slot oder Anschluss eine LED auf, wenn die Komponente korrekt initialisiert worden ist.
Zusätzlich würde es rechts – oberhalb des ATX-Power-Anschlusses – ein Quartett kleinerer LED geben, die nur leuchten, wenn ein Fehler aufgetreten ist – dieser Bereich ist aber angenehm unbeleuchtet.

Das UEFI ist (grundsätzlich) im gleichen Design gehalten, wie bei allen anderen MSI-Boards der vergangenen Jahre; zumindest jene, welche mir zwischen die Finger gekommen sind – darum erspare ich mir hier jetzt den Aufwand mit dem Screen-Grabber.
Kurz in Erinnerung gerufen: Es ist alles überwiegend in schwarz/rot gehalten. Es gibt einen übersichtlichen aber reduzierten und einen erweiterten Modus. Die Detailtiefe der Einstellungsmöglichkeiten ist (wenn man möchte) eine wahre Freude und – meiner Ansicht nach – in Umfang und Übersicht besser gestaltet, als bei den Mitbewerbern. Lediglich Gigabyte kommt durchaus in die Nähe und würde sogar noch eine Funktion anbieten, welche ich bei MSI schon lange vermisse: ein UEFI-Update, welches man direkt im UEFI aus dem Internet laden kann.

Aber sonst: da bleibt kein Wunsch offen, den ich habe und auch keiner, den ich mir vorstellen könnte.

Windows 10 war von meinem USB 3.0 Stick in 15 Minuten installiert (inklusive Updates) – die Treiber, nach weiteren 10 Minuten (inklusive Neustarts und Katzen hinterm Ohr kraulen).

Software und Beleuchtung

Die MSI-eigenen Apps, welche sich in den vergangenen Jahren durchaus gemausert haben, sind alle im „MSI APP Manager“ übersichtlich vereint – können aus dem Startmenü bei Bedarf aber auch separiert gestartet werden.

Besonders gefreut habe ich mich auf „MSI MysticLight“. War ich doch schon bei meinem bisherigen Mainboard erfreut, dass diese Software sowohl die LED auf dem Mainboard selbst steuern kann, als auch weitere beleuchtete Komponenten, wie z.B. meine Arbeitsspeicher.

Und siehe da: MSI „MysticLight“ sollte doch eigentlich auch meine Corsair Lüfter steuern können. Es ist eigens ein Header dafür auf dem Mainboard, der eigentlich vom (proprietären) Stecker her, nur zulässt, dass man das Mainboard mit dem „Corsair Fan-Hub“ verbindet. So könnte man sich die Verwendung der Corsair Link-Node oder des Commanders sparen.
Aber ganz egal, ob mit dem Corsair-Link Kabel, welches dem Mainboard beiliegt, oder mit dem Kabel aus dem Lieferumfang der Lüfter: man kann die Beleuchtung der Lüfter nicht wirklich exakt beeinflussen.
Schalte ich die Beleuchtung des Mainboards ein und aktiviere die synchronisierte Farbsteuerung, so werden zwar auch die Lüfter hell, scheinen aber in ihrem Farbmuster (fast) einem Zufallsmodus zu folgen. Egal welche Einstellung ich wähle, egal ob mit oder ohne dem zusätzlich installierten Corsair-Link Treiber; das MSI MysticLight Steuerungsprogramm vermag nur das Mainboard und auch meine Corsair Vengeance RGB RAM-Riegel korrekt zu steuern.

Immerhin kann man farblich korrektes Blinken und Dauerleuchten erwirken, wenn man im MysticLight unter „Geräteeinstellungen“ auf Einstellungen klickt und dann im Drop-Down-Feld wohl „Corsair Fan“ als auch „Corsair LED Stripe“ auswählt und aktiviert.

Eine der wenigen Einstellungen, bei der ich mit MSI MysticLight Mainboard und Lüfter farblich ansteuern konnte und das Ergebnis, wie gewollt aussieht, war die Farbvariante „Rainbow“.

Sanftes grünes Pulsieren – als Farbvariante „Breathing“ in der Software zu finden – erzeugte nicht den gewünschten sanften Effekt. Zumindest am Mainboard hat er aber funktioniert.

Gewollt habe ich eigentlich eine Optik, welche sich wie folgt zeigt; dies habe ich dann aber bewerkstelligt, in dem ich die Lüfter über die Corsair Link-Node Pro angebunden habe.

Interessant ist, dass die Corsair-Link Software viel schneller Einfluss auf die Farben nimmt, als MSI MysticLight. Bei Letzterem vergehen gut und gerne 5 – 10 Sekunden, ehe sich eine ausgeführte Veränderung bei der RGB-LED Beleuchtung auswirkt.
Immerhin „The force is strong with this one“; wenn MSI MysticLight läuft, behält es scheinbar die Kontrolle und andere Programme erzielen so keine Wirkung mehr. Bei einem zukünftigen Update, da dieses Programm dann hoffentlich auch flüssig „Corsair-Link“ spricht, könnte es wirklich angenehme Effekte haben, wenn man die gesamte Steuerung über ein Programm durchführen lassen kann. Und ich spreche nicht nur von der deutlich reduzierten Prozessorauslastung.

Benchmarks

Im Endeffekt muss ich aber zugeben: der PC steht – zwar gut sichtbar – aber dennoch unter meinem Schreibtisch. Trotz der vielen Ventilatoren ist er auch bei geöffnetem Gehäuse wirklich nahezu unhörbar – und ich bin da wirklich kritisch. Aber die Hauptsache ist dann doch die Leistung. Zwar spiele ich gelegentlich auch mal StarCraft II, aber sonst sind es eher nicht gerade Spiele, mit welchen ich den Rechner auslaste. Aus diesem Grund, würde für mich ein Vergleich der Frame-Raten bei Spielen, kaum einen aussagekräftigen Vergleichswert ergeben.
Darum wählte ich den „PCMark 10“. Jeweils mit den aktuellsten Treibern und allen Windows-Updates, ergab sich folgendes Bild:

Um sein eigenes System , mit diesen Werten in Relation zu setzen, kann ja jeder selbst einen Download des PCMark 10 wagen.

Fazit

Die Software für die LED-Steuerung hat noch Verbesserungspotential – allerdings bietet sie schon Funktionen, welche man bei den Mitbewerbern noch vergeblich sucht. Überdies laufen die ganzen MSI Apps recht stabil und scheinen wenig Performance zu beanspruchen.

Aber das Mainboard selbst ist eindeutig ganz ausgezeichnet.
Ich kann mich nicht erinnern (und ich könnte es bestimmt!), dass ich je ein Mainboard hatte, welches wirklich überhaupt nie irgend eine Art von Hänger, Absturz oder sonstige Anzeichen von elektronischem Schluckauf, währen des Aufbaus eines neuen Systems, an den Tag legte. Auch Prime95 – über Nacht – konnte keine Hitze-assoziierten Schwächen zu Tage fördern.
Interessiert man sich also für die aktuelle Prozessorgeneration von Intel und möchte ein Motherboard mit einer hohen Beleuchtungsvielfalt: unbedingt zugreifen!
In diesem Fall möchte ich wirklich anfügen, dass ich diese Empfehlung ausspreche, nicht weil, sondern obwohl mir durch MSI die Möglichkeit gegeben wurde, das Mainboard zu behalten, wenn ich es testen möchte.

Bewertung in der Nebenkategorie

Vier Pfoten und ein ganz klares „Miuu“ für das MSI-Mainboard, alleine schon wegen der einladenden und widerstandsfähigen Schachtel.

Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 3. April 16:59 möglich. Viel Glück!



Hinweis: MSI Deutschland war so freundlich, uns für für die Verlosung und für den Test ein MSI Z370 Gaming Pro Carbon AC zur Verfügung zu stellen.

 

Doogee S30 im Härtetest

Outdoor-Smartphones fristen ein Nischendasein. Kaum ein namhafter Hersteller hat noch wirklich robuste Smartphones in seinem Portfolio. Es gibt auf den ersten Blick auch kaum einen Grund dafür: Wer sein Smartphone outdoortauglich machen will, kann das meistens mit robusten Schutzhüllen bewerkstelligen. Der in Europa relativ unbekannte chinesische Hersteller Doogee will mit seinem S30 Smartphone diese Nische ausfüllen. „The Rugged Beauty“ ist der Beiname – ob dieser gerechtfertigt ist, soll der folgende Test zeigen.

tl;dr: Das Doogee S30 wird wohl in den wenigsten Fällen das eigene Smartphone ersetzen. Zu klobig, zu schlecht die Kamera, zu stark die Konkurrenz in ähnlichen Preissegmenten. Trotzdem sollten gerade Abenteuerlustige dieses Smartphone als Zweitgerät in Erwägung ziehen. Denn für rund 130€ bekommt man ein höchst widerstandsfähiges Smartphone mit langer Akkulaufzeit und brauchbarer Multimedialeistung.

Lieferumfang

In der schlichten, schwarzen Verpackung befindet sich die erwartbare Ausstattung: Micro-USB-Kabel, Ladegerät, OTG-Kabel, Anleitung und ein Schraubenzieher. Betrachtet man den Preis von rund 130€, kann die Ausstattung durchaus überzeugen.

Design und Verarbeitung

Mit den Abmessungen 156x77x14mm und einem Gewicht von 264g ist das S30 ein ziemlich klobiges Schwergewicht. Die Rückseite ist mit Kevlar-Faser überzogen und die seitlichen Ränder mit einem vergrößerten Metallrahmen, der Stürze besser abfangen soll

Zudem ist das Display leicht eingelassen, damit sollen Kratzer am Display vermieden werden. Das Tastenfeedback der physischen Front-Tasten ist knackig, wohingegen die seitlichen Tasten sich nur leider etwas schwammig drücken lassen. Das betrifft auch den farblich hervorgehobenen SOS-Button.

Auch die seitliche Positionierung des Fingerabdruckscanners kann im alltäglichen Gebrauch stören, da dieser oft beim Aufheben des Geräts unabsichtlich ausgelöst wird. Das führt leider auch dazu, dass diese Funktion gesperrt wird, da man mit dem falschen Finger ankommt. Zudem könnte die Erkennungsrate auch etwas höher ausfallen.

Der Mono-Frontlautsprecher befindet sich – eher ungewöhnlich – direkt unter dem 5″-Display hinter einem Mesh-Gitter. Wie in der Preisklasse erwartbar, ist der Klang nicht der Rede wert und einfach nicht gut. Leider fehlt auch eine Benachrichtigungs-LED.

Alle Steckplätze und Anschlüsse sind wasserdicht nach IP68-Standard versiegelt. Das bedeutet allerdings auch, dass die zwei SIM-Karten-Steckplätze und der microSD-Karten-Slot hinter einer verschraubten Blende untergebracht wurden. Wer das S30 nicht als Hauptgerät, sondern nur als Zweitgerät für Ausflüge nutzen will, muss sich auf lästiges Schrauben gefasst machen. Zudem handelt es sich um sehr kleine TORX-Schrauben, der beigelegte Schraubenzieher sollte also nicht verlegt werden.

Detaillierte Spezifikationen

OS Android 7.0
Display 5.0″, 1280×720 Pixel, 16 Mio. Farben, IPS, kapazitiver Touchscreen
Kamera hinten 8.0MP, f/​2.2, Kontrast-AF, LED-Blitz, Videos @720p/​30fps (Hauptkamera); 3.0MP (Zweitkamera)
Kamera vorne 5.0MP, f/​2.4
Schnittstellen Micro-USB-B 2.0 (OTG), 3.5mm-Klinke, WLAN 802.11b/​g/​n, Bluetooth 4.0
Sensoren Beschleunigungssensor, Annäherungssensor, Lichtsensor, Fingerabdrucksensor (seitlich)
CPU 4x 1.30GHz Cortex-A53 (Mediatek MT6737V, 64bit)
GPU Mali-T720 MP2
RAM 2GB
Speicher 16GB, microSD-Slot (dediziert, bis 128GB)
Navigation A-GPS
Netze GSM (850/​900/​1800), UMTS (900/​2100), LTE (B1/​B3/​B7/​B8/​B20)
Netzstandards GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+
Bandbreite (Download/Upload) 150Mbps/​50Mbps (LTE)
Akku 5580mAh, fest verbaut
Standby-Zeit 720h
Gehäuseform Barren
Gehäusematerial Kunststoff (Rückseite), Metall (Rahmen)
Abmessungen 156.6×77.5x14mm
Gewicht 261g
SIM-Formfaktor Nano-SIM
Besonderheiten Dual-SIM, UKW-Radio, IP68-zertifiziert, Notruffunktion, Quick Charge (max. 10W)

Display

Das IPS-Display besitzt eine Diagonale von 5 Zoll und löst mit 1280×720 Pixel auf. Zwar kann das nicht mehr mit derzeitigen Mittelklasse- und High-End-Modellen mithalten, trotzdem wirkt die Darstellung am Bildschirm scharf und natürlich. Auch die Helligkeit und der Kontrast kann bei Tageslicht durchaus überzeugen. Zudem werden auch die Fingereingaben zuverlässig erkannt. Hier gibt sich das Display keinerlei Blöße.

Etwas unverständlicher wirkt hier die Entscheidung von Doogee seinem Outdoor-Gerät kein Gorilla Glass zu spendieren. Zumindest findet sich nichts in den offiziellen Spezifikationen dazu. Als Quasi-Ersatz ist eine Schutzfolie vorinstalliert, die vor allem Displaybrüchen vorbeugen soll. Denn kleinste Kratzer waren schon nach kurzem, normalen Gebrauch darauf zu sehen.

Software und Features

Das S30 wird ab Werk mit Android 7.0 ausgeliefert und die Google Play Services (Google Play Store, Google Maps, etc.) sind vorinstalliert – keine Selbstverständlchkeit bei günstigen Smartphones aus China. Mit einem Update auf die aktuelle Android-Version (8.0 Oreo) ist eher nicht zu rechnen, was bei dem günstigen Preis allerdings auch nicht verwundern sollte.

Deutsch lässt sich auch als Sprache einstellen, allerdings irritieren gelegentliche Formatierungsfehler und fehlende Übersetzungen etwas.

Die Performance ist dabei erfreulich gut: Das Smartphone reagiert in der Regel prompt auf Eingaben und gönnt sich keine allzu großen Nachdenkpausen beim Starten von Apps, auch wenn die Benchmarks anderes vermuten lassen würden. Klar sollte allerdings auch sein, dass dieses Gerät für aktuelle Spiele nicht genügend Power hat und man eher darauf verzichten sollte. Alltägliche Aufgaben werden aber zufriedenstellend erledigt.

Auch die GPS-Standorterfassung funktioniert rasch und zuverlässig. Damit kann man sich auch bei längeren Ausflügen und Wanderungen auf eine korrekte Routenberechnung verlassen.

Ein interessantes und nicht alltägliches Feature ist die implementierte SOS-Funktion. Der eigene SOS-Button an der Seite lässt sich in der Software vielseitig und individuell konfigurieren. Zum Beispiel können auf Knopfdruck automatisiert, vordefinierte Textnachrichten versendet, Rufnummern gewählt oder das LED-Licht aktiviert werden. Leider gibt es die Einstellungen nur auf Englisch.

Die Akkulaufzeit kann vollends überzeugen: Der 5580mAh-Akku kann sowohl mit langen Standby-Zeiten als auch im Alltagsgebrauch mehr als überzeugen. Mit einer vollen Akku-Ladung kann man durchaus ein Abenteuerwochenende verbringen, ohne sofort die nächste Steckdose oder Powerbank zu suchen. Praktisch!

Kamera

Auf der Rückseite befinden sich – voll im Trend – zwei Kamerasensoren. Wer sich dadurch Features wie Portrait-Modus oder ähnliches erwartet, der wird leider enttäuscht. Die 8MP- und 3MP-Sensoren bieten keinerlei Zusatzfeatures und bei den eher bescheidenen Endergebnissen stellt man sich eher die Frage, wozu überhaupt ein zweiter Sensor verbaut wurde bzw. was dieser überhaupt macht. Unscharfe Bilder mit wenig Kontrast und verwaschene Farben  sind oftmals das Resultat. Immerhin gibt es einen HDR-Modus, der die Bilder mit etwas mehr dynamic range ausstattet, solange man eine wirklich ruhige Hand und Geduld besitzt.

Bei schlechten Lichtverhältnissen kann der Autofokus auch mal komplett versagen und das Fotoschießen verkommt zum Geduldspiel. Wenig überraschend liefert die 5MP-Frontkamera ähnliche Ergebnisse und ist defintiv nichts für Selfie-Liebhaber.

Wasser- und Falltests

Die IP68-Zertifizierung war Doogee sogar so wichtig, dass man auf der Vorderseite des S30 eine entsprechende Beschriftung angebracht hat. Nach einem 30-minütigen Wasserbad versteht man auch warum: Das Smartphone hält, was es verspricht und funktioniert auch danach tadellos: Geführte Telefonate klangen weder verzerrt noch dumpf und sogar der Front-Lautsprecher gibt sich unbeeindruckt und tönt in derselben Lautstärke wie vor unserem Wassertest. Auch das anschließende Laden funktionierte problemlos. Hier machen sich die versiegelten Abdeckungen der Anschlüsse bezahlt.

Neben der Wasserfestigkeit wollten wir uns natürlich auch von der Robustheit überzeugen. Immerhin heißt es ja „The Rugged Beauty“. Dafür ließen wir das S30 aus drei verschiedenen Fallhöhen und verschiedenen Winkeln mehrere Male auf eine Steinplatte krachen. Wie sich das S30 dabei geschlagen hat, kann man in unserem Super Slow-Motion-Video (240fps) bestaunen.

Ein paar leichte Kratzer und Dellen, sowie ein leicht hervorstehender Teil des Rahmens – mehr konnten wir nicht feststellen. Damit kann sich das S30 wirklich von vielen anderen Smartphone Preisklassen abheben. Denn trotz dieser kleinen kosmetischen Schäden war das Smartphone voll einsatzbereit und weiterhin 100% wasserdicht. Beeindruckend.

Fazit

Das Doogee S30 kann in seiner Kerndisziplin wirklich beeindrucken. Diese enorme Widerstandsfähigkeit erlebt man selten bei einem Smartphone. Damit wird dieses günstige Gerät natürlich für Outdoor-Liebhaber interessant, die ihr teures High-End-Smartphone lieber nicht zum Wildwasser-Rafting mitnehmen wollen. Auch bei langen Wanderungen oder Touren als Navigationsgerät kann das S30 mit der langen Akkulaufzeit punkten.

Richtig ärgerlich waren eigentlich nur die schwachen Kameras und die Positionierung des Fingerabdrucksensors. Schade, denn mit einem besseren Abschneiden bei der Kamera könnte man die Zielgruppe vielleicht noch etwas erweitern. So bleibt es bei einem äußerst robusten und günstigen Zweitgerät für Abenteuerlustige.

Gewinnchance

Die Teilnahme war bis zum 22. Februar 19:59 möglich.

 



Hinweis: Doogee war so freundlich uns für die Verlosung und den Test vier Doogee S30 zur Verfügung zu stellen.