GPS, YES!

Ausfahrt 25A oder 25B? Bei beiden steht doch Nashville. Trotzdem ist nur eine die richtige Abzweigung. Woher ich das weiß? Mein Navi weiß es, das reicht mir. Denn nach einer ausgedehnten Reise durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kann ich nun mit Fug und Recht behaupten: Nie wieder ohne GPS! Egal, ob mit Auto oder zu Fuß, GPS-Navigationssysteme sparen Zeit, Geld und Nerven!

Hunger. Großer Hunger! Allerdings ist es schon spätabends, ich bin müde und mein Reisebudget nach wochenlangem Reisen doch schon etwas strapaziert. Ein Supermarkt muss her. Nur wo ist der nächste? Keine Ahnung, ich bin doch gerade erst hier angekommen.

  • Möglichkeit A: Ich frage den nächsten Menschen, der mir über den Weg läuft. (Hoffentlich nicht auch ein hungriger Reisender!)
  • Möglichkeit B: Ich irre weiter in der Hoffnung, dass ich irgendwo einen Laden finde. Einen offenen wohlgemerkt.
  • Möglichkeit C: Ich zücke mein GPS-fähiges Smartphone und öffne das Navi-App meines Vertrauens. Sekunden später sehe alle möglichen Läden in meiner Nähe samt Sortiment und Öffnungszeiten.

Effizient

San Francisco
(c) Michael

Selbsterklärend, dass ich mich für C entscheide. Es ist der effizienteste Weg. Überhaupt ist Zeiteffizienz eine wichtige Komponente für mich im Urlaub. Wenn ich von A nach B will, muss das entweder so schnell wie möglich sein oder so schön wie möglich sein. Denn Umwege sind meistens Unwege!

Smartphones können im Ausland aber nur so richtig smart sein, wenn man sie mit einer anständigen Datenleitung versorgen kann. Deswegen empfehle ich immer SIM-Karten (Pre-Paid) des Reiselands zu besorgen. Diese sind (fast) immer billiger als heimische Datenroaming-Pakete.

Sollte man allerdings nur einen kurzen Städtetrip planen, geht es auch ohne mobile Daten. Plattformen wie z.B. Tripadvisor (iOS/Android) bieten für beliebte Reiseziele umfangreiche und interaktive Karten-Apps an, die keine Datenanbindung benötigen. Nur GPS und ein paar hundert Megabytes freien Speicherplatz am Handy.

Zeit und Geld sparen

Wer gerne auch mit dem Auto in fremde(n) Länder(n) fährt, der sollte zudem ein eigenes GPS-Navigationssystem besitzen. Punkt. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es das eigene Auto ist oder nur ein Mietauto. Brauchbare Navis bekommt man schon ab knapp 100€. Nimmt man ein Mietauto kostet ein optionales GPS-System zwischen 15 bis 30 Euro. Pro Tag!

Natürlich könnte man auch sein Smartphone dafür hernehmen. Es gibt durchaus brauchbare (meist kostenpflichtige) Navi-Apps bzw. verfügt z.B. Google Maps über gute Routenfunktionen mit Stauwarnungen etc.

Warum also trotzdem ein eigenes Navi fürs Auto verwenden?

  • Navis brauchen keine Datenanbindung. Gerade im Ausland muss man mit seinen mobilen Daten sorgsam umgehen. (Auch wenn man Pre-Paid-Guthaben besitzt)
  • Navi-Displays sind besser ablesbar als Smartphone-Displays.
  • Navi-Lautsprecher sind lauter und verständlicher.
  • Jegliches Zubehör, wie Halterung, Kfz-Stromkabel etc. sind in der Regel schon dabei und müssen nicht zusätzlich fürs Smartphone gesucht und gekauft werden.
  • Die Akkus in Navis halten auch länger und können, falls das Kfz-Kabel mal verlegt wurde, ein paar Stunden ohne Stromanbindung das Navi versorgen. Ein Smartphone-Akku wird bei immer aktiviertem Display, GPS und Datenverbindung schneller leer, als man glaubt.
  • Meistens besitzt die Navi-Software auch Zu-Fuß-Routenoptionen, falls der Handyakku oder die Datenverbindung mal streikt. Sieht affig aus, kann aber trotzdem –  im Fall der Fälle – sehr hilfreich sein.

Bleibt abschließend, bei all der Euphorie, noch zu sagen, dass mit standortbezogenen Daten auch Unfug betrieben werden kann. Jeder sollte sich im Post-Snowden-Zeitalter bewusst sein, dass die eigenen digitalen Daten viel zu oft über Unwege gehen. Leider.

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