Photo Addict Part III – Aus den Augen, aus dem Sinn

Ob mit 60° oder 40°, Koch- und Buntwäsche oder im Pflegeleicht-Programm: Wo sich unsere Schmutzwäsche wohlfühlt, tun es andere Dinge weniger. Vielleicht kennt der eine oder andere diesen Moment, wenn man nach dem Waschen seine Speicherkarte in der nassen Hosentasche findet.

Diese kleinen verflixten Dinger werden oftmals nicht nur vergessen sondern auch vielmals unterschätzt. Dabei ist die Speicherkarte eine der wichtigsten Komponenten – ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und befördere sie zur wichtigsten des photo addicts.

Variationen gibt es von ihr wie Sand am Meer – große, kleine, schnelle, langsame, in jeder Farbe, mit sowie ohne Extras – und all das ist gut so! Denn die Entscheidung zur richtigen Speicherkarte sollte nicht leichtfertig getroffen werden. Schließlich werden darauf jene Daten, ergo Fotos, gespeichert die unserem ach so tollen Equipment, wofür wir auch gerne mal einen Euro mehr als weniger ausgeben, einen Sinn geben. Kommt es dann allerdings zu dieser Komponente, dann soll sie möglichst billig sein. Der Rest war immerhin schon teuer genug, richtig?

Leute, ihr könnt ein Objektiv (meistens) selbst im Eifer eines Shootings ersetzen, manchmal sogar den Body, aber wenn die Speicherkarte hinüber ist, ist Schicht im Schacht! Egal ob sie von der Kamera nicht mehr erkannt wird, oder der Rechner auf eine Formatierung besteht, bevor er mit ihr etwas anzufangen weiß.

Meine eingangs erwähnte SD Karte hat das 90minütige Waschprogramm überstanden, dennoch kommt mir nicht im Entferntesten in den Sinn, diese Karte noch für irgendwelche Shootings zu verwenden. Zu groß ist das Risiko des Ausfalls (zudem sie auch nicht mehr die Neueste ist). Wichtig ist, dass die Besitzer eines speicherkartenfähigen Geräts, ganz gleich ob DSLR, Digicam, Smartphone etc. sich bewusst werden, dass die Speicherkarte nicht weniger wichtig ist, als all das Drumherum.

Mein Tipps:

  • Besorgt euch mehrere, aber kleinere Karten zB. 2-3x 8GB
  • Notiert euch das Kaufdatum
  • Setzt auf namhafte Hersteller wie beispielsweise SanDisk oder Lexar
  • Formatiert die Karte vor jedem Shooting
  • Vermeidet die Verwendung von Karten, bei denen bereits Probleme auftraten

Wie geht ihr mit euren Speicherkarten um und habt ihr noch ein paar Tipps zu diesem Thema? Lasst es mich wissen!