Doogee S30 im Härtetest

Outdoor-Smartphones fristen ein Nischendasein. Kaum ein namhafter Hersteller hat noch wirklich robuste Smartphones in seinem Portfolio. Es gibt auf den ersten Blick auch kaum einen Grund dafür: Wer sein Smartphone outdoortauglich machen will, kann das meistens mit robusten Schutzhüllen bewerkstelligen. Der in Europa relativ unbekannte chinesische Hersteller Doogee will mit seinem S30 Smartphone diese Nische ausfüllen. „The Rugged Beauty“ ist der Beiname – ob dieser gerechtfertigt ist, soll der folgende Test zeigen.

tl;dr: Das Doogee S30 wird wohl in den wenigsten Fällen das eigene Smartphone ersetzen. Zu klobig, zu schlecht die Kamera, zu stark die Konkurrenz in ähnlichen Preissegmenten. Trotzdem sollten gerade Abenteuerlustige dieses Smartphone als Zweitgerät in Erwägung ziehen. Denn für rund 130€ bekommt man ein höchst widerstandsfähiges Smartphone mit langer Akkulaufzeit und brauchbarer Multimedialeistung. Zur Gewinnchance!

Lieferumfang

In der schlichten, schwarzen Verpackung befindet sich die erwartbare Ausstattung: Micro-USB-Kabel, Ladegerät, OTG-Kabel, Anleitung und ein Schraubenzieher. Betrachtet man den Preis von rund 130€, kann die Ausstattung durchaus überzeugen.

Design und Verarbeitung

Mit den Abmessungen 156x77x14mm und einem Gewicht von 264g ist das S30 ein ziemlich klobiges Schwergewicht. Die Rückseite ist mit Kevlar-Faser überzogen und die seitlichen Ränder mit einem vergrößerten Metallrahmen, der Stürze besser abfangen soll

Zudem ist das Display leicht eingelassen, damit sollen Kratzer am Display vermieden werden. Das Tastenfeedback der physischen Front-Tasten ist knackig, wohingegen die seitlichen Tasten sich nur leider etwas schwammig drücken lassen. Das betrifft auch den farblich hervorgehobenen SOS-Button.

Auch die seitliche Positionierung des Fingerabdruckscanners kann im alltäglichen Gebrauch stören, da dieser oft beim Aufheben des Geräts unabsichtlich ausgelöst wird. Das führt leider auch dazu, dass diese Funktion gesperrt wird, da man mit dem falschen Finger ankommt. Zudem könnte die Erkennungsrate auch etwas höher ausfallen.

Der Mono-Frontlautsprecher befindet sich – eher ungewöhnlich – direkt unter dem 5″-Display hinter einem Mesh-Gitter. Wie in der Preisklasse erwartbar, ist der Klang nicht der Rede wert und einfach nicht gut. Leider fehlt auch eine Benachrichtigungs-LED.

Alle Steckplätze und Anschlüsse sind wasserdicht nach IP68-Standard versiegelt. Das bedeutet allerdings auch, dass die zwei SIM-Karten-Steckplätze und der microSD-Karten-Slot hinter einer verschraubten Blende untergebracht wurden. Wer das S30 nicht als Hauptgerät, sondern nur als Zweitgerät für Ausflüge nutzen will, muss sich auf lästiges Schrauben gefasst machen. Zudem handelt es sich um sehr kleine TORX-Schrauben, der beigelegte Schraubenzieher sollte also nicht verlegt werden.

Detaillierte Spezifikationen

OS Android 7.0
Display 5.0″, 1280×720 Pixel, 16 Mio. Farben, IPS, kapazitiver Touchscreen
Kamera hinten 8.0MP, f/​2.2, Kontrast-AF, LED-Blitz, Videos @720p/​30fps (Hauptkamera); 3.0MP (Zweitkamera)
Kamera vorne 5.0MP, f/​2.4
Schnittstellen Micro-USB-B 2.0 (OTG), 3.5mm-Klinke, WLAN 802.11b/​g/​n, Bluetooth 4.0
Sensoren Beschleunigungssensor, Annäherungssensor, Lichtsensor, Fingerabdrucksensor (seitlich)
CPU 4x 1.30GHz Cortex-A53 (Mediatek MT6737V, 64bit)
GPU Mali-T720 MP2
RAM 2GB
Speicher 16GB, microSD-Slot (dediziert, bis 128GB)
Navigation A-GPS
Netze GSM (850/​900/​1800), UMTS (900/​2100), LTE (B1/​B3/​B7/​B8/​B20)
Netzstandards GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+
Bandbreite (Download/Upload) 150Mbps/​50Mbps (LTE)
Akku 5580mAh, fest verbaut
Standby-Zeit 720h
Gehäuseform Barren
Gehäusematerial Kunststoff (Rückseite), Metall (Rahmen)
Abmessungen 156.6×77.5x14mm
Gewicht 261g
SIM-Formfaktor Nano-SIM
Besonderheiten Dual-SIM, UKW-Radio, IP68-zertifiziert, Notruffunktion, Quick Charge (max. 10W)

Display

Das IPS-Display besitzt eine Diagonale von 5 Zoll und löst mit 1280×720 Pixel auf. Zwar kann das nicht mehr mit derzeitigen Mittelklasse- und High-End-Modellen mithalten, trotzdem wirkt die Darstellung am Bildschirm scharf und natürlich. Auch die Helligkeit und der Kontrast kann bei Tageslicht durchaus überzeugen. Zudem werden auch die Fingereingaben zuverlässig erkannt. Hier gibt sich das Display keinerlei Blöße.

Etwas unverständlicher wirkt hier die Entscheidung von Doogee seinem Outdoor-Gerät kein Gorilla Glass zu spendieren. Zumindest findet sich nichts in den offiziellen Spezifikationen dazu. Als Quasi-Ersatz ist eine Schutzfolie vorinstalliert, die vor allem Displaybrüchen vorbeugen soll. Denn kleinste Kratzer waren schon nach kurzem, normalen Gebrauch darauf zu sehen.

Software und Features

Das S30 wird ab Werk mit Android 7.0 ausgeliefert und die Google Play Services (Google Play Store, Google Maps, etc.) sind vorinstalliert – keine Selbstverständlchkeit bei günstigen Smartphones aus China. Mit einem Update auf die aktuelle Android-Version (8.0 Oreo) ist eher nicht zu rechnen, was bei dem günstigen Preis allerdings auch nicht verwundern sollte.

Deutsch lässt sich auch als Sprache einstellen, allerdings irritieren gelegentliche Formatierungsfehler und fehlende Übersetzungen etwas.

Die Performance ist dabei erfreulich gut: Das Smartphone reagiert in der Regel prompt auf Eingaben und gönnt sich keine allzu großen Nachdenkpausen beim Starten von Apps, auch wenn die Benchmarks anderes vermuten lassen würden. Klar sollte allerdings auch sein, dass dieses Gerät für aktuelle Spiele nicht genügend Power hat und man eher darauf verzichten sollte. Alltägliche Aufgaben werden aber zufriedenstellend erledigt.

Auch die GPS-Standorterfassung funktioniert rasch und zuverlässig. Damit kann man sich auch bei längeren Ausflügen und Wanderungen auf eine korrekte Routenberechnung verlassen.

Ein interessantes und nicht alltägliches Feature ist die implementierte SOS-Funktion. Der eigene SOS-Button an der Seite lässt sich in der Software vielseitig und individuell konfigurieren. Zum Beispiel können auf Knopfdruck automatisiert, vordefinierte Textnachrichten versendet, Rufnummern gewählt oder das LED-Licht aktiviert werden. Leider gibt es die Einstellungen nur auf Englisch.

Die Akkulaufzeit kann vollends überzeugen: Der 5580mAh-Akku kann sowohl mit langen Standby-Zeiten als auch im Alltagsgebrauch mehr als überzeugen. Mit einer vollen Akku-Ladung kann man durchaus ein Abenteuerwochenende verbringen, ohne sofort die nächste Steckdose oder Powerbank zu suchen. Praktisch!

Kamera

Auf der Rückseite befinden sich – voll im Trend – zwei Kamerasensoren. Wer sich dadurch Features wie Portrait-Modus oder ähnliches erwartet, der wird leider enttäuscht. Die 8MP- und 3MP-Sensoren bieten keinerlei Zusatzfeatures und bei den eher bescheidenen Endergebnissen stellt man sich eher die Frage, wozu überhaupt ein zweiter Sensor verbaut wurde bzw. was dieser überhaupt macht. Unscharfe Bilder mit wenig Kontrast und verwaschene Farben  sind oftmals das Resultat. Immerhin gibt es einen HDR-Modus, der die Bilder mit etwas mehr dynamic range ausstattet, solange man eine wirklich ruhige Hand und Geduld besitzt.

Bei schlechten Lichtverhältnissen kann der Autofokus auch mal komplett versagen und das Fotoschießen verkommt zum Geduldspiel. Wenig überraschend liefert die 5MP-Frontkamera ähnliche Ergebnisse und ist defintiv nichts für Selfie-Liebhaber.

Wasser- und Falltests

Die IP68-Zertifizierung war Doogee sogar so wichtig, dass man auf der Vorderseite des S30 eine entsprechende Beschriftung angebracht hat. Nach einem 30-minütigen Wasserbad versteht man auch warum: Das Smartphone hält, was es verspricht und funktioniert auch danach tadellos: Geführte Telefonate klangen weder verzerrt noch dumpf und sogar der Front-Lautsprecher gibt sich unbeeindruckt und tönt in derselben Lautstärke wie vor unserem Wassertest. Auch das anschließende Laden funktionierte problemlos. Hier machen sich die versiegelten Abdeckungen der Anschlüsse bezahlt.

Neben der Wasserfestigkeit wollten wir uns natürlich auch von der Robustheit überzeugen. Immerhin heißt es ja „The Rugged Beauty“. Dafür ließen wir das S30 aus drei verschiedenen Fallhöhen und verschiedenen Winkeln mehrere Male auf eine Steinplatte krachen. Wie sich das S30 dabei geschlagen hat, kann man in unserem Super Slow-Motion-Video (240fps) bestaunen.

Ein paar leichte Kratzer und Dellen, sowie ein leicht hervorstehender Teil des Rahmens – mehr konnten wir nicht feststellen. Damit kann sich das S30 wirklich von vielen anderen Smartphone Preisklassen abheben. Denn trotz dieser kleinen kosmetischen Schäden war das Smartphone voll einsatzbereit und weiterhin 100% wasserdicht. Beeindruckend.

Fazit

Das Doogee S30 kann in seiner Kerndisziplin wirklich beeindrucken. Diese enorme Widerstandsfähigkeit erlebt man selten bei einem Smartphone. Damit wird dieses günstige Gerät natürlich für Outdoor-Liebhaber interessant, die ihr teures High-End-Smartphone lieber nicht zum Wildwasser-Rafting mitnehmen wollen. Auch bei langen Wanderungen oder Touren als Navigationsgerät kann das S30 mit der langen Akkulaufzeit punkten.

Richtig ärgerlich waren eigentlich nur die schwachen Kameras und die Positionierung des Fingerabdrucksensors. Schade, denn mit einem besseren Abschneiden bei der Kamera könnte man die Zielgruppe vielleicht noch etwas erweitern. So bleibt es bei einem äußerst robusten und günstigen Zweitgerät für Abenteuerlustige.

Gewinnchance

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, aber an der nicht ganz unkomplizierten Liefersituation verzweifelt, keine Sorge! Wir verlosen gleich vier Doogee S30. Die Teilnahmebedingungen sind sehr simpel: Name und E-Mail-Adresse unten in das Formularfeld eintragen – that’s it! Wir ziehen am 23. Februar per Zufallsgenerator die Gewinner und löschen dann auch alle Kontaktdaten. Die Teilnahme ist bis zum 22. Februar 16:59 möglich. Viel Glück!



Hinweis: Doogee war so freundlich uns für die Verlosung und den Test vier Doogee S30 zur Verfügung zu stellen.

 

Teilnahmebedingungen

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Mein Praktikum bei Geizhals

Praktika sind heutzutage ein fester Bestandteil in vielen Lebensläufen. Die Universitäten verpflichten Studenten zu einem Pflichtpraktikum oder Schüler gehen in den Ferien oder nach dem Abschluss in Unternehmen, um sich zu orientieren und zu erfahren, wie es ist zu arbeiten.

Mein Name ist Johanna, ich bin jetzt 18 Jahre alt und habe gerade mein Abitur in Deutschland gemacht. Nach der Schule wollte ich gerne reisen, doch schreckte mich die Vorstellung ab, an einen Ort zu kommen, bei dem ich vorher nicht weiß, was mich erwartet. Doch der entscheidende Grund für ein Praktikum war herauszufinden, wie ein Unternehmen aufgebaut ist und ob ich mir vorstellen kann in diesem Bereich selber mal zu arbeiten.
Geizhals als Unternehmen interessierte mich, weil es noch ein vergleichsweise junges Unternehmen ist und es einen Weg geschaffen hat, in diesem kostenlosen Internet Geld zu verdienen. Und das mit immer wachsendem Erfolg und einer für das Internet langen Beständigkeit.

Redaktion (Woche 1 + 2)

Mein sechswöchiges Praktikum begann an einem Montagmorgen. Die ersten zwei Wochen verbrachte ich in der größten Abteilung, der Redaktion. Doch die Redaktion bei Geizhals ist nicht so wie man sich eine Redaktion wahrscheinlich vorstellt, in der Redakteure Artikel für eine Zeitschrift oder ähnliches verfassen.

„Bei der riesigen Anzahl an Produkten stelle ich es mir wirklich schwer vor auf Dauer zu widerstehen.“

In der Redaktion spielen die Redakteure die Artikel, die man später bei Geizhals suchen kann, ein, sodass sie später gefunden und verglichen werden können. Oft wird im Internet selbst recherchiert, was das Produkt alles kann und das wird dann in das Redaktionssystem für das Produkt eingetragen.
Ich durfte Kuscheltiere und Puzzle einsortieren, was mir sehr viel Spaß bereitete und den Wunsch in mir weckte doch auch wieder so ein süßes Kuscheltier zu kaufen. Doch nicht nur mir ging es so, auch die anderen Mitarbeiter liebäugeln immer wieder mit dem Kauf der Produkte, die sie betreuen. Bei der riesigen Anzahl an Produkten stelle ich es mir wirklich schwer vor auf Dauer zu widerstehen.
Mein Wunsch wurde mir dann tatsächlich erfüllt, da ich von der Redaktion eine Kuscheltier-Smartphone-Halterung zum Abschied bekam. Und so schnell waren dann meine ersten zwei Wochen auch schon vorbei.

Sales / Media Sales (Woche 3 + 4 + 5)

Die nächsten drei Wochen durfte ich in der Sales-Abteilung verbringen. Ich konnte mir nie wirklich vorstellen, was man dort wirklich macht. Doch jeder vom Sales-Team erklärte mir, wie er arbeitet. Im Zentrum stehen das Akquirieren und die Betreuung von Kunden.

„Jedes Mal, wenn Geizhals-User auf einen Link zum Händler klicken, erhält Geizhals einen geringen Cent-Betrag dafür“

Mit Kunden sind meistens Händler gemeint, die etwas verkaufen und es bei Geizhals listen lassen wollen. Jedes Mal, wenn Geizhals-User auf einen Link zum Händler klicken, erhält Geizhals einen geringen Cent-Betrag dafür. Das Sales-Team sorgt so auch dafür, dass sich Geizhals größer aufstellen kann, in dem sie versuchen auch Händler aus „neueren“, elektronikfernen Bereichen zu akquirieren. Jedoch braucht das Sales-Team dafür auch die Unterstützung der Redaktion, die erst so einen Bereich vorbereiten muss. Da merkte ich auch schnell wie alle hier zusammenarbeiten und wie wichtig eine gute Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen ist.
Die Akquirierung findet meistens per Telefon statt, weshalb es im Büro auch öfters laut werden kann, wenn sechs Menschen gleichzeitig telefonieren und das noch auf unterschiedlichen Sprachen, denn Geizhals gibt es auch in Polen und Großbritannien.

„Ich merkte, wie wichtig ein gutes Verhältnis zum Kunden aber auch gute Menschenkenntnis im Sales-Bereich sind.“

Meine Aufgabe während der Zeit, war das Team zu unterstützen, indem ich Shops gesucht habe, die noch nicht bei Geizhals gelistet sind. Des Weiteren dufte ich auch bei Telefonaten zuhören, bei denen ich merkte, wie wichtig ein gutes Verhältnis zum Kunden aber auch gute Menschenkenntnis in diesem Bereich sind.
Ein weiterer Bereich vom Sales ist der Verkauf von Bannerwerbung auf der Webseite. Von Media-Sales lernte ich, wie man eine Seite vermarkten muss, zu welchem Anteil Werbung auch noch userfreundlich ist und wie man diese Werbung dann schließlich auch mobil umsetzen kann.

Administration (Woche 6)

Meine letzte Woche verbrachte ich in der Administration. Dort kümmert man sich um die Organisation des Unternehmens und um die Hintergründe. Dort lernte ich was Buchhaltung wirklich bedeutet und wie wichtig es ist hierbei genau zu arbeiten. Ein falscher Klick und die Rechnung kann gleich einen ganz anderen Betrag haben. :/ Diese Genauigkeit der Arbeit war schon eine Herausforderung für mich, da das Eintippen am Computer eben schnell zu Fehlern führen kann, was sehr große Auswirkungen hat. In dieser Abteilung konnte ich Verträge ins System eintragen, Rechnungen abheften und zuordnen.

„Außerhalb der Arbeit bietet Geizhals auch ein Sportprogramm und damit meine ich nicht das Radfahren zur Arbeit, was viele Mitarbeiter, trotz sehr langer Distanzen, machen.“

Auch erhielt ich einen besseren Eindruck, wie Lohn verrechnet wird und man mit Dienstreisen, Urlaub und Krankheit administrativ umgehen muss. Doch der Aufgabenbereich der Administration ist noch vielseitiger. Er beschränkt sich eben nicht nur auf die Buchhaltung, sondern beinhaltet auch organisatorische Tätigkeiten, wie z.B. die Bestellung des Essens, welches die Firma den Mitarbeitern zur Verfügung stellt. Aber auch die Buchung von Flug und Hotel bei Dienstreisen. Gerade in dieser Abteilung habe ich die Verknüpfung der verschiedenen Abteilungen nochmal zu spüren bekommen.

Zwischendurch hatte ich noch die Möglichkeit einen kurzen Blick ins Marketing zu werfen. Dort bekam ich einen Einblick wie Marketing heutzutage aussieht. Nämlich kaum noch Plakate oder Print, sondern sehr viel digital und Social Media. In dieser Abteilung entstand auch die Idee für diesen Blog-Beitrag :)

„Ich würde jedem empfehlen ein Praktikum bei Geizhals zu machen, egal in welcher Phase er sich gerade befindet, ob im Studium oder Schule.“

Außerhalb der Arbeit bietet Geizhals auch ein Sportprogramm und damit meine ich nicht das Radfahren zur Arbeit, was viele Mitarbeiter, trotz sehr langer Distanzen machen. Einmal in der Woche kommt ein Yogalehrer zu Geizhals und gibt im Konferenzraum eine Yogastunde für jeden, der möchte. Auch ich durfte diesen Yogaunterricht während meiner Zeit bei Geizhals genießen.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt war der Spendenlauf für die Krebsforschung. Dort liefen wir für den guten Zweck, mit unseren brandneuen Geizhals-Laufshirts, um möglichst viel Geld für die Krebsforschung zu sammeln.

Insgesamt hat mir das Praktikum bei Geizhals sehr gut gefallen und zwar aus verschiedenen Gründen:

1. Die Mitarbeiter, die mir alles erklärt haben, mich immer integriert haben und mir Tipps für Wien gegeben haben

2. Es war eben nicht so ein Praktikum in dem man nur Kaffeekochen muss, sondern eines, bei dem man mitarbeiten musste/konnte

3. Und natürlich Wien. Wien ist eine unglaublich schöne Stadt, in der man die Geschichte des Landes noch richtig spüren kann. Es gibt in der Welt nur sehr wenige Städte, die in einer so schönen Architektur erstrahlen wie Wien. Auch das Essen in Wien ist unheimlich gut und es ist eine Stadt, in der man sich sicher fühlt.

Ich würde jedem empfehlen ein Praktikum bei Geizhals zu machen, egal in welcher Phase er sich gerade befindet, ob im Studium oder Schule. Mir hat es sehr gut gefallen und ich denke jedem anderen wird es auch gefallen.

Nintendo SNES Classic Mini im Test

Ein Nostalgie-Trip zurück in die 90er

1992 war ein bewegtes Jahr – das Rotkehlchen wurde zum Vogel des Jahres ernannt, Bill Clinton zum Präsidenten der USA gewählt und Nintendo veröffentlichte in Europa mit dem Super Nintendo Entertainment System (SNES) den lang erwarteten und extrem erfolgreichen Nachfolger zum NES. 25 Jahre später erschien letzte Woche das SNES in einer Miniaturausgabe namens SNES Classic Mini noch einmal – mit HDMI-Anschluss für moderne TV-Geräte und inklusive 21 vorinstallierten Spielen. Dass das Rotkehlchen seine Beliebtheitswerte besser halten konnte als Bill Clinton, wissen wir – doch wie steht es im Jahr 2017 um das SNES?

Nintendos Idee, eine klassische hauseigene Konsole im Mini-Format neu aufzulegen, ist nicht ganz neu. Bereits letztes Jahr sorgte die überraschende Ankündigung des NES Classic Mini bei Spielern weltweit für nostalgische Vorfreude. Zwar war die praktische Umsetzung der Idee von der Verarbeitung der Mini-Konsole bis zur Qualität der Emulation einwandfrei, doch Nintendo hatte viel zu wenig Exemplare produziert und der Frust bei den Spielern war groß. Nicht jeder konnte ein Exemplar erhalten und die Preise für das NES Classic Mini stiegen in absurde Höhen.

Nach dem großen Erfolg des NES Classic Mini war die Ankündigung des SNES Classic Mini keine große Überraschung mehr, sondern eher eine logische Konsequenz. Leider war das Kontingent der Erstauflage erneut zu gering bemessen und viele interessierte Spieler gingen am Erscheinungstag letzten Freitag leer aus. Wir haben von Nintendo ein Exemplar des SNES Classic Mini bekommen und genauer unter die Lupe genommen.

Die Konsole

Das SNES Classic Mini macht seinem Namen alle Ehre – die Konsole ist knapp 13.5cm lang, 11cm breit, 4cm hoch und wiegt dabei nicht einmal 200g. Wie beim Vorgänger sind auch ein HDMI-Kabel (ca. 145cm lang) für die Übertragung von Bild und Ton, sowie ein Micro USB-Kabel (ca. 140cm lang) für die Stromzufuhr im Lieferumfang enthalten.

Nach wie vor verzichtet Nintendo darauf, ein USB-Netzteil beizulegen – hier kann aber jedes handelsübliche USB-Netzteil, z.B. von einem Smartphone verwendet werden. Alternativ ist es in den meisten Fällen auch möglich, das USB-Kabel direkt in den USB-Anschluss des TV-Geräts zu stecken und die Konsole so mit Strom zu versorgen. Die HDMI- und USB-Anschlüsse sind hinten an der Konsole angebracht.

Anders als beim Vorgänger legt Nintendo dem SNES Classic Mini direkt zwei Controller bei – eine sinnvolle Entscheidung in Anbetracht der Tatsache, dass einige der 21 vorinstallierten Spiele zu zweit wesentlich mehr Spaß machen als alleine. Einer der häufigsten Kritikpunkte am NES Classic Mini wurde beseitigt, denn die Kabellänge der Controller liegt jetzt bei ca. 140cm, was sich in der Praxis als ausreichend, wenn auch nicht großzügig erweist. Die Anschlüsse für die beiden Controller liegen hinter einer ausziehbaren Blende an der Vorderseite der Konsole.

Die Konsole verfügt über zwei Funktionsschalter – links befindet sich der An-/Aus-Schalter und rechts die Reset-Taste, mit der man aus einem laufenden Spiel heraus jederzeit ins Menü der Konsole wechseln kann.

Das Menü

Mit jedem Start bootet das SNES Classic Mini in das Hauptmenü. Dort lässt sich entweder direkt eines der vorinstallierten Spiele starten, oder eine Reihe von Einstellungen festlegen. Die Einstellungsmöglichkeiten reichen von rein kosmetischer Natur bis hin zu Optionen für die Emulation der Spiele. So kann z.B. statt schlichten schwarzen Seitenbalken für das 4:3 Format auch ein farbiger Hintergrund gewählt werden oder der CRT-Filter aktiviert werden, der die optische Darstellung von Röhrenfernsehern imitiert. Alle Filter für die Darstellung der Emulationen funktionieren gut und es dürfte dem persönlichen Geschmack jedes Einzelnen überlassen sein, welche Einstellung die beste ist.

Neben den Einstellungsmöglichkeiten bietet das Menü auch noch Optionen für jedes einzelne Spiel. So lassen sich pro Spiel jederzeit individuelle Speicherstände anlegen, die einen sofortigen Wiedereinstieg unabhängig von Speicherpunkten im Spiel ermöglichen. Weiters ist es im Spiel jederzeit möglich, das Spielgeschehen zurück zu spulen und an einem beliebigen Punkt wieder aufzunehmen – so lassen sich z.B. schwierige Bosskämpfe so oft wie nötig wiederholen, ohne ein Game Over zu erreichen.

Das Menü des SNES Classic Mini ist gut gelungen, übersichtlich und obwohl die neue Rückspul-Funktion an Cheaten grenzt, dürfte sie die Nerven von vielen Spielern schonen. Leider hat Nintendo aber auch beim SNES Classic Mini die Bedienungsanleitungen für die einzelnen Spiele nicht mit auf die Konsole gepackt, sondern verweist im entsprechenden Menüpunkt auf eine Website, wo die Anleitungen angesehen werden können – der Vollständigkeit halber wäre es besser, wenn sich die Anleitungen auch direkt am Gerät befinden würden.

Die Spiele

Auf dem SNES Classic Mini sind 21 Spiele vorinstalliert, deren Auswahl Nintendo sehr gut getroffen hat. Neben zeitlosen Klassikern wie Super Mario World, Donkey Kong Country oder The Legend of Zelda: A Link to the Past sind auch Spiele wie EarthBound und Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars vertreten, die damals in Europa nicht veröffentlicht wurden. Mit Star Fox 2 legt Nintendo dem SNES Classic Mini auch ein Spiel bei, das bisher überhaupt nicht veröffentlicht wurde – man kann es spielen, sobald man ein Level in Star Fox absolviert hat. Es ist zwar nett, Star Fox 2 erstmals spielen zu können, doch Nintendos Entscheidung, das Spiel damals nicht zu veröffentlichen, war richtig – das Steuerkreuz des SNES-Controllers eignet sich einfach nicht gut für 3D-Ansichten und das Spielgeschehen ist allgemein extrem unübersichtlich.

Zwar wäre mehr immer besser, Geschmäcker sind verschieden und Nintendos Spieleauswahl für das SNES Classic Mini ist breit gefächert, doch hie und da wären Genre-Klassiker wie Chrono Trigger, Earthworm Jim oder Donkey Kong Country 2 und 3 noch wünschenswert gewesen. Nichtsdestotrotz bietet das SNES Classic Mini eine Sammlung fast ausschließlich überragend guter Spiele, die jeder Spieler zumindest einmal gespielt haben sollte.

Das Fazit

Das SNES Classic Mini ist Nostalgie pur. Ich habe meine Kindheit mit dieser Konsole verbracht und der Großteil dieser Spiele ist sehr gut gealtert und auch heute noch perfekt spielbar. Nintendo hat einige Kritikpunkte am NES Classic Mini beseitigt, es liegen zwei Controller bei, die über eine Kabellänge verfügen, die diesen Begriff auch verdient und die Emulation funktioniert einwandfrei. Das Paket, das Nintendo mit dem SNES Classic Mini anbietet, garantiert Spielspaß ohne Ende – ganz egal, ob man die Spiele damals schon gespielt hat und nur nostalgische Erinnerungen aufleben lassen möchte oder die Spiele heute zum ersten Mal erlebt. Wer sich auch nur ansatzweise für Videospiele interessiert, sollte den Schritt wagen und sich auf dieses Stück Nostalgie einlassen.

Gewinnchance

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, aber an der schwierigen Liefersituation verzweifelt, der kann eine SNES Classic Mini gewinnen.

Die Teilnahme war bis zum 30. Oktober 16:59 möglich.



Hinweis: Nintendo Austria war so freundlich, uns für für die Verlosung die SNES Mini-Konsole zur Verfügung zu stellen.

 

Teilnahmebedingungen

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GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 Hands-on

Das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 ist das neueste Premium Gaming-Motherboard von Gigabyte für den Skylake-X Sockel 2066. Doch was hat das Motherboard überhaupt zu bieten? Werden nützliche (Gaming)-Features angeboten oder einfach nur viel Bling-Bling? In diesem kurzen Hands-On erfährst du, was das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 für Spieler bereithält.

tl;dr: Das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 bietet dem geneigten Käufer hochwertige Verarbeitung, umfangreiche Ausstattung und viele – speziell für Gamer – interessante Zusatzfeatures. Trotzdem wird es wohl letztendlich nur Enthusiasten ansprechen, die beim Aufrüsten nur auf oben genannte Merkmale achten, aber nicht auf das Preisetikett.

Verpackung & Lieferumfang

Die Verpackung des GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 kommt edel daher, der Karton ist leicht aufgeraut und dick. Auf der Rückseite findet man alle Spezifikationen und Features – etwas überladen – nochmal zusammengefasst.

Klappt man den Deckel auf, präsentiert sich gleich das Motherboard selbst – natürlich stoßsicher eingelassen. Kenner sehen auf den ersten Blick, dass beim aufgeräumten Board-Design die Anschlussvielfalt und hochwertige Materialen im Vordergrund stehen.

Das Zubehör im Lieferumfang fällt erfreulicherweise äußerst umfangreich aus:

  • 6x ummantelte SATA-Kabel (3x mit Winkelstecker)
  • 2x Klett-Kabelbinder
  • 2x WLAN-Antennen (MMCX)
  • 2x RGBW-Anschlusskabel
  • 1x Anschlusskabel für Digital LED (WS2812)
  • 1x M2 auf U2-Adapter
  • 2x Temperaturfühler
  • 1x Befestigungsklammer für externe WLAN-Antenne
  • 1x Frontpanel-Einsteckhilfe (G-Connector)
  • 3x Befestgungssatz für M2
  • 1x Sticker-Set

USB 2.0 ist Schnee von gestern, das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 setzt zumindest extern nur noch auf USB 3.1/3.0. Mit acht SATA(6GB/s)-Anschlüssen ist jedenfalls auch für zukünftige (Speicher-)Erweiterungen ausreichend Platz.

Detaillierte Spezifikationen

Formfaktor ATX
Chipsatz Intel X299
RAM 8x DDR4 DIMM, quad PC4-35200U/​DDR4-4400 (OC), max. 128GB (UDIMM), 128GB (RDIMM)
Erweiterungsslots 5x PCIe 3.0 x16 (2x x16, 1x x8, 2x x4), 1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4, 22110/​2280/​2260), 1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4/​SATA, 2280/​2260/​2242), 1x M.2/​M-Key (PCIe 3.0 x4/​SATA, 2280/​2260)
Anschlüsse extern 4x USB-A 3.1 (ASMedia), 1x USB-C 3.1 (ASMedia), 4x USB-A 3.0, 2x Gb LAN (Intel I219-V/​Rivet Networks Killer E2500), 5x Klinke, 1x S/​PDIF (optisch), 1x PS/​2 Combo
Anschlüsse intern 1x USB 3.1 (20-Pin Key-A, ASMedia), 4x USB 3.0, 4x USB 2.0, 8x SATA 6Gb/s (X299), 2x CPU-Lüfter 4-Pin, 6x Lüfter 4-Pin, 1x Thunderbolt-AIC (5-Pin Header), 2x RGB-Header, 1x TPM-Header, 1x Intel VROC Header
Audio 7.1 (Realtek ALC1220)
RAID-Level 0/​1/​5/​10 (X299)
Multi-GPU NVIDIA 3-Way-SLI (x16/​x16, x16/​x8/​x8), AMD 3-Way-CrossFireX (x16/​x16, x16/​x8/​x8)
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX, 2x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen 8
Grafik N/​A
Besonderheiten Audio+solid capacitors, Diagnostic LED, Bluetooth 4.1 + WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac, LED-Beleuchtung (RGB), 3x M.2-Passivkühler
Herstellergarantie drei Jahre

Features

Das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 will natürlich nicht nur mit solider Verarbeitung, Anschlussvielfalt und Lieferumfang punkten, sondern versucht auch Features anzubieten, die vor allem Gamer und LED-Fans ansprechen. Zwei etwas genauer betrachtet:

Beleuchtung

Sicherlich eines der prominentesten Features ist die mittels eigener App frei steuerbare Beleuchtung des GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9. Nicht nur können verschiedene vorprogrammierte Effekte und Muster ausgewählt werden, sondern auch über die verbauten 3-Pin Header LED-Strips (WS2812) angeschlossen und gesteuert werden. Natürlich kommen die ganzen Lichteffekte nur zur Geltung, wenn man ein Gehäuse mit zumindest einem transparenten Seitenteil hat.

Sound (Creative Sound BlasterX 720° & Scout Radar 2.0)

Beim Sound setzt GIGABYTE auf den neuen Realtek ALC1220 Codec (ESS9018K2M Sabre DAC, 32bit, 384kHz PCM, DSD 11.2MHz). Mittels Software von Creative will das X299 AORUS Gaming 9 den Sound bzw. die Soundsteuerung nochmals optimieren. Dort finden sich zahlreiche Voreinstellungen für Spiele, Streaming und Multimedia-Anwendungen. Natürlich darf man sich auch hier keine Wunder erwarten, auch nicht vom sogenannten Scout Radar. Dieses Tool soll eine bessere Ortung von Gegnern und die Darstellung dieser mittels Smartphone-App ermöglichen. Gerade Shooter-Fans kann das in manchen Situationen einen entscheidenden Vorteil bringen, vorausgesetzt die Software hält wirklich, was sie vollmundig verspricht.

Alle weiteren Features kannst du im offiziellen Media-Kit zum GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 nachlesen: Link

Fazit

Das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 lässt kaum (Gamer-)Wünsche offen: Robuste Verarbeitung, umfangreiches Zubehör und mehr als genügend (moderne) Anschluss- und Erweiterungsoptionen. Dazu gesellen sich zahlreiche Beleuchtungsmöglichkeiten, hochwertiger On-Board-Sound, durchdachte Lüfter- und Temperatursteuerung und Software, die versucht den Gaming-Alltag noch etwas komfortabler und „zielsicherer“ zu machen.

Um die ganzen (Anschluss-)Möglichkeiten dieses Boards aber auch wirklich ausreizen zu können, benötigt man viele neue (und teure) Komponenten. Das fängt bei einer neuen Intel Skylake-X-CPU an und hört bei Grafikkarten im SLI-Verbund auf. Aber genau für diese Zielgruppe ist das GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 wie geschaffen: Enthusiasten, die immer am aktuellsten Stand der Technik sein müssen und dabei auch auf einen gewissen Gamer-chic nicht verzichten wollen.


Gewinnchance

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, derzeit aber nicht das nötige Kleingeld mitbringt, der kann ein GIGABYTE X299 AORUS Gaming 9 gewinnen. Die Teilnahme war bis zum 17. August 16:59 möglich.

 


Hinweis: GIGABYTE war so freundlich, uns für diesen Beitrag und für die Verlosung das Motherboard zur Verfügung zu stellen.

 

Teilnahmebedingungen

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